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Nachtgedanken: Klaus Horst Statterstatt In The gar nicht House
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Weihnachtliches Allerlei...

schon bald ist wieder Weihnachten und Zeitfür etwas festliche Stimmung - Besinnung undsonstigen Kram und natürlich sollte ich überlegen,ob ich dem Einwand einer nahe stehenden Personnachkommen sollte, dieses mal nicht besser dieUnterwäsche zu tragen, bevor die Gäste kommen.Sorgt dieses ungewollte hin- und herbimmelnmeiner Kronjuwelen doch immer wieder fürbisweilen unerregte Aufmerksamkeit vor allenDingen aus der Damenwelt und auch meine beidenHunde bekommen jedesmal ganz glasige Augen.Sich echauffieren mit den Tieren - dieses Geklimper -mir macht es jedenfalls nichts.Zweifellos ist es nun bald wieder an der Zeit mirGedanken darüber zu machen, welches Möbelhausoder Bettenlager in der näheren Umgebung nochnicht im Feuer der Leidenschaft untergegangen ist,die solche festlichen Momente nun einmal mit sichbringen. Zur Feier des Tages muß man einfach malwas anzünden und was kann ich denn dafür, wennzur Zeit überall Matratzen- und Möbeloutlets wiePilze aus dem Boden sprießen ?Ich glaube, es ist bald der Augenblick gekommen,dieses Mal besonders großzügig mit dem Spiritusumzugehen, um möglichst viele Menschen andem wärmenden Spektakel teilhaben lassen zukönnen und in ihrem Herzen zu erfreuen überdieses Ereignis.Geteilte Freude ist bekanntlich doppelteFreude.Zudem sollten auch die Präsente untermGabentisch nicht fehlen. Wie wärs denn zurAbwechslung mal mit einer neuen Kettensäge,einer netten kleinen Explosion oder einerPackung Kakerlaken für den Postboten,der nicht müde wird, seinen Dreck immer beimir abzuladen. Das wär doch mal was für dieganze Familie unterm angesenkten Baum und mangibt schließlich gern und reichlich von dem,was einem selber in ausgiebiger Form zuteilgeworden ist.Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallenja genau - endlich Ruhe - Grabesruhe wenigstensfür einen Moment - den man dann genießen kannmit einer guten Zigarre und einem GläschenBordeaux. Den trinke ich auf die Zukunftund auf euer aller Wohl, und das alles immernoch besser wird, als es jetzt schon ist, obwohlda ist wohl kaum noch eine Steigerung möglich.Vielleicht nehme ich dazu auch einen Asbach -für richtigen Fusel ist einem nichts zu...

Mancini's Moonlight


Heinrich Heine - Der Schiffbrüchige


Kaufe deinen Lebenssinn...

Es gibt jetzt eine Idioten-App, in derman alles verlernen kann, was man jemalsgewußt hat und endgültig dazu übergeht,zu vergessen, wofür man sein Geld, dasman nicht hat, ausgeben kann oder bessersoll - ohne sein Hauptzentrum übermäßigmit Gedanken zu strapazieren.Idiotensicher und garantiert ohne nach-zudenken. Mediengetestet und 100% Verblödungs-garantie - alles downloaden die ganze Idioten-scheiße - den ganzen Klumpatsch, dann wirdalles besser - noch viel besser, als vorher - als obda überhaupt noch eine Steigerung möglichwäre. Was unterscheidet den Menschen vomRegenwurm ? Keine Ahnung, war nur son Gedanke -einfach ein "nutzloser" Gedanke von vielenanderen. Nützlichkeit ist inzwischen ja dasLeitmotiv für alles und wohl nur ein Restreflex.Bislang hatte ich eigentlich immer irgendwieden Eindruck, daß der Mensch zu irgendwas gut ist,aber inzwischen weiß ich es nicht mehr sogenau. Eigentlich geht es immer nur ums Geld - das ist eigentlich alles.Ist alles furchtbar wichtig: CETA, sozial undall diese Sachen, das die Wirtschaft wächstund alle fein lieb miteinander sind. Aberirgendwie, und ich weiß jetzt partout nichtauf welche Weise, habe ich manchmal denEindruck, die Wirtschäft - von welcher da auchimmer die Rede sein soll, wächst wohl anscheinendohne mich und dann frage ich mich:Wohin wächst sie denn eigentlich ständig sobehende und wozu macht sie das, wenn esimmer nur die gleichen Leute sind, die davonprofitieren trotz anderslautender Versprechungen.Klar, man muß das eben immer so darstellen, alsob Arbeitsplätze davon abhängen und schon schweigtdie Kritik. Aber ich sage einmal: Die Arbeitsplätze,die dadurch entstehen könnten, werden an anderer Stellewieder abgebaut werden müssen - obwohl sie vielleichtgar nicht erst entstanden sind, sondern nur virtuellvorhanden waren. Und neue Arbeitsplätze entstehenohnehin ausschließlich im Niedriglohnsektor - das istüberhaupt der Burner, ein Phänomen in Europe, daß dieLeute für immer weniger Geld immer mehr leistensollen. Das ist ein Modell mit Perspektive.Eigentlich geht es ja auch gar nicht umPerspektiven, es geht nur um...

Autumn Leaves...


So eine Nebelkerze

Stromausfall wo man hinschaut. Manchmal denktman sind die eigentlich alle so handzahm oderbefinden wir uns alle in einem Streichelzoo oderwie entsteht so eine Ignoranz gegenüber dem,was wirklich ist ? Wo ist der Planet, auf demdie alle wohnen und sind da noch mehr vondenen ?Mit der Toleranz - oder der vielpropagiertenverhält es sich ja nun in etwa so: Toleranzgegenüber allem und jedem ist eigentlich nichtsanderes als totale Gleichgültigkeit - und daverwechseln einige wohl etwas.Wo der Standpunkt keinen Preis hat, wie auf densozialen Netzwerken, da kann man die Positionenwechseln, wie ein Paar frisch gewaschener Hemden.Und der richtige Standpunkt ist ja immer der eigene.Das ist die neue Philosophie: Ich bin der Nabelder Welt und was kann da noch kommen...Und man regt sich künstlich auf - zweifellos -stimuliert durch sein Geltungsbedürfnis - über waseigentlich - eben noch waren es ein paar Politiker,schon wird wieder eine neue Sau durchs Dorfgetrieben. Der Empörungsbedarf ist riesig unddie Entleerungsstationen auf den sozialen Netzenwollen gefüllt werden.Es geht um Aufregung und das Spektakel, was damitverbunden ist. Der symbolische Akt der Entleerung,des Erbrechens der inneren Leere, sich stürzendauf die Hoffnung, heute kommt sie, die erlösendeBotschaft - ich muß sie nur suchen - und man kotztdann zurück mit dem symbolischen +, das man dannsetzen muß, um dem ganzen entleerten Schwachsinnirgendeinen Anflug von Bedeutung zu geben.Hier regen sie sich ja alle auf - auf Schitter,Twitter und facebock - aber realles Leben geht anders -da sind die Türen verschlossen und die Hände oft zurFaust geballt. Eingeigelt sind sie die Leute, eingebunkert.Und die gleichen Leute, die unablässig die sozialenNetzwerke füllen mit ihrem Solidaritätsgequatschesind oft im Leben die größten Arschgeigen. Erbsenzählerund kleine Kläffer, denen das Leben nichts gegönnt hat.Man konstruiert die tägliche Fassade - wohlfeil ausaustarierten Sprüchen und wohlplatzierten Kommentaren -hier und da und schon ist man ein guter Mensch undhat einen Status - viele...