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FastEnergy Heizöl Blog
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FastEnergy Geschäftsführer Josef Weichslberger mit 20 Jahren Erfahrung in der Mineralölbranche macht sich seine persönliche Gedanken zum Heizöl-Markt.
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Die (Über)Macht der Medien

Die Pressefreiheit ist wohl unbestritten eines der wichtigsten Bausteine einer gut funktionierenden Demokratie. Wenn verantwortlich damit umgegangen wird, ist sie ein Segen, wenn nicht, kann sie aber auch Fluch sein. In Verantwortung steht dabei aber nicht nur der Sender, sondern auch der Empfänger einer Botschaft. Wenn beispielsweise die Bild-Zeitung wie kürzlich tituliert "Heizöl wird bis 2030 um 100 Prozent teurer", dann muss man sich als Leser einfach auch mal fragen, woher die das wissen sollen! Hintergrund ist dabei eine von der Bundestagsfraktion der Grünen in Auftrag gegebenen Studie, in der dies als mögliches Szenario beschrieben wurde. Es geht mir hier aber eigentlich gar nicht um das Ergebnis der Studie, die nichts anderes besagt, als dass die Preissteigerung bei Heizöl in den nächsten Jahren einfach etwas über der allgemeinen Inflationsrate liegen könnte, so wie dies wahrscheinlich bei allen anderen Energieträgern auch der Fall sein wird und der man rechtzeitig mit geeigneten Maßnahmen auch ganz gut gegensteuern kann. Es geht darum, dass eine Überschrift einfach als Fakt formuliert wird, was in Wirklichkeit nur ein mögliches Szenario ist. Es wäre durchaus auch denkbar und möglich, dass der Heizölpreis in den nächsten Jahren stabil bleibt, oder sogar fällt! Wenn das gute und sachliche Presse sein soll, dann wundert es mich auch nicht, dass in Italien Berlusconi nach seinem bisherigen Lebenslauf nun wieder Macht erlangt hat. Hier wurden die Leute wohl ähnlich sachlich informiert! Gute Nacht, armes Italien und wohl bald auch Deutschland.

Der Gleichlauf der Dinge!

Seit Jahren erzähle ich unseren Kunden immer wieder das Gleiche: Nein, man kann den Preisverlauf beim Heizöl nicht vorhersagen. Wenn ich wüßte, wo der Preis morgen oder in einer Woche steht, wär ich Millionär! Es gibt soviele Einflüsse auf den Heizöl-Markt, die wir alle nicht vorhersehen und beeinflussen können. Und jetzt das: Wie steh ich jetzt da? Wie der letzte Depp! Und das Schöne daran ist, ich kann es nicht mal erklären, warum die Preise nun schon im dritten Jahr annähernd die gleichen Hacken schlagen. Denn, man kann den Preisverlauf beim Heizöl....Sie wissen schon!

Wer hätte das gedacht ....

...dass Heizölkunden im Heizkostenvergleich in diesem Jahr am besten abschneiden? Ich nicht, das gebe ich offen zu! Derzeit liegen die Heizölpreise nur noch knapp über Vorjahr und wenn man sich die Preisentwicklung der letzten fünf Jahre* ansieht, ergibt sich seit Anfang Januar 2008* eine Steigerung von 22 Prozent, was zwar nicht unbedingt wenig ist, sich aber im Vergleich zu anderen Energieträgern durchaus sehen lassen kann! Holzpellets sind zum Beispiel im gleichen Zeitraum um rund 40 Prozent angestiegen und die Entwicklung der Strompreise bekommen wir alle schmerzvoll am eigenen Leib immer wieder zu spüren. Also, es gibt wieder Mut für Ölheizer und ich wage die Prognose, dass es im nächsten Jahr noch besser wird! Schau mer mal! *Der Zeitraum ist nicht so gewählt, dass er für Heizöl besonders günstig ausfällt, denn da hätte man das Allzeithoch von Mitte 2008 heranziehen können. Fünf Jahre ist eine typische mittel- bis langfristige Betrachtungsweise und Anfang 2008 war auch noch nicht durch Sondereinflüsse im Bezug auf die Wirtschaftskrise verfälscht.