Tod
Mit dem Tod verliert ein Lebewesen seine typischen Lebensfunktionen, die es für das Dasein auf der Erde benötigte. Mit ihm wird der Körper von der Seele getrennt. Der Körper bleibt auf der Erde und wird wieder in den Naturkreislauf eingefügt. Die Seele mit dem in ihr befindlichen Geist kehrt zurück in die Welt, in der sie sich vor der Geburt befand. Der Tod ist also nicht das Ende des Seins, sondern nur das Ende des Zusammenwirkens von Körper und Seele auf der Erde. Den Übergang zum Leben auf der Erde zum Tod nennt man Sterben. Was ist dran am Kern fast aller Weltreligionen, egal ob Massenbewegung oder Sekte, das unser jetziges Leben tatsächlich mehr als nur eine welkende Blüte auf dem Baum der Evolution ist, also unser Geist weiter existiert? Tatsächlich gab es viele, die durch die moderne Wissenschaft nach kurzzeitigem Verscheiden aus dieser Welt wieder zum Leben erweckt werden konnten. Die Aussagen dieser Menschen, die von überall auf der Welt her stammen, stimmen in vielen Punkten überein. Trotzdem wurden sie als verwirrt oder verrückt abgestempelt. Nun, wir wissen nicht, was wirklich nach dem Tod passiert, denn schließlich ist noch nie jemand von den Toten auferstanden von uns. Hein Rühmann hat einmal gesagt, das mit dem Tod alles aus ist, glaube er nicht. Dieser wunderbare menschliche Körper, dieses so unendlich komplizierte System, unsere Seele, unsere Phantasie,unsere Gedanken, das alles nur für ein kurzes Erdenleben? Kein Schöpfer wäre so verschwenderisch. Wir verlassen die Erde. Aber wir kommen wieder.
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Informationen und Gedanken zum Thema Sterben, Tod, Trauer und Sepulkralkultur von Stephan Hadraschek.
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