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Kreis Bergstraße startet mit neuem Modellprojekt „Vision Bergstraße“ für eine interaktive Kreisentwicklungsstrategie

Vision BergstraßeKreis Bergstraße (kb.) „Wir wollen in Zukunft nicht mehr nur kurzfristig auf die Herausforderungen des Alltages reagieren, sondern langfristig die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigen und uns daran orientieren. Dabei wollen wir die Stärken und Schwächen unseres Kreises auf den Prüfstand stellen, um den Kreis Bergstraße optimal für Veränderungen zu rüsten“, stellte Landrat Christian Engelhardt im Landratsamt das Modellprojekt „Vision Bergstraße“ vor, das im Januar 2017 startet. Für das Aktionsprogramm des Bundes „MORO“ (Modellvorhaben der Raumordnung) hat sich der Kreis Bergstraße mit dem Vorhaben erfolgreich beworben und erhält aller Voraussicht ein Fördergeld von 200.000 Euro. Der Kreis hat zusätzlich in seinem Haushaltsplan 2017 weitere 100.000 Euro für die Umsetzung des Modellprojektes bereitgestellt. Das Projekt soll eine interaktive Kreisentwicklungsstrategie erarbeiten, welche den erfolgreichen Weg einer integrierten Regionalentwicklung aufzeigt. Auch die Einbindung und Information von allen beteiligten Akteuren aus Bürgerschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung sollen durch das Modellvorhaben gefördert werden. Die Notwendigkeit des Projektes sieht der Bergsträßer Landrat bezüglich der bevorstehenden Herausforderungen: demografischer Wandel, Klimaschutz, Integration, Nachhaltigkeit und Wachstum. Ein weiteres Ziel des Vorhabens ist der Aufbau eines onlinegestützten Projektraumes, um den Austausch unterschiedlicher Akteure zu fördern und diese in die Kreisentwicklung mit einzubeziehen. Zukunftsrelevante Themen und die Entwicklung einer integrierten Kreisentwicklungsstrategie für den Kreis Bergstraße sollen in einem stetigen Prozess durch das Netzwerk diskutiert und bearbeitet werden. Aber auch Veranstaltungen in allen vier Teilregionen Odenwald, Ried, Bergstraße und Neckartal sollen die Bürgerinnen und Bürger auffordern sich an der Gestaltung des Kreises aktiv zu beteiligen und passgenaue Entwicklungsstrategien für die jeweiligen Teilregionen zu erarbeiten.Damit sollen Fehlentscheidungen abgewendet werden, um den Kreis als attraktiven Wohn-, Lebens- und Wirtschaftsstandort inmitten zweier prosperierenden Metropolregionen zu stärken.Der Aufbau des Modells wird so erfolgen, dass es fest in die Verwaltung verankert wird und stets weiterentwickelt werden kann. Neben der Einbindung der vorhandenen Kräfte und Möglichkeiten...

Bestmöglichen Voraussetzungen für moderne Kommunikation - Land finanziert Digitalfunk im Landkreis Bergstraße

Der Aufbau des bundesweiten Digitalfunknetzes für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben ist ein wichtiges Projekt für die innere Sicherheit in Deutschland. Das betonten die beiden Landtagsabgeordnete Alexander Bauer und Peter Stephan (beide CDU) anlässlich der Zuwendung des Landes in Höhe von 86.520 Euro für sieben Kommunen des Landkreises Bergstraße zur Finanzierung der digitalen Endgeräte. Hessen übernimmt insgesamt sowohl die Kosten für den Aufbau als auch den Betrieb des Digitalfunks in Hessen vollständig. „Besonders hervorzuheben ist, dass das Land bezüglich der Finanzierung des Digitalfunks vor allem auch im nicht-polizeilichen Bereich große Anstrengungen unternommen hat und im Ländervergleich vorangeht. Hessen stellt damit die bestmöglichen Voraussetzungen für eine moderne Kommunikation innerhalb der Brand- und Katastrophenschutzbehörden bereit. Mit der hessenweit flächendeckenden Einführung des Digitalfunks rüsten wir unsere Einsatzkräfte zukunftsfähig aus“, so Bauer. Im Rahmen der Einführung des Digitalfunks fördert das Land nun die Anschaffung der digitalen Endgeräte für die Freiwilligen Feuerwehren. In einer ersten Charge sind nun zunächst 118 Zuwendungsbescheide in Gesamthöhe von mehr als 1,9 Millionen Euro versendet worden. Davon gingen Zahl Förderbescheide an die Kommunen Einhausen (6.599 Euro), Heppenheim (25.663 Euro), Hirschhorn (5.003 Euro), Lampertheim (22.342 Euro), Lorsch (11.322 Euro), Viernheim (10.416 Euro) und Zwingenberg (5.175 Euro). im Landkreis. Insgesamt investiert Hessen in das landesweite Großprojekt rund sieben Millionen Euro. „Für viele der Rettungs- und Sicherheitskräfte ist der Digitalfunk als Kommunikationsmittel schon Alltag geworden. Immer mehr Feuerwehren, Polizeien und Rettungsdienste nutzen den Digitalfunk in ihrem täglichen Einsatz. Bei vielen Großlagen konnte sich der Digitalfunk bereits bewähren, so etwa bei den Blockupy-Demonstrationen in Frankfurt am Main“, informiert Stephan.

Der Wald-Michelbacher Philipp Komaromi über sein Praktikum bei Christine Lambrecht

„Vier Wochen der tiefen Einblicke in die Arbeit des politischen Berlins“  Im Rahmen eines Praktikums im Berliner Büro von Christine Lambrecht, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion und Bergsträßer Bundestagsabgeordnete, gewann der Student aus Wald-Michelbach, Philipp Komaromi, wertvolle Einblicke in die politische Arbeit des Deutschen Bundestages. Im Folgenden dokumentieren wir seinen Praktikumsbericht: Mein 4-wöchiges Praktikum begann montags mit dem Abholen des Hausweises und einer Vorstellungsrunde, in der ich das Team von Frau Lambrecht und auch Frau Lambrecht persönlich kennenlernen durfte. Ich war von den Eindrücken der Millionenmetropole Berlin und meiner Freude nun tatsächlich im Bundestag arbeiten zu können zu Beginn regelrecht überwältigt. Gleich in der ersten Woche übernahm ich Recherchearbeiten für die Wahlkreis- und Bundestagsarbeit, was mir als erster Einstieg sehr gelegen kam. Die zweite Woche war eine Sitzungswoche des Bundestages. Es wurde in teils hitzigen Diskussionen über den Haushalt 2017 beraten, inklusive der Generalaussprache zur aktuellen Politik der Bundesregierung, der sogenannten „Elefantenrunde“. Zudem begann auch das inhaltlich sehr ansprechend gestaltete PraktikantInnenprogramm der SPD-Bundestagsfraktion. Daraus ergab sich die einzigarte Möglichkeit an Gesprächsrunden über aktuelle Themen mit Abgeordneten, bzw. in Bundesministerien, wie dem Bundesfinanzministerium und weiteren politischen Institutionen inklusive interessanter Führungen, teilzunehmen. Mir persönlich war neben den inhaltlichen Aspekten des Praktikantenprogramms auch die Möglichkeit politisch interessierte junge Menschen aus ganz Deutschland, kennenzulernen eine ganz besondere Freude. Es fällt mir schwer aus all diesen interessanten Aktivitäten Highlights auszuwählen. Aber besonders beeindruckt hat mich der Besuch des Willy-Brandt-Hauses, der SPD-Parteizentrale, wo wir nach einer kurzen Führung durch das Gebäude eine intensive und informative Diskussion zur Aufgabe und Zukunft der SPD in Staat und Gesellschaft führten. Gleichzeitig war es eine besondere – und bleibende – Bereicherung für mich, die Arbeit von Frau Lambrecht als Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion und als Wahlkreisabgeordnete hautnah mitzuerleben und Sie, wie auch Ihr Team zu unterstützen. So konnte ich...

AfD Kreistagsfraktion berät über den Haushalt

Am kommenden Mittwoch und Donnerstag treffen sich die elf Mitglieder der Kreistagsfraktion der Alternative für Deutschland (AfD) erneut in ihrer Geschäftsstelle in Bensheim, um über den Haushaltsentwurf 2017 der neuen Koalition im Kreis Bergstraße zu beraten. Zwar rechne die Koalition zum ersten Mal seit Jahren bei rund 7,3 Mio € mit einem ordentlichen Jahresergebnis, dennoch betrachtet die AfD Kreistagsfraktion die Vorlage als kritisch. Das geplante positive Jahresergebnis im Ergebnishaushalt reiche bei Weitem nicht aus, um einen qualifizierten Haushaltsausgleich zu erreichen wie er im Schutzschirmvertrag vereinbart wurde. „Bei Gesamtverbindlichkeiten des Kreises per 31.12.2016 in Höhe von 389 Mio € kann man gewiss keine ruhiges Gewissen haben“, so Fraktionsvorsitzender Rolf Kahnt. Das positive Ergebnis sei nur auf eine Steigerung der Einnahmenseite zurückzuführen. Darauf habe der Kreis jedoch so gut wie keinen direkten Einfluss. Auch der Haushaltsexperte der AfD Fraktion, Dipl. Volkswirt Reinhard Krause, resümiert kritisch, dass der Kreis sein Ziel auf der Ausgabenseite deutlich verfehle. Insbesondere kritisiert Krause die deutlich gestiegenen Personalaufwendungen in Höhe von 11%, umgerechnet seien das immerhin 5 Mio €, die den Haushalt belasteten. „Der Konsolidierungsvertrag sieht lediglich Personalsteigerungskosten in Höhe von 2 % vor“, argumentiert Krause. Die Steigerung der Personalkosten, fährt Krause fort, gehe auch darauf zurück, dass sich der Kreis nach dem Scheitern der schwarz-grünen Koalition bei den Kommunalwahlen 2016 und der damit verbundenen vorzeitigen Abwahl Schimpfs (Grüne) nunmehr zwei hauptamtliche Kreisbeigeordnete leiste, die mit Diana Stolz von der CDU und mit Karsten Krug von der SPD gestellt werden. Die größte Sorge bereite der AfD Fraktion jedoch, so Krause, der Schuldenabbau der vergangenen Jahre in Höhe von 135 Mio € aus den Jahren 2008 bis 2014. „Wie das der Kreis hinkriegen will, ohne dringend notwendige Einsparungen vorzunehmen, bleibt dessen Geheimnis“.

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Warnung vor Hundehändler im Kreis Bergstraße Kreis Bergstraße (kb.) Die Tage werden kürzer, das Jahr neigt sich dem Ende und Weihnachten ist nicht mehr weit. Unter den zahlreichen Wünschen zum Weihnachtsfest findet sich immer wieder der sehnliche Wunsch nach einem Haustier. Mittlerweile dürfte allgemein bekannt sein, dass Tiere als Geschenk denkbar ungeeignet sind. Aus diesem Grund werden verantwortungsbewusste Eltern den Wunsch nach einem kleinen, süßen Hund zumindest nicht unter dem Christbaum erfüllen.Trotzdem stellt das Weihnachtsgeschäft auch für undurchsichtige Hundehändler eine lukrative Einnahmequelle dar.Entsprechend steigt das Angebot an niedlichen Hundewelpen auf den einschlägigen Internetplattformen.Die beworbenen Hunde werden gerne als durchgeimpft, entwurmt und kinderlieb angepriesen.In Wahrheit handelt es sich jedoch häufig um Welpen, die im europäischen Ausland gezielt für den deutschen Markt vermehrt wurden. Oft handelt es sich bei den Tieren um gefragte Rassehunde wie Malteser, Möpse, Huskys oder Boxer.Diese Welpen werden regelmäßig zu früh von der Mutter getrennt, denn klein und süß lassen sie sich am besten vermarkten und ohne die notwendigen Untersuchungen, unter teilweise abenteuerlichen Umständen nach Deutschland verbracht.Üblicherweise werden die Tiere deutlich unter den für Rassehunde marktüblichen Preisen inseriert. Dies geschieht in der Regel nur unter Angabe einer Handynummer als Kontaktmöglichkeit. Die Hunde werden gerne unter falschen Standorten inseriert und den Interessenten erst am Telefon entweder der tatsächliche Aufenthaltsort der Welpen bzw. ein Treffpunkt, häufig ein Parkplatz, mitgeteilt. Durch die frühe Trennung von der Mutter entstehen den Tieren nicht nur erhebliche Leiden, es kommt auch zu Defiziten in der Sozialisation.Darüber hinaus befinden sich die Tiere häufig in keinem guten Zustand wodurch Ausbrüche von Infektionskrankheiten begünstigt werden. Viele der Tiere sind bereits latent mit Viren infiziert, der Ausbruch der Krankheit erfolgt jedoch häufig erst bei den neuen Besitzern.Die illegale Einfuhr stellt daher auch ein Risiko für die Käufer dar. Zumal die Tiere nicht selten aus Gebieten stammen, in denen nach...

Kraftwerk Biblis Block A: defekte Verdampferanlage

Meldepflichtiges Ereignis in Biblis Block A Die Betreiberin des Kernkraftwerkes Biblis, die RWE Power AG, hat heute das nachfolgende Ereignis dem hessischen Umweltministerium als zuständiger Aufsichtsbehörde gemeldet. Nach der Internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen INES ist es der Stufe 0 (unterhalb der Skala = keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung) zuzuordnen. Das Kraftwerk Biblis ist seit den Ereignissen im japanischen Atomkraftwerk Fukushima nicht mehr in Betrieb. Im abgeschalteten und kernbrennstofffreien Block A des Kraftwerkes wurden die Verdampferanlagen aufgrund eines internen Lecks außer Betrieb genommen. Durch eine entsprechende Beprobung konnte der betroffene Verdampfer ermittelt und separiert werden. Das Hilfsdampfkondensat wurde gezielt in die Abwasseraufbereitung abgegeben. Es lag kein Aktivitätsübertrag in angrenzende Systeme oder nach außen vor. Die Ursachenklärung dauert noch an. Eine Gefährdung des Personals, der Umgebung oder der Anlage bestand nicht. Das Ereignis wurde von der Betreiberin nach den deutschen Meldekriterien in die Kategorie N (= Normal) eingestuft und fristgerecht (innerhalb von 5 Werktagen) der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde gemeldet. Eine abschließende Bewertung des Ereignisses und der Einstufung wird unter Hinzuziehung des atomrechtlichen Sachverständigen vorgenommen.