Bekanntmachung im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau
Am 1. September 2010 wurde der erste Aufruf ("Call") zu Forschungsideen im Bereich der ökologischen Land- und Ernährungswirtschaft im Rahmen des "European Research Area Network" (ERA-Net) Core organic II veröffentlicht. Projektskizzen können bis zum 15. Oktober 2010, 13.00 Uhr über die Webseite http://eracall.eu/coreorganic eingereicht werden. Insgesamt beteiligen sich im ersten Call 22 Länder mit fast 8 Millionen Euro Forschungsbudget. Von deutscher Seite werden FuE-Projekte zur transnationalen Ökolandbauforschung aus dem Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL) finanziert. Hieraus werden 500.000 Euro für den Pflanzenbau, 300.000 Euro für den Tierbereich (Monogastrier) und 200.000 Euro für Projektideen aus dem Bereich Lebensmittelqualität und -sicherheit zur Verfügung gestellt.
DGfZ/GfT-Gemeinschafstagung
Die DGfZ/GfT-Gemeinschafstagung findet am 15. und 16. September 2010 in Kiel statt. Bitte beachten Sie, dass die gemeinsame Eröffnung der Tagung bereits um 9:00 Uhr stattfindet! Mehr Informationen zur Anmeldung und den Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie hier.Die DGfZ-Jahrestagung und Mitgliederversammlung findet am 15. September in Kiel statt. Die Anmeldungen sind nur Online möglich. >>>
Rinderzucht: Erste offizielle Genomische Zuchtwerte seit 17. August 2010!
Mit der August-Schätzung 2010 wurden erstmals genomisch verbesserte Zuchtwerte (gZW) offiziell veröffentlicht. Das genomische Schätzsystem des vit hat als eines der ersten weltweit die offizielle Anerkennung durch ICAR/Interbull erhalten. Genomisch verbesserte Zuchtwerte gibt es in Deutschland bisher nur für Holsteins und Red Holsteins. Die Veröffentlichung von töchtergeprüften und nur genomisch geprüften Bullen erfolgt in getrennten Listen.>>> Voraussetzung war die offizielle Anerkennung der genomischen Zuchtwertschätzung des vit durch Interbull/ICAR. Neben Deutschland haben auch die genomischen ZWS-Systeme von Kanada, Niederlande, Polen (alle HOL), Frankreich (HOL, MON), Neuseeland und USA (beide HOL, JER) die Validierungskriterien erfüllt.>>>
Studie ?Friends of the EU?
"Sie nennen sich Nicht-Regierungsorganisationen oder kurz NGOs (Non-Governmental Organisations). Diese Bezeichnung für Umweltorganisationen wie zum Beispiel den "World Wildlife Fund" (WWF), das "Climate Action Network Europe" oder "Friends of the Earth" soll ihre Unabhängigkeit suggerieren", schreibt Fabian Heinzel für "Ökowatch" (Wie die EU grünen Lobbyismus finanziert). "Der Frage, wie unabhängig diese Organisationen wirklich sind, sind Caroline Boin und Andrea Marchesetti nachgegangen. In ihrer vom ?International Policy Network? veröffentlichen Studie ?Friends of the EU? haben sie sich detailliert mit der Finanzierung der sogenannten "Green 10" auseinander gesetzt."
Mycotoxine: Ursache für Fruchtbarkeitsprobleme bei Jungsauen?
Bei der Beurteilung des Fruchtbarkeitsmanagement von Jungsauen sollten folgende Kriterien überprüft werden: Zukaufsalter der Jungsauen maximal 180. LebenstagEingliederungsstall vorhanden für mindestens 3-4 Wochen, besser 6 WochenImpfungen, ParasitenbehandlungenKontakttiere zur Gewöhnung an das StallmilieuDokumentation Erstrausche (!!), Brunstkontrolle, Buchten- und PartnerwechselErstbelegealter 230. ? 240. Lebenstag,, dabei Lebendmasse 130- 140 kgDurchführung einer korrekten Brunstsynchronisation,erinnert Jens Jungbloot, Praxis für tierärztliche Bestandsbetreuung und Qualitätssicherung im Erzeugerbetrieb Schwein, ...
NS: Großübung zur Eindämmung der Schweinepest
Im Auftrag des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums werden in einer landesweiten Übung heute und morgen der Ausbruch der Schweinepest in Niedersachsen simuliert und Mechanismen zur wirksamen Eindämmung der hoch ansteckenden Tierseuche trainiert Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) ist Ausrichter der Krisenübung, an der sämtliche Landkreise und erstmals auch die sechs Niedersächsischen Polizeidirektionen und 33 Polizeiinspektionen des Landes teilnehmen.>>>
Studie räumt mit Mythos von der klimaschädlichen Kuh auf
"Die Ergebnisse der internen EU-Kommissionsstudien zum Thema Biosprit sind brisant", schreibt Michael Krüger im Internetportal "Ökowatch" (Biosprit und Rinderzucht - Mit zwei Mythen im Klimaschutz wird aufgeräumt)."Bereits seit Juli 2009 sind die Studien fertig. Doch die EU-Kommission hielt die Ergebnisse der vier Studien geheim und weigert sich, diese der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen." Siehe auch Grasende Kühe verbessern die Lachgas-Bilanz
Ökowatch ? ein neues Internetprojekt
Im Sommer ist ein neues Internetprojekt mit dem Namen "Ökowatch" entstanden. Ökowatch hat nach eigener Aussage die folgenden Ziele: Ökowatch tritt mit dem Anspruch an, umweltpolitische Forderungen von Regierungen und Nichtregierungsorganisationen kritisch und ideologiefrei zu hinterfragen und hinsichtlich der tatsächlichen Wirkung auf Mensch, Gesellschaft und Umwelt zu prüfen: Seriosität: Wie belastbar ist die Datenbasis hinter umweltpolitischen Forderungen?Gesamtwirkung: Was sind die positiven und negativen Wirkungen einzelner Umweltschutzforderungen?Transparenz: Von welchen Interessen werden Organisationen und Einzelpersonen geleitet? Wer finanziert die unterschiedlichen Interessenvertreter?Einer der Verantwortlichen ist der Journalist Fabian Heinzel, von Haus aus Umweltwissenschaftler.
GFS feierte 40-jährigen Geburtstag
Am 31. August feierte die Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung eG mit 800 Gästen in Coesfeld ihr 40-jähriges Bestehen. Im August 1970 wurde in Münster der Grundstein für eine Organisation gelegt, die mittlerweile fünf Besamungsstationen an mehreren Standorten betreibt. Gegründet wurde die Station von 34 Landwirten, fünf Rinderbesamungsstationen, drei Erzeugerringen, einem Zuchtverband und der Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe mit einem Startkapital von nur 108.000 Euro. 219.000 DM. Derzeit werden jährlich rd. 3,3 Millionen Spermatuben verkauft.
Wer auf dem Land aufwächst, darf mit einer stabileren Psyche rechnen
Stadtkinder leiden häufiger unter akuten Stressreaktionen und Depressionen als Jugendliche und junge Erwachsene, die auf dem Land geboren und aufgewachsen sind, berichtet die ?ApothekenUmschau?. Das Magazin beruft sich auf eine kanadische Studie, für die Daten von insgesamt 8502 Personen analysiert wurden, die entweder in ländlicher oder städtischer Umgebung aufwuchsen oder zwischen beiden Gebietstypen wanderten. Keine Unterschiede zwischen Stadt- und Landkindern fanden die Forscher in Bezug auf neurotische und Persönlichkeits-Störungen, Alkoholabhängigkeit und Drogenmissbrauch.
Brandaktuelle Doppelausgabe von NovoArgumente: "Der Öko-Komplex"
Bis heute leben grüne NGOs wie Greenpeace und andere vom Image der edlen, aber mittellosen Kämpfer im Dienst der guten Sache ? anhaltend hohe öffentliche Glaubwürdigkeitswerte und aktuelle Spendenrekorde zeigen dies. Unter dem Titel ?Der Öko-Komplex? hinterfragt die brandaktuelle Doppelausgabe von NovoArgumente (Nr. 108/109, 9?12 2010) diesen Mythos und beleuchtet den Einfluss der neuen grünen Eliten auf die heutige Politik. Es wird deutlich: Aus den ehemaligen Underdogs ist längst ein milliardenschwerer Industriekomplex geworden. >>>
Wirtschaftsdünger: Kennzeichen einer nachhaltigen Landwirtschaft
Der Zwang zur Führung von "Nährstoffbilanzen" sichert den Nährstoffbedarf der Pflanzen und schützt die Böden vor Überdüngung. So will es in Deutschland die Düngemittelanwendungs-VO. Die VO regelt auch die Ausbringungszeit. Dies gilt auch für Tierdung, der schon immer als wertvoller Dünger eingesetzt wurde. Zu Zeiten, als es noch keine Mineraldünger gab, steigerte Wirtschaftsdünger die Ernten und sein Einsatz ist Kennzeichen der natürlichen Kreislaufwirtschaft. Und diese Bedeutung dürfte angesichts schwindender Ressourcen u.a. bei Phosphaten und der anhaltenden Klima-Diskussion wieder zunehmen. Dies haben auch amerikanische Wissenschaftler erkannt, die die ökonomischen Auswirkungen des Gülleeinsatzes zu Mais untersucht haben. Sie stellten fest, dass sich die Erträge der mit organischen Düngern versorgten Mais-Felder nicht von denen der mit flüssigem Stickstoff versorgten Felder. Außerdem stellten die Wissenschafter positive Effekte auf die Mikroflora des Bodens heraus.Der Einsatz von Rindergülle lohnte sich allerdings aufgrund der Transportkosten von rd. 50 Cent je Kilometer nur in einem Umkreis von 30 Meilen.Quelle:...
Spekulationsware Landwirtschaft
"Nahrungsmittel werden knapp und teuer. Investoren haben das längst entdeckt und investieren in Agrarrohstoffe," informiert "Welt am Sonntag" am 29.08.2010 (Reiche Ernte - doch für wen?). Kein anderer Markt fährt derzeit so viel Gewinne ein, wie Agrarrohstoffe. Der Landwirt hat kaum etwas davon. Auch dem Verbraucher dürfte die Entwicklung nicht schmecken: Spekulanten beeinflussen den Preis unserer Nahrungsmittel. >>>
Schmorbraten: Klassiker der Küche
Bild.de - "Schweinefleisch ist besser als sein Ruf: Es enthält mehr Eiweiß als Huhn oder Rind, ist eines der wichtigsten Lieferanten für die Vitamine B1 und B6 und versorgt unseren Körper mit vielen Mineralien und Spurenelementen." >>>
Abnehmen: Mit viel Eiweiß und dem richtigen Fett. Aber wenig Kohlenhydraten
LOGI ist keine neue Diät, sondern eine Lebenseinstellung ? die logische Verbindung von Genuss und Gesundheit: mehr Leistungsfähigkeit und Lebensqualität bei weniger Gewicht. Mit viel Eiweiß und dem richtigen Fett. Aber wenig Kohlenhydraten