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Endreas Müller
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Fußball - vermischt mit Medien, Abseitigem, Zahlen, Fakten, Meinungen
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Olis PR-Coup

Wer entscheidet eigentlich, was in der Fußballberichterstattung relevant ist? Man möchte doch meinen, Relevanz spielt eine gewichtige Rolle. Natürlich liegt es im Ermessen jedes einzelnen Medienkonsumenten zu entscheiden, was relevant ist und was nicht. Die Aufgabe eines Mediums könnte es sein, für den Konsumenten eine Vorauswahl zu treffen: was ist wichtig genug, um thematisiert zu werden?Natürlich versuchen die Protagonisten des Fußballgeschäfts, Spieler, Vereine, Funktionäre, Berater, diese Auswahl zu beeinflussen - indem sie nur die Informationen kommunizieren, die ihnen nützlich erscheinen, indem sie vollmundige Ankündigungen verlautbaren lassen, indem sie Helferlein und ganze Agenturen beschäftigen, die die Außendarstellung regeln, damit ja nichts dem Zufall überlassen ist.Und natürlich erkennt der Konsument mit ausreichend Medienkompetenz nichtssagendes Marketing-Blabla und zum Event aufgebauschte Möbelhauseröffnungen. Aber die meisten Konsumenten sind keine Medienprofis. Und genau an dieser Stelle könnten die Medien ins Spiel kommen. Man hofft als Konsument, dass dort Profis im besseren Sinne arbeiten, die eine Auswahl treffen und heiße Luft von heißem Scheiß unterscheiden können. Pustekuchen.Warum ich das schreibe? Als Fußball-Afficionado ist man um die Ankündigungen von Oli Kahn nicht herum gekommen:A big new challenge is waiting. I can tell you more in 5 days. #future #newjob— Oliver Kahn (@OliverKahn) October 6, 2016Unfassbar, wie viele Fans in den vergangenen Tagen ihre Ideen und Wünsche geäußert haben. Danke für die enorme Teilnahme! pic.twitter.com/o1oySvkckL— Oliver Kahn (@OliverKahn) October 10, 2016Was mag der Titan wohl Geheimnisvolles meinen? In meiner Twitter-Timeline nahm man das Ganze eher belustigt zur Kenntnis:Zu seinen Wurzeln kann vieles bedeuten. Irgendwas mit Torhütern, Karlsruhe, Bayern... Eier fordern. #Kahn— Justin Kraft (@LahmsteigerDE) October 10, 2016Ihr fragt Euch, was "zurück zu den Wurzeln" heißt? #Kahn wird natürlich Greenkeeper beim @FCBayern https://t.co/HsGrztuKH1— Christian Gödecke (@goedcorner) October 11, 2016 Am 10. Oktober ließ die Bild die Bombe den Luftballon platzen: Kahn wird Markenbotschafter des FC Bayern in Asien....

4 Jahre!

Vor fast genau 4 Jahren nahm dieses Blog hier seinen Anfang mit dem unvermeidlichen, bedeutungsschwangeren Hello-World-Artikel. Seitdem hat sich hier nicht ganz so viel getan, wie man es bei einem typischen Blog erwarten würden. Magere 100 Posts variierender Qualität sind hier bisher erschienen. Das regelmäßige Schreiben liegt mir nicht im Blut, was natürlich auch daran liegt, dass sich dieses Blog nicht an einem Thema oder Verein abarbeitet. Es kommt aufs Blog, was mir interessant und relevant erscheint und wenn ausreichend Zeit ist, mal einen Gedanken gescheit zu Ende zu denken. Schwierig. Es wird also wohl dabei bleiben, dass hier weder täglich, noch wöchentlich sondern eher im 3-Wochen-Turnus mal ein neuer Post das Licht der Welt erblickt. Das Wichtigste an diesem Blog hier ist für mich nicht was es ist sondern was es ausgelöst hat. Ohne das ins Internetschreiben hätte ich wohl eine ganze Reihe von Leuten nicht kennengelernt und aus dem Schreiben hier haben sich eine ganze Reihe anderer Dinge ergeben, die ich nicht missen möchte. Ich hoffe mal, dass zwischen all diesen anderen Aufgaben ausreichend Zeit bleibt, um endlich mal mein Jahr in der Kreisklasse zu Ende zu erzählen und den ein oder anderen Meinungsartikel rauszuhauen. Und noch ein Ziel will ich mir setzen: vielleicht gelingt es mir ja, den hier meistgelesenen Artikel mit einem neuen Text leserzahlentechnisch von der Spitze abzulösen, denn ironischerweise ist der meistgelesene Post hier im Blog der einzige, der nichts mit Fußball zu tun hat.var OB_platformType = 1; var OB_langJS = 'http://widgets.outbrain.com/lang_de.js'; var OBITm = '1358095000276';var OB_raterMode = 'none';var OB_recMode = 'strip'; var OBCTm='1358095000276';

Die neue Sachlichkeit der Fußballsprache

Ein meinungsstarker Text im Kicker vom Montag hat eine Debatte entfacht (Text kostenpflichtig abrufbar bei Blendle). Autor Frank Lußem rechnet ab mit der Fachsprache die der heutige Fußball hervorgebracht hat, den Trainern und den Taktikanalysten insbesondere. Er empfindet die Sprache der sogenannten Konzepttrainer als Selbstzweck. Lußem seziert ein paar der Aussagen und kommt zu dem Schluss: das könnte man auch viel einfacher sagen. Hier ein Auszug aus dem wunderbaren @frankie1960 Text pic.twitter.com/h4FT49mAhv— uersfeld (@uersfeld) February 29, 2016Auf der Strecke bleibt seiner Meinung nach der Ottonormalverbraucher und der Fußball als Volkssport. Weil immer neue Begriffe Einzug halten, versteht der normale Fußballkonsument nicht mehr, wovon überhaupt die Rede ist. Fakt ist: blumige Metaphern wie "der Pausentee" oder kriegerischen Handlungen entlehnte sprachliche Bilder wie "die Granate" werden immer seltener im Fußballsprech, geschweige denn, dass ein Trainer der Gegenwart diese Begriffe noch in den Mund nimmt.Die benutzten Termini der Experten haben immer weniger mit der täglichen Umgangssprache gemein und mutieren zu einer eigenständigen wissenschaftlich angehauchten Fachsprache, die nicht mehr jedem zugänglich ist. Diese Entwicklung muss man natürlich nicht begrüßen. Und natürlich sollte man immer hinterfragen: Was wurde da jetzt gerade wirklich gesagt? Handelt es sich um hohle, zum wissenschaftlichen Diskurs aufgeblähte, Phrasen, die eher der Verwirrung beziehungsweise der Verschleierung von Missständen auf dem Platz dienen als der Aufklärung?Sprache verändert sich auch immer, weil sich das verändert, was sie beschreibtAndererseits, ich für meinen Teil begrüße die Entwicklung auch. Sprache verändert sich auch immer, weil sich das verändert, was sie beschreibt. Und dass sich der Fußball verändert, steht außer Frage. Es sagt ganz einfach niemand mehr Torsteher, weil der Mann zwischen den Pfosten inzwischen weit mehr tut, als einfach nur herumzustehen und auf einen Schuss zu warten, den es "zu entschärfen" gilt. Und wenn man es genau nimmt, ist der Begriff "Manndecker" inzwischen wirklich aus...

Von Zipfelmützen und dem Insinternetschreiben - Punkt 4 wird dich zu Tränen rühren

Der Liebster-Award ist ein kleines Frage-Antwort-Spiel. Sebastian von Fußball in Sachsen und Fedor von Stellungsfehler.de haben mir jeweils den Staffelstab und ihren Fragenkatalog übergeben - daraus habe ich mir die Rosinen herausgepickt und präsentiere meine Antworten. 11 Fragen. 11 Antworten.1. Was führte dazu, dass Du mit dem Bloggen anfingst?Geschrieben habe ich eigentlich schon immer gern. Ich bin nicht der mitteilungsbewussteste Zeitgenosse, aber ich wusste - irgendwie reizt mich das Insinternetschreiben. Ein Ort zum Publizieren, eine Spielwiese, musste her. Da lag ein Blog auf der Hand.2. Auf welche Wortneuschöpfungen der Fußballsprache könntest du verzichten?Das wird ja gerade heiß diskutiert (siehe 11.) und eventuell finde ich Zeit, mich mit diesem Thema noch etwas umfassender zu beschäftigen. Generell kann ich an dieser Stelle schonmal sagen, dass ich ein ambivalentes Verhältnis zu sprachlichen Umwälzungen habe. Einerseits schreiben wir das Jahr 2016. Der Sport verändert sich stetig. Da ist es für mich logisch, dass sich auch die Begrifflichkeiten den Gegebenheiten anpassen. Andererseits, fühlt es sich mitunter befremdlich an, wenn immer technischere Termini Einzug halten. 3. Bundesliga auf Sky oder lieber das Kreisliga-Derby live vor der Haustür?Da tendiere ich eher zu Letzterem. Ich bin nicht aktiv Fan einer bestimmten Bundesligamannschaft. Deshalb ist der Fußball der Bundesliga für mich lediglich - Unterhaltung. Mitunter hochspannende Unterhaltung. Ich kann mich dennoch eher mit dem Fußball der Kreisliga anfreunden. Einfach weil ich mich besser damit identifizieren kann. Die Unzulänglichkeiten der Spieler, die Glücksmomente, wenn mal etwas funktioniert hat, die nervenaufreibenden Momente - das sind alles Dinge, die in der Kreisliga sehr viel näher an meiner Lebenswirklichkeit dran sind. 4. Was war Dein erster Fußball-Fanartikel?Puh, ich habe mir nicht viele Fanartikel gekauft - aus oben genannten Gründen. An was ich mich erinnern kann, ist eine unsagbar dämliche überlange Zipfelmütze, rot-weiß gestreift, in den Farben von Energie Cottbus. In unserem Vereinsheim...

Wen wundert der Doha-Deal?

Die Bayern haben einen Sponsorendeal mit dem Emirat Katar eingetütet, genauer gesagt mit dem Internationalen Flughafen Doha. Katar, da schrillen natürlich die Alarmglocken: Menschenrechte und so, dem Sklaventum nicht unähnliche Arbeitsbedingungen.Christian Spiller fasst in seinem Kommentar treffend zusammen:"Sportlich Weltklasse, moralisch Kreisklasse."Über eine Formulierung in seinem Text bin ich aber gestolpert:"Es verwundert, dass Bayern sich auf diesen Deal einlässt, Empörung darüber war absehbar."Die Empörung war absehbar, klar. Aber das dieser Deal ernsthaft jemanden verwundert? Ich denke, das ist eine Frage der Perspektive. var OB_platformType = 1; var OB_langJS = 'http://widgets.outbrain.com/lang_de.js'; var OBITm = '1358095000276';var OB_raterMode = 'none';var OB_recMode = 'strip';var OBCTm='1358095000276'; Karl-Heinz Rummenigge begrüßt die Partnerschaft:"...ein weiterer Schritt in unserer Internationalisierungsstrategie"Natürlich tut er das. Und beim Stichwort Internationalisierungsstrategie denkt man auch gleich an die FCB-Enthusiasten in aller Welt - sie werden wenig Probleme mit dem Sponsoring haben und vermutlich werden auch die meisten Bayern-Afficionados hierzulande das Sponsoring in wenigen Wochen vergessen haben.Verprellt hat der Klub die kritischen Fans. Die, die hinterfragen und im FC Bayern mehr sehen, als ein Unterhaltungsensemble auf dem grünen Rasen. In dieser Filter Bubble ist das Sponsoring das Letzte. Ein weiterer Tiefschlag nachdem die Bayern zum wiederholten Mal ihr Trainingslager in Katar verbrachten. Mich verwundert der Entschluss des Vereins zum Sponsoring nicht. Denn welche Bedeutung haben diese kritischen Stimmen? Das Stadion? Bekommt man auch ohne die Zweifler voll. Das Medienecho? Konzentriert sich in ein paar Tagen wieder auf das Sportliche.Sollte der FC Bayern dennoch auf die Millionen aus dem Emirat verzichten, nur wegen ein paar kritischer Stimmen?Alle anderen machen es doch auch. Die Katalanen aus Barcelona tragen Quatar Airways auf ihrer Brust spazieren. Angesichts der traditionell unbefleckten Trikots der Katalanen und des damit verbundenen Klubmottos ein weitaus größerer Affront. Geht es dem Verein dadurch heute schlechter?Teams wie der FC Bayern oder Barcelona sind zu so starken...

Transfergerüchte frei Haus

++Nochmal!++var OB_platformType = 1; var OB_langJS = 'http://widgets.outbrain.com/lang_de.js'; var OBITm = '1358095000276';var OB_raterMode = 'none';var OB_recMode = 'strip'; var OBCTm='1358095000276';