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liebeslicht

das leben ist ein dunkles spiel wirklich freude ist nicht viel wir atmen ein paar jahre lang dann wird uns vor dem tode bang am ende bleiben schmerzen und ein paar trauerkerzen wäre Deine Liebe nicht gäb’ es überhaupt kein LichtOriginal post blogged on Azendrah.

lebens-erfahrung

leben denkt sich selbstOriginal post blogged on Azendrah.

leben als tod

angst vor dem tod hat nur wer sich für lebendig hält dabei ist leben bereits tod als niemand der nichts erfährtOriginal post blogged on Azendrah.

weltgedanke

der gedanke denkt sich selbst die welt ist ein gedanke die welt denkt sich selbstOriginal post blogged on Azendrah.

wille/gnade

nicht an gott glauben zu können ist gottes wille an gott glauben zu dürfen ist gottes gnadeOriginal post blogged on Azendrah.

Rezension von Rolf Dobelli: Die Kunst des klaren Denkens

  Bin irritiert nach der Lektüre des Buchs "Die Kunst des klaren Denkens" (dtv, München 2015, 12. Aufl.) von Rolf Dobelli Erstens trifft der Titel nicht  zu:  In dem Buch wird nicht klares Denken geübt - oder gezeigt, wie man's macht - sondern es werden  "Denkfehler" beschrieben. Und zweitens suggeriert das Wort "Denkfehler", dass wir, wir als einzelne Menschen, etwas falsch machen und es besser machen sollten. Das ist aber gar nicht der Fall: Dobelli stellt unser Gehirn als das von Jägern und Sammlern dar, das für die Lebensumwelt von vor 50.000 Jahren optimiert ist und eben für unsere heutige, komplexere Welt in vielen Aspekten nicht mehr so gut passt. Was aber nicht bedeutet, dass man uns unsere  "Denkfehler"  oder "Biases" so einfach austreiben könnte, sondern: Wir sind halt so. R0lf Dobelli auf die Frage, wie er es schaffe, ohne Denkfehler  zu leben: "Genau genommen versuche ich es gar nicht."  (S. 220) Wonach sich die Frage aufdrängt: Warum und aus welcher Bewertungsperspektive heraus denn das überhaupt Denkfehler sein sollen? Naja, vielleicht aus der Bewertungsperspektive der Wissenschaft heraus. Dobelli hat zwar keinen Schwerpunkt auf der Wissenschaft, dergestalt, dass er sagen würde, alles, was schlecht ist, mache die Wissenschaft gut. Aber er schreibt zumindest Sätze wie: "Klar ist, dass Menschen die Welt  zuerst  durch Geschichten erklärt haben, bevor sie begonnen haben, wissenschaftlich zu denken." (S. 54) Geschichten sind für ihn übrigens Konstrukte, die etwas verbergen:  "Geschichten verdrehen und vereinfachen die Wirklichkeit."  (S. 54) "Pflücken Sie die Geschichten auseinander. Fragen Sie sich: Was will die Geschichte verbergen?" (S. 55) Ich selbst glaube nun ja nicht, dass das wissenschaftliche Denken dem Geschichtenerzählen überlegen ist. Denn Geschichten schaffen es zumindest, das Wesentliche in absehbarer Zeit  zu erzählen. Wissenschaften beginnen immer mit den Grundlagen. Und bis man...