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Ausflug ins Eisenbahn & Technik Museum Rügen

Die Insel Rügen ist nicht weit entfernt von ihrer kleineren Schwesterinsel Usedom. Ein Ausflug von der einen zur anderen Insel ist immer eine gute Idee. Man sollte ihn jedoch gut planen, muss man doch mit höherem Verkehrsaufkommen in der Sommersaison rechnen.Letztens war ich im Eisenbahn- und Technikmuseum in der Nähe von Binz auf Rügen. Hier gibt es viele und schöne Exponate aus dem Bereich Schienen- und Staßenverkehr. Leider ist die Menge an Ausstellungsstücken auf extrem kleinen Raum zusammengedrängt, dadurch verfehlen sie teilweise ihre Wirkung auf diejenige, die nicht sowieso schon eine Verbindung gleich welcher Art zu den Exponaten haben. Und die Beleuchtung in den Hallen ist noch verbesserungswürdig. Aber der Besuch hat sich trotzdem gelohnt.Vor allem interessierten mich die Exponate der Eisenbahn. Ich wurde nicht enttäuscht, gibt es doch so einige Zeitzeugen der vergangenen Epochen der Eisenbahn. Schön restaurierte Loks waren zum Beispiel:Vertreter der DampfäraDampflokomotive der Baureihe 23Die ehemaligen Erben der DampfloksDiesellokomotive V200 der Deutschen BundesbahnSchon damals eindrucksvoll: ElloksElektrolokomotive Baureihe E18Es gab noch sehr viel mehr zu bestaunen. Neben weiteren Loks vergangener Zeiten gibt es auch Kleinloks, Straßenbahnen und jede Menge Autos. Hier noch einige weitere Bilder:

Abandoned places: Das Kulturhaus in Zinnowitz auf Usedom

Damals TM, als das östliche Deutschland noch das sozialistische Gesellschaftsmodell frönte (oder dem, was man dafür hielt), da war es eine zeitlang usus, in ländlichen Zentralorten ein kulturelles und gesellschaftliches Zentrum in From eines Prunkbaues zu errichten. Architektonisch keine Meisterleistung und wahrscheinlich sehr oft überdimensioniert, erfüllten diese Häuser doch ihre Funktion.Eines dieser Gebäude stand unter anderem im Ostseebad Zinnowitz auf Usedom. Es erlangte in der ehemaligen DDR ein wenig an Bekanntheit nicht nur dadurch, dass es in einem gut besuchten Ostseebad stand, es wurden eine Zeit lang auch die jährlichen Silvesterschwänke für das DDR-Fernsehen hier aufgezeichnet. Und zwar im Sommer.So kam es auch mal dazu, dass ich als Halbwüchsiger nach Schulschluss auf dem Weg von der Schule zur Schülerspeisung in Höhe des Kulturhauses einmal Gerd E. Schäfer traf, und freundlich grüßte. Er grüßte allerdings nicht zurück. Ich wunderte mich schon damals nicht, Promis halt!Ich erinnere mich auch noch daran, dass ich irgendwann in den Achtzigern meine Feierstunde anlässlich der Jugendweihe im Kulturhaus absaß. Und einige Jahre später machte ich mal mein Schülerpraktikum in der dortigen Küche. Ich war Abwäscher und hatte unter anderem tschechische Kolleginnen, die sehr hübsch waren. Das ist eine meiner wenigen positiven Erinnerung an dieses Haus. Dann verlor ich das Haus aus den Augen. Irgendwann kam ich wieder zurück nach Usedom, und fand ein totes, verfallenes Monster vor.Nach der Wende wurde das Gebäude nicht mehr genutzt. Eine halbfertige Sanierung ließ den Koloss auch noch recht häßlich aussehen. So wurde das Haus mangels finanzierbarer Nutzungskonzepte dem Verfall un der Plünderung preisgegeben. Es ist vielleicht schade darum, aber so ist der ehemalige Prachtbau auch ein Zeitzeugnis für die gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten 50 Jahre.

Die Inselbahn - Wie aufregend es früher mal war

Wenn man heute die Insel Usedom mit der Bahn erreichen will, ist es eigentlich ganz einfach: entweder man nutzt einen durchgängigen Zug, der vom Startort, sagen wir mal Hamburg, über die gesamte Insel bis Ahlbeck fährt, oder man steigt in Züssow, Greifswald oder Stralsund in die Usedomer Bäderbahn, die einen dann an das Ferienziel bringt.Das war jedoch nicht immer so:Bis Mitte der 90er Jahre musste man die Insel über die "Brücke der Freundschaft" fußläufig erreichen. Das waren gute 1000 Meter Fußweg zwischen dem festlandseitigen Bahnhof "Wolgast Hafen" und dem inselseitigen Pendant "Wolgaster Fähre". Wenn man Pech hatte, buckelte man sein kiloschweres Reisegepäck auch noch selbst.Und wenn man ganz viel Pech hatte, musste man das Stück weg auch noch rennen, da der angekommene Zug Verspätung hatte. Sahnehäubchen: Viel Autoverkehr auf der Brücke wegen Urlaubsaison.Saß man dann erstmal im Inselzug, ging die Reise dann gemächlich bis zum Zielort weiter. Die Bahn fuhr damals nicht schneller als 50 Kilometer pro Stunde und sie hielt in jedem Seebad. So dauerte die Reise bis in die Kaiserbäder nochmal über eine Stunde.Einen Eindruck vermittelt das folgende Video:Ein weiteres Video über die Usedomer Eisenbahn anno dazumal (also in den 90ern) hatte ich im April schon gepostet: LinkUnd hier nochmal eine kleine Aufzählung der Usedomer Bahnhöfe

Feuerwerk auf der Insel zum Tag der deutschen Einheit

Am Freitag, den 3. Oktober und in seiner Eigenschaft als Tag der deutschen Einheit ein besonderer Tag, wurde anlässlich seiner Bedeutung ein Feuerwerksspekakel auf der Insel Usedom inszeniert. Da so etwas bereits im vergangenen Jahr durchgeführt wurde, kann man hier von einer entstehenden Tradition sprechen.Das Spektakel begann um 20 Uhr in Karlshagen, dem nördlichsten Seebad an der Außeküste von Usedom, mit der Zündung des ersten Feuerwerkes. Zeitversetzt um etwa 10 Minuten folgten dann nacheinander die anliegenden Seebäder bis Ahlbeck und als letztes die Stadt Swinemünde auf dem polnischen Teil der Insel Usedom.Insgesamt war es faszinierend anzuschauen, wie mit finalem Raketenabschuss eines Ortes das nächste Feuerwerk im Nachbarort eröffnet wurde.Aufgrund der nicht ganz geraden Küstenlinie der Insel Usedom konnte man im nördlichen Teil bis Zempin die weiteren Feuerwerke nicht sehen, und wahrscheinlich auch umgekehrt. Einzig von vor der Küste liegenden Booten waren alle Feuerwerke (sicher mit Fernglas) zu bestaunen.Aber das tat der Faszination sicher keinen Abbruch. Freuen wir uns auf den nächsten Tag der deutschen Einheit auf ein sicher ebenso schönes Feuerwerkserlebnis. (Oder auf Silvester, wenn in den Seebädern wieder am Strand das neue Jahr mit Sekt und Knallkörpern empfangen wird.)

Die Usedomer Bäderbahn

Jeder Inselbesucher kennt natürlich die Usedomer Bäderbahn, gehört sie doch seit Jahren zum gewohnten Inselbild. Letztendlich sorgt auch die auffällige Beschriftung für einen hohen Wiedererkennungswert. Allerdings war es nicht immer so leicht, mit der Eisenbahn auf die Insel zu kommen. Anfang der neunziger Jahre musste man noch einige Meter zu Fuß zwischen dem Festland- und dem Inselbahnhof überwinden. Rückblickend war es vielleicht sogar etwas romantischer, zumindest aber aufregender (und ja, auch anstrengender), per Bahn zu seinem Urlaubsquartier zu kommen.Zunächst musste man, von Berlin kommend, umsteigen in einen Regionalzug, welcher bis Wolgast Hafen fuhr. Bevor ich mich jetzt hier länglich ausbreite, zeige ich lieber ein Video aus dieser Zeit, nach dem Klick.

Schneesturm im Frühling

Da die wenigsten wohl heute bei diesem Sturm (der normalerweise in den Winter gehört) an den Strand gehen werden, hab ich das mal übernommen: definitiv kein Badewetter...