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Unterwegs in der Welt
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Japan: Abschied von den Ogasawara Inseln

Blick vom Rockwell House auf die BuchtAls ich am Morgen mit dem Frühstück fertig und meinen Koffer gepackt hatte, waren alle anderen schon fertig und unterwegs. So konnte ich einen Blick ins Zimmer gegenüber werfen (das mit Meeresblick) und wow... mit sowas kann man schon aufwachen (bei schlechtem Wetter vermutlich etwas einschüchternd, aber das wäre es wert).Das Twin Zimmer mit Meeresblick.Mein Zimmer mit Einzelbett und Stockbett (Blick auf die Straße, es ist aber kaum Verkehr, also nicht sehr laut).Aufenthaltsraum und Essensraum.Mein Gepäck konnte ich in der Pension lassen. Der Besitzer würde es uns dann rechtzeitig vor der Abfahrt zum Hafen bringen. Das ließ mir ein paar Stunden Zeit für einen letzten Spaziergang.Letzter Blick auf meine Pension.Strand vor der Pension.Blick über das Schiffswrack auf die Bucht meiner Pension.Und da ist sie, die Ogasawara-maru!Unterwegs entdeckte ich dann doch noch etwas neues: Eine Meeresschildkröten-Rettungsstation. Neben Baby-Schildkröten und diversen bunten Fischen gab es auch ein spezielles Becken mit einem Fisch, der sich die Zähne putzen lässt. Warum er das macht, keine Ahnung. Wenn man den Anleitungen folgte, kam er von selbst und hatte scheinbar Spaß daran.Meeresschildkröten-Babies teilen sich Becken mit vielen bunten Fischen.Anleitung zum Zähne putzen :) Am wichtigsten die Warnung mit "Hände nicht ins Becken stecken!" :)Bis zum Hauptort war es dann nicht mehr weit. Ein paar Mitbringsel hüpften da vielleicht auch noch in meinen Rucksack, vielleicht :)Selfie mal anders.Wunderschöne Koi-nobori, einer davon in Wal-Form :)Zeit für das letzte Mahl im Heart Rock Cafe!Der Burger war so verdammt lecker.Am Hafen wartete bereits schon mein Gepäck auf mich. Der Abschied von der Ogasawara-maru ist immer ein großes Tamtam hier, aber diesmal war es extra besonders. Da es Anfang April war ging es für viele Kinder in die Schule nach Tokyo.Ein polynesischer Tanz wurde von diesem größtenteils mänlichen Abschiedskommitee aufgeführt. Hier mit Musik und tatsächlich...

Japan: Ausflug zur unbewohnten Insel Keeta-jima

Als ich mich entschieden hatte auf die Ogasawara Inseln zu fahren und begann über die möglichen Touren dort zu recherchieren, sprang mir neben dem Besuch auf Mimami-jima der Tagesausflug auf die unbewohnte Insel Keeta-jima ins Auge. Aufgrund meiner späten Anfrage konnte ich nur mehr für meinen letzten vollen Tag auf Chichijima einen Platz reservieren.Die Tour wird unregelmäßig von Tropical Inn Papaya Marine Sports durchgeführt. Die Webseite ist leider nur auf Japanisch verfügbar.Keeta-jima, offiziell Muko-jima genannt, ist ein Teil der Muko-Inselkette (Chichijima und Hahajima sind Teil der jeweils nach ihnen benannten Inselketten). Als wir an Board der schönen Miss Papaya waren wurde uns erst einmal gezeigt um was für Distanzen es sich hier handelt. Grün in der Mitte ist Chichijima und im Norden davon in rot ist die Muko-jima Kette (40-70km entfernt).Der Tagesausflug begann mit einem kurzen Briefing.Gleich beim Aufbruch, sobald wir die schützende Bucht verließen, wurde uns allen klar, dass dies keine angenehme Reise werden würde. Der Wellengang war trotz schönem Wetter recht hoch. Eine Box mit Keksen, die herumgereicht wurde, sorgte dafür dass ich leicht seekrank wurde. Andere hatten etwas weniger Glück und mussten sich immer wieder über die Reeling übergeben.Trotz schönem Wetter war das Meer nicht besonders gut gelaunt.Ein Beiboot folgte uns auf der ganzen Strecke.Unser erster Stopp en Route war an einem großen Felsenbogen. Hier sollen sich die Thunfische versammeln, aber nicht nur die, auch Delphine halten sich hier gerne auf. Die Tapferen konnten hier mit Delphinen schwimmen. Aufgrund des erschreckend hohen Wellengangs und meiner Übelkeit entschied ich mich dagegen.Die Delphine kamen sehr nah ans Boot (Indopazifischer Großer Tümmler (Tursiops aduncus)).Letztendlich war ich mit meiner Position am Schiff doch recht zufrieden. Die Delphine schwammen sehr nah an uns vorbei und so gelang mir auch der obige Schnappschuss. Ungefähr eine halbe Stunde später waren alle Schwimmer auch wieder...

Japan: Rückkehr von Hahajima nach Chichijima

Ticket für die Hahajima-maruIn der Früh besorgte ich gleich mein Ticket für die Fähre retour nach Chichijima. Da bis zur Abfahrt noch etwas Zeit war spazierte ich einmal um die Touristen-Info am Hafen und bemerkte gleich dahinter einen Aufgang zu einem kleinen Schrein. Auf den Stiegen und auf den Vorplatz zum Schrein wimmelte es nur so vor Schnecken. Und ich hatte extra welche gesucht!Kleiner Schrein hinter der Touristen-Info von HahajimaAuf den abgefallenen Blättern......und den Früchten tummelten sich unzählige (endemische?) Schnecken.Ein Signalhorn gab bekannt das man nun an Board gehen kann. Gleich beim Eingang befand sich ein Transportkäfig mit einer Katze drin. Darauf befand sich eine große Warnung, dass man bitte nicht reinschauen soll, weil die Katze nicht an Menschen gewöhnt ist. Oben steht, dass Katzen die in den Wäldern wohnen eingefangen werden, das sie die endemische Vogelpopulation dezimieren und nach Chichijima gebracht werden. Ich frag' mich was dort mit ihnen passiert...Streunerkatze wird nach Chichijima gebracht.Als die Fähre abgelegte, kam der nette Herr von der Touristen-Info heraus um nachzuwinken. Vielen Dank noch einmal für das in mich gesteckte Vertrauen und das geliehene Geld! Die Fahrt nach Chichijima war diesmal leider ziemlich wüst. Trotz Wind und hoher Wellen war es aber sehr diesig. Wale habe ich diesmal keine gesehen, zumindest keine, die ich verifizieren konnte.Der nette Herr von der Touristen-Info winkte uns nach.Der Wellengang war diesmal deutlich rauher.Die Seagull wurde ziemlich durgeschaukelt, da war ich über meine Fähre froh.Die vulkanischen Klippen von Chichijima begrüßten uns als erstes. Beeindruckend.Das Kreuzfahrtschiff Nippon Maru war im Hafen als wir ankamen.In Chichijima wartete bereits der Chef meiner neuen Unterkunft auf mich. Ich war nicht die einzige, die mit der Hahajima-maru angekommen war. Zum Glück hatte niemand etwas dagegen, dass wir kurz bei der Post stehen blieben. Endlich konnte ich wieder Geld beheben. Den Umschlag mit dem...

Japan: Spaziergang durch Motochi und Haie, Haie, Haie

An meinem letzten Tag in Hahajima hatte ich nun eigentlich alles was ich sehen wollte gesehen. Als ich die Hahajima-maru im Hafen einlaufen sah, habe ich die Chance genutzt und ein paar Fotos gemacht.Hahajima-maru im Hafen von HahajimaDa gerade Beginn des neuen Schuljahres war, kamen die neuen Lehrer auf die Insel und wurden von ihren zukünftigen Schülern gegrüßt. Ein richtiges kleines Begrüßungskomittee.Begrüßung der neuen Lehrer auf der InselDas Wetter war ziemlich wechselhaft, aber zum Glück hat es nicht geregnet. Ich nutzte die Chance in die Touristeninfo am Hafen zu schlüpfen, da ich ein kleines finanzielles Problem hatte: Der Bankomat auf der Insel war zwar in der Post aber nicht von der Post und akzeptierte somit keine ausländischen Karten. Nachdem die Hahajima-maru gerade im Hafen war, wollte ich fragen ob vielleicht jemand der hin- und her fährt eventuell für mich Geld abheben könnte auf Chichijima.Wal-Skulptur vor der Touristen-Information in HahajimaDer nette Herr in der Touri-Info war davon total schockiert und ich sah mich schon hin und her fahren nur um Geld abheben zu können, aber nein, mir wurde das fehlende Geld (rund 250 Euro) geliehen. Einfach so. Ohne von mir einen Ausweis oder sonst etwas sehen zu wollen. Ich konnte es nicht fassen. Ich sollte das Geld dann auf Chichijima in der Touri-Info abgeben und das war's. Es ist zwar nicht so als könnte man einfach abhauen mit dem Geld (immerhin sitzt man 24h auf dem Schiff nach Tokyo, da würde schon die Polizei bei der Ankunft warten), aber dennoch hat mich dieses Vertrauen sehr beeindruckt.Danach entschied ich mich noch schnell zu einem Strand zu fahren, der nur wenigen Minuten vom Hafen entfernt liegt (man kommt auch zu Fuß hin): den Nankin-hama.Nankin-hama auf HahajimaAuf den ersten Blick war ich nicht gerade begeistert. Es war viel Treibgut angeschwemmt worden und der Strand...

Japan: Hahajima - Osthafen und Relikte aus dem 2. Weltkrieg

Bei meiner Wanderung durch Sekimon, das grüne Herz von Hahajima, hatte ich ja bereits einen ersten Blick auf den Osthafen geworfen. Der Blick von oben herab lässt sich dann auch nur schwer toppen, immerhin besteht der Hafen eigentlich nur aus einem riesigen Betonsteg, der mit vermutlich viel Geld damals für Walfangschiffe gebaut wurde. Inzwischen legen hier nur noch kleinere Fischerboote und hie und da militärische Schiffe an. Es gibt auch ansonsten keine Gebäude weit und breit.Blick vom Anlegesteg auf den kleinen Strand des OsthafensEs gibt einen kleinen Strand und das Wasser ist absolut glasklar und lädt geradezu zum Schwimmen und Schnorcheln ein. Vom Steg sieht man bis auf den mindestens 10m entfernten Meeresgrund und auf die Vielzahl von Fischen, die sich hier tummeln. Schildkröten werden hier angeblich auch öfters gesehen, aber ich hatte kein so ein Glück. Da es zu der Jahreszeit doch etwas zu frisch zum Schwimmen war, begnügte ich mich also einfach nur mit Fotos.Nicht die Tropen, sondern das Wasser im Osthafen. Die Farben wenn man direkt nach unten sah war absolut fantastisch.Der Hafen liegt in einer malerischen Bucht, die von hohen, dicht bewaldeten Hügeln umgeben ist. Leider blockiert aber die hohe Hafenmauer die Aussicht darauf vom Steg. Somit bleibt eigentlich nur der eingeschränkte Blick vom kleinen Strand. Die umliegenden bewaldeten Hügel des OsthafensMenschenleere Straße zum OsthafenAuf wenn kein Mensch irgendwo zu sehen war, gab es doch einiges zu Entdecken. Wie üblich kroch ich etwas herum und fand ein paar Tiere und Pflanzen.Ein Weißbauchtölpel (Sula leucogaster) zieht seine Kreise.Eine schöne Schlingplanze zeigt ihre Blüten.Ein Japanbrillenvogel (Zosterops japonicus alani)Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria) oder zumindest Verwandte davon.Danach ging es mit dem Auto wieder retour auf die Hauptstraße und nach einem letzten Blick auf den Hafen war auch schon der nächste Stopp erreicht.Der Osthafen auf Hahajima.Ein kleiner unscheinbarer Pfad führt zu einigen...

Webtipp: Reiseregistrierung nun auch in Österreich

Vor ein paar Tagen erhielt ich vom österreichischen Außenministerium (bzw. korrekterweise das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten) eine Einladung zu einer Pressekonferenz zum Thema Reiseregistrierung. Interessanterweise nicht als Reiseveranstalterin sondern als Reisebloggerin. Da man sich die Möglichkeit Fragen zu stellen natürlich nicht entgehen lassen kann, war ich heute selbstverständlich dort.Eingang zum Außenministerium am Minoritenplatz 8 in WienDas Thema war wie bereits erwähnt die Reiseregistrierung. Dabei handelt es sich um eine Webseite auf der Reisende freiwillig angeben können wann und wohin sie verreisen, inkl. Kontaktdaten wie Handynummer und E-Mail, um im Notfall für die Botschaft bzw. das Konsulat vor Ort ersichtlich zu machen wie viele Staatsbürger sich im Krisengebiet befinden bzw. evakuiert werden müssen. Die Daten werden 14 Tage nach Rückkehr aus dem Reiseland gelöscht.Wenn man über ein Reisebüro bucht, übernimmt selbstverständlich der Reiseveranstalter die Aufgabe die Kunden zu informieren, bzw. den Rückflug zu organisieren. Die Regierung kann jedoch in gravierenden Situationen den Reiseveranstalter um Herausgabe der Kundeninformationen bitten (das ist jetzt nett formuliert, normalerweise darf man keine Kundendaten an Dritte weitergeben, ein Gesetz verpflichtet aber in solchen Fällen dazu) um das selbst zu regeln.Wenn man aber individuell unterwegs ist, sprich sich Flug, Hotels etc. selbst zusammengekauft hat, dann ist man praktisch auf sich selbst gestellt. In solchen Fällen bietet es sich natürlich an die Reiseregistrierung zu nutzen damit im Notfall das eigene Land darüber informiert ist, dass man sich potentiell im Krisengebiet befindet. Der Reisende selbst wird selbstverständlich auch per SMS/Email informiert falls sich die Situation vor Ort verschärft oder ein Notfall eintritt.Passend dazu gibt es auch die Auslandsservice App, die Informationen zu rund 200 Reiseländern enthält, die (wichtig!) auch offline abgerufen werden können. Auch die Kontaktdaten zu österreichischen Botschaften und Konsulaten sind natürlich inkludiert, wobei man die als Individualreisender sowieso immer bei Hand haben sollte. Wer Internet hat,...