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PWC Superfinale: Ein Triple für Hono?

Vom 17. bis 28. Januar findet in Brasilien das Superfinale 2016 des Paragliding World Cup statt. Im Zentrum des Interesses: Ein Pilot und zwei Schirme. Honorin Hamard beim Warmfliegen in Rio für das PWC Superfinalein Governador Valadares. // Quelle: Facebook - H. HamardDer Franzose Honorin Hamard ist der aktuell dominierende Gleitschirmpilot. Er ist Weltmeister und Europameister. Er führt die CIVL-Weltrangliste der FAI an. Zudem stellte er in den vergangenen Jahren auch mehrere Streckenflugrekorde auf. Jetzt könnte ihm beim Superfinale zum Abschluss der PWC Saison 2016 im brasilianischen Governador Valadares der totale Triumph gelingen. Mit einem Sieg würde er als erster Pilot der Gleitschirmgeschichte das Triple holen. Immerhin steht das Superfinale im Ruf einer inoffiziellen Weltmeisterschaft, bei der das Durchschnittsniveau der Pilotenschar sogar höher sein soll, als bei der klassischen WM.Angesichts der personellen Leistungsdichte beim Superfinale ist ein Sieg "Honos" aber alles andere als garantiert. Viele Namen haben das Potenzial für einen Platz auf dem Treppchen. Zumal bei einem zehntägigen Wettbewerb in einer als sehr wettersicher geltenden Flugregion zum Siegen auch ein langer Atem gehört.Das PWC Superfinals ist ein klassisches Pflaster, auf dem Hersteller mit neuen Modellen aufwarten. In diesem Jahr sind es zwei Schirme, deren echtes Leistungsvermögen beim Wettbewerb aufscheinen soll.Gin hat zumindest seine Werkspiloten mit dem neuen Boomerang 11 ausgestattet. Gegenüber dem B10 wurde nochmals an der Zellenzahlschraube gedreht, um mehr Leistung rauszukitzeln.Als Kontrapunkt dazu fliegen in Brasilien viele Piloten, darunter auch Honorin Hamard, nicht mehr den Enzo 2 von Ozone, sondern den Zeno. Dieser hat eine reduzierte Streckung und weniger Zellen, soll dennoch leistungsmäßig ebenbürtig sein, als Zweileiner dem Piloten aber flugtechnisch weniger abverlangen.Es ist eine interessante Frage, welcher der beiden Designansätze in einem letztendlich auch stark von Taktik geprägten Wettbewerb die besseren Resultate ermöglicht: Mehr Leistung oder mehr Komfort?Lu-Glidz wird wie üblich den Wettbewerb beobachten, aber nur...

Inselhopping mit dem Gleitschirm

Vulcano, Lipari und Salina sind drei kleine Vulkaninseln nördlich von Sizilien. Ein italienischer Pilot hat sie in einem Flug verbunden - mit fünf Kilometer Gleitstrecke übers Meer.Inselhopping mit dem Gleitschirm. // Quelle: Xcontest.orgEr scheint ein Spezialist für besondere Flüge zu sein: Marco Busetta. Erst kürzlich hatte Lu-Glidz über seinen 100-km-Winterflug an der sizilianischen Nordküste entlang berichtet. Jetzt hat Marco auf Vimeo ein Video eines anderen, spektakulären Fluges eingestellt.Bereits am 2. Juni 2016 flog er von der Vulkaninsel Vulcano zur Insel Lipari und weiter zur Insel Salina (s. XContest). Dazwischen insgesamt fünf Kilometer offenes Meer, das er gleitend überwinden musste.Seinen Auskünften nach hatte Marco schon länger von diesem Flug geträumt. Er ist häufiger auf Vulcano, um dort touristische Tandemflüge anzubieten. Im Frühjahr 2016 wagte er erstmals den Sprung von Vulcano nach Lipari, um dort zu landen. Dabei sind nur circa ein Kilometer Meerenge zu überwinden. Was aber wäre, wenn er am Vulkan von Lipari wieder bis zu Wolkenbasis aufdrehen könnte? 1000 Meter MSL müssten es sein, das sollte an einem windstillen Tag für das sichere Übergleiten von vier Kilometer bis zur nächsten Insel Salina reichen, ergaben seine Berechnungen.Am 2. Juni des vergangenen Jahres war es soweit. Die Meteoprognosen sahen gut aus und sollten auch eintreffen. Mit einer Rettungsweste bestückt, wagte Marco mit seinem Enzo 2 das Abenteuer. Die reine Flugstrecke sind nur knapp 25 Kilometer. Doch es sind genau solche träumerischen Flüge ins Ungewisse, die die große Faszination des Gleitschirmfliegens ausmachen.Der Flug über die Äolischen Inseln im Vimeo-Video:

Trapezkunst am Tandem

Die Franzosen sind immer wieder gut für Zirkusnummern am Gleitschirm. Ein Video von Olivier Laugero zeigt die Trapezakrobatin Sophie Jenot unterm Tandem vor Lanzarote.Trapezkünstlerin Sophie Jenot turnt über der Felsküste Lanzarotes.// Quelle: Facebook - O. LaugeroSchon vor neun Monaten hatte Olivier in einem Video names "Dance with the Clouds" mit Sophie Jenot zusammen gearbeitet. Damals schwang sie erstmals an einer langen Seilschlinge weit unter dem Tandemschirm und zeigte gewagte Gleichgewichtsposen im Flug.Weil das schon so schön anzusehen war, entstand die Idee, diese Luftakrobatiknummer mit noch mehr Poesie zu füllen. Eine Kostümbildnerin schneiderte gleich eine Reihe extra langer, wallender Kleider, mit denen Sophie einmal mehr in die Luft ging.Herausgekommen sind so faszinierende wie ästhetische Bilder. Das Setting vor der vulkanischen Felsküste Lanzarotes trägt zum Augenschmaus mit bei.Das Video "Carousel in the Clouds" ist auf Vimeo zu sehen.

Tombola 2016: Die Gewinner

Die Gewinner der Lu-Glidz Förderer-Tombola 2016 wurden gezogen. Sie werden in Kürze ihre Preise erhalten. Zugleich hat die Fördersaison 2017 begonnen. Die Gewinner der Förderer-Tombola von Lu-Glidz.Drei Preise lagen 2016 im Topf der kleinen Förderer-Tombola von Lu-Glidz. Jeder Leser, der Lu-Glidz im Jahr 2016 förderte (egal mit welcher Summe), bekam die Chance, einen davon zu gewinnen.Die Namen der Gewinner sind im Bild oben nachzulesen. Sie werden hier im Text nicht weiter erwähnt, um sie nicht ungewollt in Suchmaschinen auftauchen zu lassen. Sie wurden zudem per Email benachrichtigt.Allen, die dieses Mal nicht unter den Gewinnern waren, gebührt freilich genauso mein Dank. Durch Eure freizügige Förderung habt ihr meine Arbeit an Lu-Glidz unterstützt. Ich hoffe, dass ihr die Lektüre des Blogs, die Themenmischung und die Tiefe der Inhalte genauso als Gewinn empfunden habt.Im neuen Jahr geht es mit Lu-Glidz weiter. Und jede Form der Förderung hilft, die Qualität der Blog-Inhalte zu steigern. Noch ist der Anteil der Lu-Glidz-Förderer an der gesamten Leserschaft deutlich in der Minderheit. Aber ich setze weiter darauf, dass im heutigen Internetzeitalter des Postfaktischen, der Fake News und der werbe-getriebenen Inhalte echte Qualität, Unabhängigkeit und Recherche ihren Wert behalten und auch von den Lesern honoriert werden.Übrigens: Die Bekanntheit von Lu-Glidz unter den Gleitschirmfliegern ist noch steigerungsfähig. Auch hier könnt ihr euch engagieren. Empfehlt Lu-Glidz weiter, setzt einen Link auf Eurer Vereinshomepage, liked die Facebook-Seite von Lu-Glidz, retweeted den Twitter-Feed des Blogs, nutzt das kostenfreie Email-Abo, macht Mund-zu-Mund-Propaganda. So kann Lu-Glidz auch 2017 vom Erfolg weiter getragen werden.

Auch der Himmel liebt Winterflugfreuden

Nicht nur in den Alpen, auch in den Mittelgebirgen gibt es gelegentlich nutzbare Winterthermik. Die Bärte reichen mangels Masse (an erhitzter Luft) nicht sehr hoch, sorgend aber dennoch für erfüllende Flugmomente. Da zeigt sogar der Himmel seine Zuneigung. // Foto: R. Kleiner

Garmin macht Spot Konkurrenz

Garmin präsentiert seine ersten Satelliten-Tracker mit SMS- und SOS-Funktionen. Sie basieren auf der inReach-Serie von DeLorme und nutzen das Iridium-Satellitennetz. Die neue inReach-Serie von Garmin.// Quelle: GarminIm Frühjahr 2016 hatte Garmin die Firma DeLorme übernommen. Seither durfte man gespannt sein, wie der bekannte GPS-Gerätehersteller die feine Satellitenkommunikationstechnik von DeLorme in seine Geräte integriert. Die ersten beiden, jetzt auf der Messe CES in Las Vegas präsentierten Produkte heißen inReach SE+ und inReach Explorer+ und stellen nicht nur ein Re-Branding, sondern eine Weiterentwicklung vorhandener inReach-Geräte von DeLorme dar.Vor allem beim teureren Explorer+ wird der Fortschritt deutlich. Der Tracker ermöglicht jetzt auch eine Darstellung von und Navigation mit topographischen Karten direkt auf dem Gerät. Bei dem Vorgänger von DeLorme musste dafür der Tracker noch über Bluetooth mit einem Smartphone gekoppelt werden. Zudem hat der Explorer+ einen barometrischen Höhenmesser sowie elektronischen Kompass integriert.Für Gleitschirmflieger sind die Garmin inReach-Geräte als Alternative zu den bekannten Satellitentrackern von Spot interessant. Viele Piloten, vor allem jene, die häufig in Regionen mit schlechter Mobilfunk-Abdeckung fliegen, nutzen heute Spots, um auch fernen Beobachtern eine "Flugspur" zu hinterlassen und im Notfall über eine SOS-Funktion eine Notfallmeldung samt Positionsdaten absetzen zu können.Die inReach-Modelle von Garmin sind etwas leistungsfähiger als die Spot-Geräte. Zum einen bietet das verwendete Iridium-Satellitennetz eine globale Abdeckung bis zu den Polen, während Spot über Globalstar nur die Kerngebiete der Kontinente bedient. In den meisten Fluggebieten macht das in der Praxis aber keinen Unterschied.Der Hauptvorteil von inReach liegt in der 2-Wege-Kommunikation per SMS. Überall auf der Welt kann man kurze Texte senden, vor allem aber auch empfangen. Das kann wichtig sein, um im Notfall seine Lage auf Rückfrage von Rettungshelfern direkt beschreiben zu können, oder um selbst fernab der Zivilisation bei einen Hike-and-Fly-Trip noch hilfreiche Wetterinfos zu bekommen.Der Vorteil der Spots ist der geringere Preis, sowohl was die Gerätekosten als...