Mode-Design
Als Modedesign wird das Entwerfen und Gestalten von Kleidermode und Kleidung bezeichnet. Modedesigner ist keine geschützte Berufsbezeichnung, deswegen kann sich jeder Modedesigner nennen. Wer eine Ausbildung oder ein Studium an einer staatlich anerkannten Hochschule aufweisen kann, darf der Berufsbezeichnung den dort erlangten Abschlusstitel, beispielsweise Dipl. Modedesigner voranhängen. Die erste Person, auf die der Titel Modeschöpfer nach heutigem Verständnis zutrifft war sicher Frederick Worth, der auch als Begründer der Haute Couture gilt. Worth erreicht, dass Kunden einen bestimmten Stil mit Modeschöpfern verbanden und schuf die Tradition, Modekollektionen durch Models vorstellen zu lassen. Heute wird Mode-Design grob in Haute Couture und Pret-a-porter-ready to wear unterschieden. Während Haute-Culture-Kollektionen direkt auf wohlabende Schichten von Kunden abzielt, für die Mode maßgeschneidert wird, werden Ready-to-wear-Kollektionen nicht maßgeschneidert. Die Kleider von der Stange werden in standardisierten Größen hergestellt, wobei man diese in Designer-Kollektionen und Konfektionsware einteilt. Designer-Kollektionen zeichnen sich dabei durch hohe Qualität und ungewöhnliche Schnittformen aus.
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