Die Bayernpartei wurde ein Jahr nach Kriegsende von Ludwig Max Lallinger und Jakob Fischbacher gegründet und ist eine bayerische Regionalpartei mit dereit ca. 5000 Mitgliedern, die eine Zeit lang größter und stärkster Gegner der CSU innerhalb Bayerns war, heute aber fast vollständig von der politischen Bildfläche verschwunden ist. Sie hatte sich schon vor ihrer Gründung neben der CSU entwickelt. Seit Anfang der 50er Jahre nimmt ihr Zulauf stetig ab, was vermutlich auch mit ihren Wurzeln zusammenhängt, die es ihr schwer machen sich der modernen Welt zu öffnen. Trotzdem war sie von 1954 bis 1957 an der bayerischen Landesregierung beteiligt und von 1949 bis 1953 sogar im Bundestag vertreten. Die BP bezeichnet sich selbst als die politische Organisation der fränkischen, schwäbischen, altbayerischen und freiheitlichenBürger im Freistaat Bayern mit dem Hauptziel einen von der BRD unabhängigen Freistaat zu schaffen. Deswegen auch die Forderung nach stärkerem Mitbestimmungsrecht auf europäischer und internationaler Ebene.