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Transitionsblog - ein How-To für nachhaltiges Leben
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Müllproblem Coffee-to-go: Warum lassen sich Einweg-Kaffeebecher nicht recyceln?

Foto: Wegen des hohen Kunststoffanteils sind Coffee-to-go Einwegbecher nur schlecht biologisch abbaubar (Quelle: TransitionsBlog.de) Auch wenn sie zum größten Teil aus Pappe bestehen, sind sie ein Problem für die Recycling-Anlagen. Was ist am Wegwerf-Kaffeebecher so problematisch und welche umweltfreundlichen Alternativen gibt es? An vielen S-Bahnstationen lassen sie die Mülleimer überquellen. Massen von Pappbechern für den Kaffeedurst für unterwegs. Doch was nach einem Haufen nachwachsender Rohstoffe aussieht, ist ein handfestes Recycling-Problem. Kaffeebecher – außen Pappe, innen Kunststoff Damit der Kaffeebecher seine Form behält, ist er an der Innenseite mit einer Kunststoff-Beschichtung geschützt. Als Kunststoff kommt häufig Polyethylen (PE) zum Einsatz. Die Beschichtung verhindert, dass sich die Pappe mit dem Kaffee voll saugt und aufweicht. Der Deckel besteht meist aus dem Kunststoff Polystyrol (PS). Dieser Kunststoff kommt auch bei den braunen Einwegbechern aus Kaffeeautomaten oder aufgeschäumt, als weißer Einweg-Thermobecher zum Einsatz. Abbildung: Kunststoffe im Coffee-to-go Einwegbecher (Daten: DUH / Quelle: TransitionsBlog.de) Recycling von Coffee-to-go Bechern Bestehen die Kaffeebecher aus einem Verbundwerkstoff, müssen die Materialien erst getrennt werden. Erst dann können sie für eine Wiederverwendung vorbereitet werden. Kaffeebecher, die nur aus Kunststoff bestehen, können recycelt werden. Bei den Papp-Bechern sieht dies anders aus. Wie bei Tetra-Packs auch, sind hier Papier und Kunststoff fest zusammengefügt. Beim Recycling von Papier werden die Papierfasern in Wasser aufgeweicht und anschließend von Fremdstoffen abgetrennt. Die Papierfasern von Kaffeebechern lassen sich aber nicht von der Kunststoffbeschichtung ablösen. Deswegen werden sie als Störstoffe abgefiltert und in einer Müllverbrennungsanlage verbrannt. Nur mit Biokunststoff sind Kaffeebecher biologisch abbaubar Einige Bäckereien und Coffee-Shops bieten mittlerweile auch Becher aus Biokunststoff an. Diese Becher können kompostiert werden – verrotten also unter optimalen Bedingungen. Statt Erdöl, werden dafür jedoch extra Nutzpflanzen angebaut, um daraus den Biokunststoff herzustellen. Häufig wird hier PLA (Polylactide) genutzt. Dieser wird aus Zucker oder Stärke hergestellt,...

3 Gründe sich statt vegetarisch konsequent vegan zu ernähren

Abbildung: 10% der deutschen Bevölkerung ernähren sich vegetarisch, 1,1% leben vegan (Quelle: Reishunger CC-BY-2.0) Viele Menschen entscheiden sich aus Umweltschutz und ethischen Gründen dazu, sich fleischfrei zu ernähren. Doch ohne Tiermast und Schlachthöfe funktioniert auch eine vegetarische Ernährung nicht. Drei Gründe, warum eine vegane Ernährung der vegetarischen vorzuziehen ist. 1. Tierschutz – auch bei vegetarischer Ernährung werden Tiere geschlachtet Keine Tiere zu essen bedeutet nicht, dass Tiere dadurch nicht transportiert, gemästet und geschlachtet werden. Die Produktionsbetriebe für Milch und Eier sind quasi identisch mit den Betrieben für die Fleischproduktion. Ohne Steak, keine Milch – ohne Milch, keinen Käse Die Milchkuh gibt Milch, doch das macht sie nicht freiwillig. Kühe lassen sich nur melken, wenn sie ihre Kälber säugen. Eine Milchkuh hat etwa eine Lebenserwartung von vier bis fünf Jahren. Dann sinkt ihre Milchleistung und Krankheiten häufen sich. Die Kuh ist nicht mehr profitabel genug und wird geschlachtet. Da ihr Fleisch durch die intensive Milchproduktion nicht mehr besonders schmackhaft ist, wird es nur noch als Hackfleisch weiterverarbeitet und landet in der Fleischtheke. In der Lebenszeit einer Milchkuh kalbt diese circa drei bis vier Mal. Die Kälber werden zeitnah von der Mutterkuh getrennt – denn ihre Milch ist für den Menschen bestimmt und nicht für das Kalb. Die männlichen Kälber gehen entweder in die Kälbermast (fünf bis sechs Monate) oder in die Bullenmast (15 bis 18 Monate) und werden anschließend geschlachtet. Den weibliche Kälbern ist  entweder eine Zukunft als Milchkuh vorherbestimmt oder sie wandern, wie ihre männlichen Artgenossen, in die Kälbermast.   Männliche Küken als Abfall Nicht anders läuft es in der Produktion von Eiern ab. In befruchteten Eier reifen entweder Hähne oder Hennen heran. Da in der Fleischindustrie spezielle Hühnerlinien genutzt werden, legen diese als Legehenne entweder viele Eier oder haben als Masthühner einen...

Klimaschutzplan 2050: Wie die Regierung den Klimaschutz ausbremst und die Interessen von Bevölkerung und Umwelt für die Wirtschaft opfert

Foto: Dekarbonisierung der Wirtschaft durch Kohleausstieg und Ausbau von PV- und Windenergie (Quelle: EnergieAgentur.NRW CC-BY-2.0) Die Medien überschlugen sich als die vier großen Umweltschutzverbände Greenpeace, WWF, BUND und NABU das Beteiligungsverfahren für den neuen Klimaschutzplan 2050 aus Protest verließen. Auch Bürgerinnen und Bürger wurden befragt, welche Klimaschutzmaßnahmen sie für wichtig halten. Was passierte mit den Forderungen der Bevölkerung? Der Klimaschutzplan 2050 als Umsetzung des Pariser Abkommens Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat 2015 eine Initiative gestartet, um für die Bundesregierungen einen Maßnahmenkatalog zu erstellen mit dem Deutschland die Klimaschutzziele im Rahmen des Klimaabkommens von Paris zu erfüllen. Darin haben viele Länder den Willen ausgedrückt, die Erwärmung der Atmosphäre auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Um dies zu erreichen, soll der gesamte CO2-Ausstoß von Deutschland auf 5% bis maximal 20% gegenüber dem Jahr 1990 gesenkt werden. Ambitionierte Ziele also, die einen tiefgreifenden Wandel der Wirtschaft bedeuten würden. Deshalb hatte das BMUB schon frühzeitig versucht, mit einem Dialogverfahren wichtige gesellschaftliche Akteure mit einzubinden. Dialogverfahren aus den Bundesländern, Kommunen, Verbänden und einzelnen BürgerInnen Zu Beginn dieses Verfahrens wurde die Dialogpartner dazu aufgerufen Vorschläge einzureichen, die dann im Anschluss gegenseitig bewertet wurden. Um dies nicht von oben herab zu beschließen, wurden auch die BürgerInnen befragt. Zu diesem Zweck wurden am 14. November 2015 in den Städten Hamburg, Leipzig, Essen, Frankfurt und Nürnberg 472 BürgerInnen aus einer Zufallsstichprobe eingeladen. Diese beschlossen 77 Maßnahmen, wie die Wirtschaft nachhaltig umgebaut werden kann. In einem „Online-Dialog“ wurden diese Maßnahmen dann auf 19 Maßnahmen eingedampft. Was fordern die BürgerInnen für den Klimaschutz? Die Forderungen erstrecken sich über die Bereiche Energie, Landwirtschaft, Bildung, Wohnen und Steuerpolitik. Die konkretesten Forderungen sind der Ausstieg aus der Kohleverstromung bis zum Jahr 2030, eine Demokratisierung der Energiewirtschaft, die Einführung einer Klimaabgabe, die Abschaffung von...

Umweltfreundliche Transportverpackungen: Papier statt Plastik

Foto: umweltfreundliche Transportverpackung aus Wellpappe, Papierklebeband und Polsterung aus Biokunststoff (Quelle: Katsuhiro OsabCC BY-SA 2.0) Pakete zum Versand von Waren bestehen aus den unterschiedlichsten Materialien: Papier, Kunststoff, Metall, diverse Beschichtungen und Klebstoffen. Einige davon sind problematisch für das Altpapier-Recycling. Worauf sollte beim Verpacken und Entsorgen von Paketen geachtet werden? Außenverpackung aus Pappe Transportverpackungen aus Pappe haben sich erfreulicherweise schon durchgesetzt. Wellpappenverpackungen für Kartons sind an und für sich schon umweltfreundlich, da sie oftmals schon aus Recyclingpapier bestehen. Problematisch hingegen sind die Beschichtungen, mit denen Wellpappe behandelt sein kann. Um die Ware vor Feuchtigkeit zu schützen, gibt es mit Kunststoff beschichtete Wellpappe. Meistens kommt hier der Kunsstoff Polyethylen (PE) zum Einsatz. Dünne Beschichtungen von unter 12g/m2 machen die meisten Probleme beim Recycling, da diese leicht reißen und damit schlecht von der Wellpappe zu trennen sind. Dies führt entweder zu einem Recyclingpapier von schlechter Qualität oder verhindern das Recycling komplett. Hier bleibt nur noch die Verbrennung. Klebebänder: Muss Paketklebeband vom Karton vor der Entsorgung in der Altpapiertonne entfernt werden? Je weniger der Recyclingprozess gestört wird, desto eher besser ist die Recyclingquote von Transportverpackungen. Dies gilt auch für die Klebebänder. Tesafilm oder Paketklebeband aus Kunstoff müssen vom Papier maschinell getrennt werden können. Einzelne Streifen von Klebeband stellen für das Recycling kein Problem dar – sie dürfen also auf dem Paket bleiben. Papierklebeband statt Platik-Klebeband nutzen Papierklebeband kann zusammen mit Wellpappe recycelt werden, da beide aus den gleichen nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Mit Nassklebebandstreifen aus Papier können sogar bessere Klebverbindungen hergestellt werden, als mit Plastik-Klebeband. Gibt es zu Klebeband aus Kuststoff keine Alternative, sollte auf die Wahl des Kunsstoffes geachtet werden. Klebebänder gibt es hauptsächlich aus den Kunststoffen Polypropylen (PP) und Polyvinylchlorid (PVC). In Sachen Herstellung und Verbrennung von PVC-Kunststoff ist dieser Kunststoff besonders umweltschädigend. Bei der Verbrennung...

Buch "Die Ökofalle - Nachhaltigkeit und Krise" von Christoph Spehr

Öko liegt im Trend und nachhaltige Lebensstile werden für immer mehr Menschen ein Thema. Doch warum hilft dies nicht den gegenwärtigen Trend im Ressourcenverbrauch zu stoppen? Spehr zeigt, warum ein grüner Kapitalismus die Probleme nicht lösen wird und ohne eine Herrschaftskritik, ökologische Lebensstile sinnlos sind. Ökologische Lebensstile in der Ökofalle Kernthese seines Werkes ist die Ökofalle, in der wir gefangen sind. Ökologisch orientierte Lebensstile predigen oft den Verzicht: weniger Fliegen, weniger Autofahren oder weniger Luxuskonsum von den vielen kleinen Dingen, die uns das Leben versüßen. Öko heißt sparen, den Gürtel enger schnallen und den ökologischen Fußabdruck verkleinern, auf dem wir leben. Das Verführerische an diesem Leben mit dem erhobenen Zeigefinger ist die einfache Logik dahinter: weniger Konsum = weniger Rohstoffverbrauch = mehr Nachhaltigkeit. Diese Gleichung wurde allerdings ohne einer grundlegenden Herrschaftskritik gemacht. Spehr schreibt dazu: „Die verschiedenen Strömungen der sozialen Gegenbewegung haben dieses Dogma in unterschiedlicher Weise akzeptiert und vertreiben sich die Zeit, die sie in der Ökofalle absitzen, am liebsten mit gegenseitigen Mäßigungsapellen“ (S. 236) Nachhaltigkeit lässt sich nicht ohne Herrschaftskritik denken Wenn wir sparen, heißt dies nicht, dass am Ende für alle mehr übrigbleibt. Das, was wir sparen, wird wieder von anderer Seite verbraucht. Beispielsweise durch die aufwändige Produktion und lange Transportketten der multinationaler Konzerne, die weltweit auf der Jagd nach billigen Arbeitskräften und Rohstoffen sind. Das sind aufgeblähte Staatsapparate, die mit Polizei und Militär die Praktiken der Konzerne sichern, indem sie Eigentumsrechte sichern (z.B. Landgrabbing) und die Aufstände der Bevölkerung niederdrücken, weil sie für mehr Land, bessere Arbeitsbedingungen und Demokratie auf die Straße gehen. Und es ist die Werbe- und Propagandamaschinerie, die uns erzählt, dass Geiz geil ist und das Freiheit der Besitz der neuesten Gadgets bedeutet - egal unter welchen ausbeuterischen Bedingungen das neue Smartphone produziert wurde. Die ökologische Frage kann nicht...

Die Sonne als natürliche umweltfreundliche Energiequelle

der folgende Artikel ist ein gesponsorter Gastbeitrag eines Kooperationspartners Besonders im Sommer bekommen wir sie oft zu sehen, die Sonne! Sie bringt nicht nur Tageslicht mit sich, sondern spendet auch angenehme Wärme. Warum nicht also die intensive Kraft unserer Sonne für den eigenen Energiehaushalt nutzen? In der heutigen Zeit werden alternative Energiequellen immer beliebter, da die Anzahl der Menschen, die sich für den Erhalt unserer Umwelt und des Klimas einsetzten möchten stetig steigt. Eine eigene kleine Solaranlage auf dem Hausdach bietet sich dabei als guter Weg an. Natürlich sollten Sie bevor Sie sich jetzt eine Solaranlage auf dem Dach installieren lassen wollen einige Dinge vorbereiten und planen. Kleine Zubehörteile wie zum Beispiel Kabelverschraubungen finden Sie auf https://www.rst.eu/. Die ersten Schritte zu Ihrer Solaranlage Bevor Sie eine Firma beauftragen oder selbst ans Werk gehen, sollten Sie sich Ihr Dach einmal genauer ansehen. Nicht jedes Dach ist dazu geeignet eine Solar- oder Photovoltaikanlage zu tragen. Auch sollte genug Sonnenlicht das Dach erreichen, denn sonst ist es fragwürdig ob sich die Anschaffung einer Anlage überhaupt lohnt. Denn die Kosten für eine Solaranlage sind nicht gerade gering. Wenn Sie gut genutzt wird bzw. viel Energie liefern kann, rentieren sich die Anschaffungskosten jedoch recht schnell, da bisher anfallende Strom- und Heizkosten gesenkt werden können. Wenn Sie sich unsicher sind, können Sie sich von einem Experten zum Thema Solarenergie beraten lassen. Dieser wird Ihnen auch erläutern können, ob Ihr Dach für eine Solaranlage geeignet ist. Wenn Sie nicht die Möglichkeit haben eine Anlage auf dem Dach aufzubauen, bietet sich Ihnen eventuell eine andere Möglichkeit. Einige Unternehmen nutzen große Landflächen und stellen dort mehrere Solaranlagen auf, um besonders effektiv Energie zu erzeugen. Wenn besonders viele Solarplatten auf einem freien Gelände aufgestellt werden, nennt man dies auch Solarpark. Vielleicht haben Sie auch die Möglichkeit auf ihrem...