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Blog - Informationen und News zu energie, energiewende und erneuerbare energien, Energieeffizienz, Strompreis, Energiepolitik, aus der Region Hannover, Niedersachsen
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Azubis werden zu "Energyscouts"

Die Azubis staunen über die energieintensive Produktion von Glasflaschen Über 20 Auszubildende aus den Landkreisen Nienburg und Diepholz starteten am 6. Mai ihre Fortbildung zum „Energyscout“, einem neuen Qualifizierungsmodul der IHK Hannover.   In insgesamt fünf Workshops werden die Teilnehmer fit gemacht, um zukünftig betriebliche Energieeffizienzmaßnahmen umzusetzen. Die Auszubildenden lernen den Energieverbrauch ihrer Unternehmen zu  analysieren, Grundlagen von Energieerzeugung und -verbrauch, die Planung und Umsetzung von Effizienzmaßnahmen und deren Kommunikation, unter anderem mit Flyern, Plakaten, Aktionstagen und betrieblichem Vorschlagswesen. In einem Praxisprojekt sollen die Auszubildenden konkret den Verbrauch ihres Ausbildungsbetriebes senken oder künftige Effizienzmaßnahmen anstoßen. // Bereits 2014 wurden über 60 Azubis aus 16 Unternehmen aus dem Großraum Hannover zu Energyscouts weitergebildet. „Aufgrund des großen Erfolges liegt es nahe, dass wir auch eine eigene „Energyscoutrunde“ im Landkreis Nienburg anbieten“, so der Geschäftsstellenleiter der IHK in Nienburg, Andreas Raetsch, der das Projekt auch im letzten Jahr schon begleitete. „Die Praxisnähe und die bereits während des laufenden Projektes eingetretenen Einspareffekte für die Ausbildungsbetriebe zeigen welche teilweise unerkannten Energieeinsparpotenziale in vielen Betrieben gehoben werden können“ so Raetsch weiter. Die sechs teilnehmenden Unternehmen aus der Region waren mit ihren Azubis so von der Idee überzeugt, dass nun über 20 „Energyscout-Anwärter“, neben ihrer eigentlichen Berufsausbildung, das Thema Energieeffizienz als weitere Herausforderung angenommen haben. Auf sie warten zum Projektabschluss im...

Feierliche Verleihung des deutschen Solarpreises an die Energieblogger (incl. Vorstellungsvideo)

Foto: Daniel Schmitt , Solarpreis 2014 Am 25. Oktober 2014 konnten die Energieblogger den 21. Deutschen Solarpreis in der Kategorie Medien im von Eurosolar entgegen nehmen. Energieblog Niedersachsen war dabei. Nach den Grußworten von Umweltminister Johannes Remmel (NRW) und Peter Droege, Präsident von EUROSOLAR wurde die Veranstaltung durch die Stadt Witten und Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW eröffnet. Die Preisträger wurden von Laudator Ronald Feisel vorgestellt und interviewt. // Umweltminister Johannes Remmel begrüßt die Solarpreisgewinner. Foto: Daniel Schmitt Die Vortsellung der Projekte der Preisträger wurden mit Spannung erwartet. Über jeden Preisträger wurde ein einführendes Vorstellungsvideo gezeigt. Besonders gewürdigt wurden die Energieblogger für ihre Arbeit, die globale, virtuelle Vernetzung voranzutreiben, um viele Menschen durch ein verlässliches Informationsangebot einem gemeinsamen Ziel näherzubringen: Bis 2050 eine dezentrale Energiewende mit regenerativen Energien zu erleben, und zwar mit Bürgerbeteiligung. // Cornelia Daniel-Gruber und Kilian Rüfer nehmen den Solarpreis entgegen. Foto: Daniel Schmitt Dabei ist die...

Wärmemonitor Deutschland: Heizenergieverbrauch sinkt, Kosten steigen

Der „Wärmemonitor Deutschland“ 2013 zeigt: Energiebedarf sinkt erheblich – Einsparziele werden derzeit nicht erreicht – Höhere Einsparpotenziale im Westen Deutschlands Der Heizenergiebedarf – das heißt der der um witterungsbedingte und klimatische Einflüsse bereinigte Heizenergieverbrauch – von Mehrfamilienhäusern ist deutschlandweit in den Jahren 2003 bis 2013 pro Quadratmeter Wohnfläche um knapp 16 Prozent gesunken. Das belegt die vom DIW Berlin und dem Energiedienstleister ista vorgestellte Studie. // Da allerdings die Gesamtwohnfläche größer geworden ist, ging der Gesamtenergieverbrauch im gleichen Zeitraum nur um 9,7 Prozent zurück. Gleichzeitig ist die Heizkostenbelastung der Haushalte gestiegen, das zeigt der vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in Zusammenarbeit mit dem Energiedienstleister ista Deutschland entwickelte „Wärmemonitor Deutschland 2013“.    „Die Öl- und Gaspreise steigen schneller, als der Energiebedarf sinkt. Damit die Kostenbelastung für Haushalte stabil bleibt, ist es zwingend notwendig, den Fokus auf die Energieeffizienz von Gebäuden zu legen“, sagt DIW-Experte Claus Michelsen. Rund ein Fünftel des deutschen Endenergieverbrauchs wird für die Beheizung privater Wohnungen verwendet. Die Energieeffizienz von Wohnimmobilien spielt deshalb eine zentrale Rolle für das Erreichen der energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung. Der Primärenergiebedarf von Gebäuden soll bis zum Jahr 2050 um 80 Prozent gegenüber dem Jahr 2008 gesenkt werden. Ein Schlüssel zum langfristigen Erfolg ist dabei die energetische Sanierungsrate, die auf rund zwei Prozent gesteigert werden soll. „Die in den letzten zehn Jahren durch energetische Sanierungsmaßnahmen im Gebäudebestand erzielten Einsparerfolge wurden...

Netznutzungsentgelte für Privatverbraucher steigen um mehr als das doppelte!

Während die EEG-Umlage, die Umlage für abschaltbare Lasten und die Offshore-Haftsumlage minimal gesunken sind, steigt die §19-Umlage, mit der Netzentgeltreduzierungen nach §19 Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) ausgeglichen werden für Privatverbraucher ab 2015 von 0,092 auf 0,237 ct/kWh. Ein Privathaushalt zahlt somit 0,145 ct/kWh mehr, während Großabnehmer ab 100.000 kWh pro Jahr und Industrieunternehmen kräftig entlastet werden. // Nach der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) vom 25. Juli 2005,  können Letztverbraucher ein individuelles Netzentgelt gemäß § 19 Abs StromNEV beantragen. Die Betreiber von Übertragungsnetzen sind verpflichtet, entgangene Erlöse, die aus individuellen Netzentgelten resultieren, nachgelagerten Betreibern von Elektrizitätsverteilernetzen zu erstatten. Die Übertragungsnetzbetreiber haben diese Zahlungen sowie eigene entgangene Erlöse untereinander auszugleichen. Die entgangenen Erlöse werden als Aufschlag auf die Netzentgelte (§ 19 StromNEV-Umlage) anteilig auf alle Letztverbraucher (LV) umgelegt. Die Umlagen je Letztverbrauchergruppe im einzelnen: Im Vergleich dazu die Umlagen 2014: Letztverbrauchergruppe A: Letztverbraucher zahlen für die jeweils ersten 100.000 kWh je Abnahmestelle den Umlagesatz für die Letztverbrauchergruppe A Letztverbrauchergruppe A+: Letztverbraucher, deren Abnahmemenge 100.000 kWh je Abnahmestelle übersteigt, zahlen...

Agora stellt Konzept eines neuen EEG für die nächste Phase der Energiewende zur Diskussion

Eigenständige Vermarktung von Ökostrom plus Kapazitätszahlungen sollen Ausbau der Erneuerbaren Energien und deren Systemdienlichkeit gewährleisten. Einen Vorschlag für eine grundlegende Neugestaltung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) hat Agora Energiewende zur Diskussion gestellt. Dieser sieht vor, dass Erneuerbare-Energien-Anlagen künftig nicht mehr je produzierte Kilowattstunde Strom, sondern für die installierte betriebsbereite Kapazität vergütet werden. // Denn die bisherige Art der Förderung führt bislang dazu, dass Wind- und Solaranlagen nicht so gebaut und betrieben werden, dass sie optimal mit dem Stromsystem harmonieren. Dem Vorschlag zufolge sollen sich die Vergütungen stattdessen vor allem am Wert der Anlagen für das Stromsystem bemessen. Sie sollen sich daher aus zwei Quellen speisen: Zum einen aus den durch den Stromverkauf erzielten Erlösen. Zum anderen soll die Leistungsbereitschaft der Anlagen – die so genannte Kapazität – vergütet werden. Dazu sollen fixe jährliche Zahlungen eingeführt werden. Das System ist dabei so aufgebaut, dass sowohl Über- als auch Unterförderungen verhindert werden. „Nach der EEG-Novelle 2014 ist vor der EEG-Novelle 2016. Das nächste EEG wird für Anlagen gelten, die weit über 2030 hinaus unser Stromsystem prägen. In diesem Zeitraum werden die Erneuerbaren Energien ihren Anteil am Strom-Mix auf 50 Prozent steigern und zur dominanten Stromerzeugungsform werden. Systemdienliche Auslegung und Betrieb der Erneuerbaren-Energien-Anlagen werden daher zentral, weil sonst die Gesamtsystemkosten steigen“, sagt Dr. Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende. Die Umstellung von...

Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen sinkt schwächer als erwartet

Die Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) sinken im Zeitraum vom 1. Oktober 2014 bis zum 1. Dezember 2014 jeweils zum Monatsersten nur noch um 0,25 Prozent. Grund: Der Zubau neuer PV-Anlagen liegt erstmals unterhalb des gesetzlichen Korridors.   Die Zubauzahlen der vergangenen zwölf Monate liegen mit etwa 2.397 Megawatt (MW) knapp unterhalb des im Rahmen der EEG-Reform gesetzlich festgelegten Zubaukorridors von 2.400 MW bis 2.600 MW, so die Bundesnetzagentur. // Im letzten Berechnungszeitraum hatte der Zubau mit ca. 3.000 MW noch innerhalb des Zubaukorridors des alten Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) von 2012 (2.500 bis 3.500 MW) gelegen.   Die Einspeisevergütung für Strom aus PV-Anlagen nach dem EEG wird monatlich angepasst. Hierbei ist eine konstante Absenkung der Vergütungssätze um jeweils ein halbes Prozent vorgesehen. Die Einspeisevergütung wird zusätzlich abgesenkt, wenn sich der Zubau oberhalb des im EEG festgelegten Korridors von 2.400 MW bis 2.600 MW pro Jahr bewegt. Die Absenkung erfolgt dabei stufenweise je nach Höhe der Überschreitung. Eine Unterschreitung des Zubaukorridors führt dagegen dazu, dass die Vergütung weniger stark sinkt, gleich bleibt oder sogar ansteigt.   Die Bundesnetzagentur ist für die Registrierung der nach dem EEG geförderten PV-Anlagen zuständig. Darüber hinaus ermittelt sie die neuen Einspeisevergütungen und veröffentlicht diese im Bundesanzeiger und auf...