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Neanderthal-Museum Mettmann

Die Menschheitsgeschichte: Neanderthal-Museum in Mettmann bei Düsseldorf Die Wissbegierigkeit des Menschen ist wohl grenzenlos. Wir streben das Ziel der unerreichbaren Perfektion, Allwissenheit und Übermenschlichkeit an. Mit immer neuen Technologien, Entdeckungen und Forschungsergebnissen. Doch kaum ein Rätsel beschäftigt uns so sehr und wirft so unzählig viele Fragen auf, wie die Menschheit selbst. Woher kommen wir? Wer sind unsere Vorfahren? Wie haben wir uns so rasant entwickelt und wohin werden wir gehen? Was wird mit uns passieren? Auf einen Großteil der Fragen haben wir trotz Wissenschaft noch immer keine Antworten gefunden. Doch mehr und mehr Fakten zu unserer Geschichte kommen ans Tageslicht. Ganz eifrig bei der Erforschung unseres Seins ist das Team des Neanderthal-Museums in Mettmann an der Düssel. Im Neandertal wurde vor gut 160 Jahren ein Schädel eines Neandertalers von italienischen Steinbrucharbeitern gefunden und stellte damit die bisher bekannte Menschheitsgeschichte infrage. Wie konnte es sein, dass diese fossilen Fundstücke so viel Ähnlichkeit mit uns Menschen haben? Laut dem christlichen Glauben wurden wir als Gottes Ebenbild geschaffen. Darwin’s Evolutionstheorie sorgte für weiteren Zündstoff. Doch erst Ende des zwanzigsten Jahrhunderts wurden im Neandertal bei weiteren Grabungen diverse Knochen entdeckt, die den Forschern ermöglichten, die Entwicklungsgeschichte hier weiter unter die Lupe zu nehmen. Eben jene Untersuchungen und Ergebnisse sind im Neanderthal-Museum ausgestellt und schriftlich aufgeführt. Und auch ich habe mich auf eine Reise durch unsere Menschheitsgeschichte begeben – mit einem kleinen ungewollten Zwischenfall.

Düsseldorf lädt ein zum Japantag 2016

Japantag Düsseldorf 2016 Wir schreiben den 21. Mai 2016. Düsseldorf steht Kopf, denn die Japaner sind wieder los! Zum 15. Mal lädt die Rheinmetropole zum Japantag ein. Als drittgrößte japanische Gemeinde in Europa mit 380 japanischen Firmensitzen und 7.000 japanischen Einwohnern ist es der rheinischen Stadt eine Herzensangelegenheit, die asiatische Kultur den Deutschen näherzubringen und den deutsch-japanischen Bürgern zu ermöglichen, ihre Heimat und jahrhundertealte Traditionen an diesem Maitag zu zelebrieren. 750.000 Besucher finden in diesem Jahr den Weg nach Düsseldorf an die Rheinpromenade. Ich erinnere mich noch, wie in 2015 ein starker Wind durch die Straßen fegte und die Menschen dazu drängte, einen Unterschlupf vor Regen und Hagel zu suchen. In diesem Jahr lächelt uns die strahlende Sonne an und ruft bei dem ein oder anderen Kostümierten mehr als eine Schweißperle hervor. Gut gelaunte Asienfans flanieren am Rhein entlang und freuen sich, auf außerordentlich viele Gleichgesinnte zu treffen. Auf mich wirkt die Veranstaltung schon eher wie ein kleines Festival für Cosplayer und Mangas. Selten begegnen mir traditionell im Kimono bekleidete Japaner. Stattdessen habe ich das Gefühl, auf einem Event für Comicfans gelandet zu sein. Mädchen im Tüllrock und einem gehörnten Haarreif pusten kleine Seifenblasen auf der Wiese liegend über die auf ihren Picknickdecken liegenden Besucher. Mir tänzeln Sailor Moon und Super Mario’s Pilzfreunde freudig entgegen. Sogar Darth Vader hat den Weg nach Düsseldorf gefunden. Die vielen Cosplayer, Anime- und Mangafiguren präsentieren sich unzähligen Fotografen und Kameraleuten. Es wirkt wie ein Wetteifern, wer das schönste und ausgefallenste Kostüm trägt. Ich erkenne Pikachu – den Jugendhelden meines jüngeren Bruders!

Spaziergang durch die Altstadt von Zons am Rhein

Zons am Rhein: ein Spaziergang durch die mittelalterliche Stadtanlage Genau zwischen den rheinischen Städten Düsseldorf und Köln liegt der Ort Zons, der seit 1975 zu Dormagen zählt und 5.370 Einwohner beheimatet. Einst, im Dezember 1372, wurde Zons zur eigenständigen Stadt erhoben. Heute erinnern die noch sehr gut erhaltenen Bauten an die ehemalige Feste Zons am Niederrhein. Nur wenige andere Orte sind heute noch so gut erhalten wie diese Titularstadt. Eher zufällig zieht es mich an einem Donnerstagmorgen nach Dormagen mit Zwischenstopp in Zons. Zons – ein Name, von dem ich zuvor noch nie gehört habe, der aber jährlich bis zu 600.000 Touristen begrüßt. Warum? Das erfahre ich bei meinem ausgiebigen Spaziergang durch das kleine Örtchen. In der Nähe des Deiches entdecke ich einen großen Parkplatz, wo ich gegen eine kleine Gebühr mein Auto abstelle. Trotz diesigem Wetter zieht es mich direkt an den Rhein. Ich nehme Platz auf einer der Bänke und lasse vorerst die beeindruckende Szenerie auf mich wirken, während ein Schiff an mir vorbeizieht. Der Ort strahlt eine wohltuende Ruhe auf mich aus. Ich fühle mich wie abgeschottet. Nur wenige andere Menschen begegnen mir hier heute in Zons. Denn es ist Nebensaison im März (Saisonstart. 1.5.). Ich bin wohl die einzige Touristin an diesem Morgen, die gewillt ist, in die Stadtgeschichte und dessen eindrucksvolle Landschaft einzutauchen. Also begebe ich mich auf den Weg. Entlang der Stadtbefestigung. Im Jahre 1373 begann der Bau der Zollfeste Burg Friedestrom, während parallel die Mauern um den Ort gezogen und dieser zur Stadt erhoben wurde. Im 15. Jahrhundert waren die Bauarbeiten vollendet. Die Mauer bestand aus Basalt. An jeder Ecke stierte ein Turm in die Höhe. Rhein-, Krötschen-, Mühlen- und Schlossturm waren die Eckpfeiler der Festung. Doch damit Zons sich nicht zu einer übermächtigen Stadt entwickelte, galt es Vorgaben des Kurköln einzuhalten und...

Schloss Burg in Solingen

Schloss Burg an der Wupper In Deutschland und insbesondere in Nordrhein-Westfalen sind noch heute einige besondere und beeindruckende Bauten und Burgen vergangener Jahrhunderte zu entdecken. Für mich bedeutet ein Schlossbesuch immer wieder das Eintauchen in längst vergangene Zeiten und es fühlt sich an wie ein Urlaub vom Alltag – dem altbekannten Leben. Niemals hätte ich zur damaligen Zeiten leben und mit einer der vielen Dirnen tauschen wollen, dennoch wirkt das ganze Ambiente einerseits mysteriös, unheimlich, aber andererseits auch romantisch auf mich. Oft sehr bedeutende Geschichte wurde auf manch einem der Schlösser und Höfe geschrieben. Ebenso auch auf Schloss Burg an der Wupper, in Solingen. Im Bergischen Land, nur etwa 30 min von Köln entfernt, liegt das Städtchen Solingen. Und genau hier befindet sich die besagte Burg, die ihren Besuchern einiges zu erzählen hat.

Düsseldorfer Denkmäler und Monumente

Düsseldorfer Denkmäler, Skulpturen, Brunnen und weitere Monumente Jede Stadt hat ihre Denkmäler, Brunnen und Plastiken, die Charaktereigenschaften, Besonderheiten und geschichtliche Geschehnisse widerspiegeln. Auch in Düsseldorf begegnen Sie während eines Spazierganges einigen besonderen und teils speziellen Figuren, die Sie zum Nachdenken, Philosophieren oder gar Schmunzeln bringen. Sei es das aus Bronze gefertigte Jan-Wellem Reiterstandbild am Marktplatz, das Jröner Jong am Runden Weiher, die Vier Karyatiden, die die schönen Künste Architektur, Malerei, Dichtkunst und Musik repräsentieren oder auch Vater Rhein und seine Töchter am Ständehaus. Ob das Bismarck-Denkmal am Martin-Luther-Platz, die Martinssäule an der Andreasstraße oder das Ulanendenkmal am Hofgartenufer. An dieser Stelle jedoch konzentrieren wir uns auf zwei sehr bedeutende Statuen: das Stadterhebungsmonument und den Brunnen mit den Düsseldorfer Radschlägern.

Kaiserpfalz in Düsseldorf Kaiserswerth

Kaiserswerth in Düsseldorf Nur rund 8 km vom Düsseldorfer Zentrum entfernt, befindet sich die ehemalige Reichsstadt Kaiserwerth. Mit einer Größe von 4,71 qkm und 7.897 Einwohnern handelt es sich um einen eher kleinen Ort. Kaiserswerth ist der älteste Stadtteil von Düsseldorf und zählt neben Angermund, Kalkum, Lohausen, Stockum und Wittlaer zum Stadtbezirk 5. Obwohl das Städtchen im Vergleich zu dem nahegelegenen Düsseldorf verhältnismäßig klein ausfällt, wird in der Adventszeit ein stimmungsvoller Weihnachtsmarkt mit Crêpes, Punsch und vielen weiteren Leckereien geboten. Zum Programm gehören weihnachtliche Livemusik, offenes Adventssingen bei Kerzenschein, der Besuch des Nikolauses, Tanzshows, Kasperltheater, Karussellfahrten, ein Weihnachtsmusical und ein verkaufsoffener Sonntag. Wenn Sie keinen ausgiebigen Shoppingtag geplant haben, lohnt sich auch ein kleiner Einkaufsbummel durch die Läden von Kaiserswerth. Mehrere Buch- und Modeläden, sowie Elektro-, Schmuck- und Schuhgeschäfte bieten neben guten Produkten ihren kundenfreundlichen Service als Verkäufer und Berater. Wer an Kultur interessiert ist, hat die Möglichkeit, das Museum Kaiserwerth oder das Kunstarchiv der Stadt zu besuchen. Sehenswert ist auch die Basilika St. Suitbertus. Schon 700 nach Christus entstand an dessen heutiger Stelle ein Kloster unter dem Mönch Suitbertus, dessen Gebeine heute in einem vergoldeten Schrein in der dreischiffigen romanischen Basilika aufbewahrt werden. Das Gotteshaus, das zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert gebaut wurde, wurde während des zweiten Weltkrieges stark beschädigt und im Anschluss wieder umfangreich saniert.