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Der rote Faden - riesige Auswahl an Schneidereibedarf und hochmodische Designer-Stoffe sowie hochwertige Standardstoffe - das bietet der online-shop von der-rote-faden.de
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Der rote Faden war eine der ersten Homepages für Schneidereibedarf und Stoffe im Internet. Schon 1998 ins Netz gegangen, widmete sich diese Seite anfangs nur den Schneidereien, die kaum noch Geschäfte vorfanden, in denen sie die für ihre Tätigkeit erforderlichen Stoffe, Einlagen, Schulterpolster, Knöpfe, Reißverschlüsse, Garne in der Farb- und Qualitätsvielfalt wie früher finden konnten. Da immer mehr Menschen zur Fertigkonfektion griffen und immer weniger Individualanfertigungen gefragt waren, verschwanden neben dem Beruf der klassischen Maßschneider auch die zuliefernden Geschäfte zunehmend vom Markt. Die dennoch verbliebenen professionellen Betriebe hatten es sehr schwer, ihren Bedarf an Stoffen und Nähzubehör zu decken. Diese Lücke wurde von Karin Schell erkannt und das neue Medium des aufstrebenden Internets genutzt, um den Schneiderinnen bis in die entlegensten Dörfer eine große Auswahl an Schneidereibedarf über die homepage anzubieten. Durch den online-shop ist die Seite nun auch für Hobbyschneiderinnen attraktiv.
Anbieter Webseite:
http://www.der-rote-faden.de
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Steppfutter oder Satinfutter, Taftfutter oder Wirkfutter? Futter mit Polyester oder lieber nicht, wer schneidert sollte um die Einsatzbereiche Bescheid wissen.

Es gibt viele verschiedene Arten von Futtereinlagen in der Schneiderei, die alle verschiedene Zwecke haben. Steppfutter ist ein fertig auf Polyesterwatte gestepptes Taftfutter, das das Bekleidungsstück gut wärmend ausstattet. Soll die Wärmekomponente nicht erfüllt sein, gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Kleidungsstück mit Futter zu stabilisieren und zu versäubern, je nachdem, ob das Obermaterial und damit auch das Futter, starker Beanspruchung ausgesetzt wird und welche Trage- bzw. Pflegeeigenschaften es haben soll. Hoch beanspruchbar und pflegeleicht ist ein Polyesterfutter. Nachteilig dabei ist, das sich dieses Futter statisch auflädt, am Bein hochkriecht und man darin schwitzt. Hierfür sind Acetat- oder Viscose-Futter geeigneter, da diese aus Holz gewonnen werden und Luftfeuchtigkeit aufnehmen können. Ein Kompromiss ist die Beimischung von Polyester. Bei dehnbaren Oberstoffen kann Wirkfutter oder sonst ein Futter mit Elastan eingesetzt werden, soll es Naturmaterial sein, kann eine Dehnfalte eingesetzt werden.

Die Arten von Handnähnadeln sind vielfältig. Es gibt dicke und dünne, lange und kurze, spitze und stumpfe Nadeln. Aber welches ist die richtige Nadel?

Hand-Nähnadeln werden immer noch gebraucht, die Nähmaschine hat das Nähen von Hand nicht ganz ersetzen können. Will man eine Nähnadel kaufen, sieht man sich einer Vielzahl verschiedenster Arten konfrontiert. Da kommt es auf den Verwendungszweck an. Feine, dünne und spitze Nadeln werden zum Ausbessern von feinen Löchern genommen, wenn nachher möglichst nichts mehr zu sehen sein soll. Ebenso zum Zunähen der restlichen Öffnung, nachdem der Oberstoff mit dem Futter verstürzt wurde oder die rechte Seite mit dem Beleg. Auch kann mit feinen Nadeln eine Schleife, ein Druckknopf, ein Haken befestigt werden. Für letzteres sind dann auch eher kurze Nadeln geeignet, die nicht so schnell im Druckknopf oder Häkchen hängen bleiben, währen etwa für das vorläufige Heften, Reihen des Kleidungsstückes eher lange Nadeln geeignet sind, um schnell durchzukommen. Stumpfe Nadeln werden zum Stopfen oder Sticken genommen. Dabei dringt die Nadel nur verdrängend zwischen das Gewebe oder Gestricke und zieht auch das vielfädige Garn nur in diese Lücken.

Fixiereinlagen-Bänder gerade oder schräg geschnitten haben verschiedene Einsatzbereiche, sind aber beide unentbehrliche Helfer in der Schneiderei.

Fixiereinlagen dienen der Stabilisierung des Stoffes in stärker beanspruchten Bereichen. Hierfür sind vor allem Fixiereinlagen-Bänder geeignet. Gerade geschnittene Fixiereinlagen-Bänder können besonders am Kleid-, Mantelsaum oder Ärmel eingebügelt werden, um diese Kante zu stabilisieren. Sie werden überwiegend in Breiten von 30-50mm verwendet. Schräg geschnittene Fixiereinlage-Bänder haben den Vorteil, dass sie sich an Rundungen anpassen können, wie etwa beim Hals oder Armausschnitt. Sie können daher zum Vorfixieren aufgebügelt werden, damit sich die Rundung bei der weiteren Verarbeitung nicht ausdehnt. Aber Vorsicht: leicht wird schon beim Aufbügeln des Schrägbandes der Hals- oder Armausschnitt verdehnt. Es empfiehlt sich daher, das aufzubügelnde Band schon in der richtigen Länge abzuschneiden und es vorne, hinten und seitlich mit einer Nadel auf die Rundung zu stecken und dann erst aufzubügeln. Damit das Fixiereinlagen-Schrägband selbst sich nicht auch beim Bügeln weitet, wird es meist mit einem mittigen Kettstich versehen.

Fischbein, Corsagen- oder Miederstäbchen dienen der Formstabilisierung im Brustbereich, so dass auf störene BH-Träger verzichtet werden kann.

Miederstäbchen sind meist Plastikstangen, die in Corsagen und Mieder für Abendkleider, aber auch in historische und auffällige Theater-Kostüme eingearbeitet werden. Sie sind zwar in sich biegsam, aber doch so stabil, dass sie, einmal in ihrer Form eingearbeitet, diese auch halten. Wenn für die Brustrundung das Miederteil entsprechend geschnitten ist, kann auf dieser Nahtlinie ein Tunnel eingenäht werden. Das Miederstäbchen wird in der richtigen Länge zugeschnitten und in den Tunnel geschoben. Die Nahtzugabe wird oben und unten so eng abgenäht, dass das Miederstäbchen auf Spannung gebracht wird. Es hält dann perfekt die zugeschnittene und ausgenähte Form und sackt nicht aufgrund der Schwere der Brust, wieder in sich zusammen. Damit kann das Miederstäbchen die Brust in der Corsage auch ohne BH-Schalen halten. Die Miederstäbchen sind in der Breite, z.B. 5, 7 oder 11mm entsprechend der Brust-Cup-Größe zu wählen, da breitere Miederstäbchen auch eine kräftigere Brust noch stützen können.

ein kaputter Reißverschluss-Schieber kann, wenn man Glück hat, ausgetauscht werden, so dass nicht gleich der ganze Reißverschluss ersetzt werden muss

Reißverschluss-Schieber können ausgewechselt werden, wenn sie kaputt sind, zumindest bei teilbaren Jacken- Reißverschlüssen gestaltet es sich als nicht allzu schwierig. Der Schieber wird auf der einen Seite rausgezogen, gegebenenfalls muss das obere Endstück entfernt werden. Ein passender Reißverschluss-Schieber kann dann von oben eingefädelt und das obere Endstück wieder angebracht werden. Der Schieber passt, wenn er den Reißverschluss richtig schließt, das heißt, weder die Zähne gleich hinter dem Schieber wieder auseinanderbrechen dann ist der Schieber zu groß , noch sich der Reißverschluss nach dem Schließen wölbt dann ist der Schieber zu klein . Hat man kein oberes Endstück zur Hand und ist das alte auch nicht mehr einsatzfähig, kann stattdessen der Reißverschluss oben mit ein paar Stichen abgenäht werden, damit der Schieber nicht wieder rausrutscht. Beim nicht teilbaren Hosen- Reißverschluss müsssen einseitig von unten ein paar Zähne entfernt werden, um den Schieber vom dicken Kopfende her aufstülpen zu können.

Stoffscheren gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen. Mit Kunststoff- oder Metallgriffen, 19 bis 26 cm, mit microverzahnten Scherenblättern. Welche Schere ist die richtige?

Diese Frage entscheidet sich in 1. Linie gar nicht nach dem zu verarbeitenden Material, sondern vor allem nach dem Anwender. Menschen mit kleineren Händen, insbesondere Frauen, greifen lieber zu leichteren und kleineren Scheren, Männer mit großen Händen kommen auch mit großen Scheren zurecht. Der Vorteil einer größeren Schere, vor allem mit längeren Scherenblättern liegt in der ruhigeren Schnittführung, da weniger oft angesetzt werden muss. Es entstehen weniger Ungenauigkeiten beim Schnitt. Ist die Schere für die Hand jedoch zu groß, ermüdet sie zu schnell, schlimmstenfalls führt die Arbeit zur Sehnenscheidenentzündung. Hier gilt es also einen Kompromiss zwischen möglichst groß, aber nicht zu groß, zu finden. Kunststoffgriffe können eine Schere auch schon leichter machen, oft sind es dann aber nicht mehr so hochwertige, geschmiedete Scheren. Die Microverzahnung hilft, dass die Schere bei dünnen, glatten Materialien nicht abrutscht. Diese gibt es bei kleinen und großen Scheren und auch bei solchen mit Kunststoffgriff.