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Internet-News by TechDivision
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TechDivision Bubble Budgeting

Eigentlich vermeiden wir Anglizismen und das inzwischen bestens bekannte Bullshit-Bingo soweit wie möglich. In diesem Fall ist uns jedoch kein anderer Begriff eingefallen, der kurz und knackig beschreibt, um was es geht und den man sich auch noch leicht merken kann. Das Konzept bzw. die Idee des von uns als Bubble Budgeting bezeichneten Ansatzes ist recht simpel und leicht verständlich. Dennoch sollte das Ganze von allen Beteiligten „ernst“ genommen werden – was mitunter nicht immer selbstverständlich ist. In den meisten Fällen, möchte ein Unternehmen möglichst frühzeitig über etwaige Kosten eines Projektes informiert werden, um diese in die Budgetplanung einfließen zu lassen. Sehr häufig ist es aber so, dass dieser Wunsch – was ja auch durchaus nachvollziehbar ist – sehr früh im Prozess, in den meisten Fällen vor einer etwaigen Beauftragung, geäußert wird. D.h. der Dienstleister muss in einem ganz frühen Stadium Kosten für ein Projekt benennen, bei dem es noch jede Menge Unklarheiten gibt und das sich erfahrungsgemäß auch während der Implementierungszeit noch signifikant ändern kann – in nicht wenigen Fällen auch entsprechend ändern wird, sei es aufgrund von internen neuen Anforderungen oder Erkenntnissen oder weil sich am Markt Änderungen ergeben, auf die man reagieren muss. Jetzt kommt vermutlich sehr schnell das Argument, dass es ja genaue Spezifikationen in Form eines Lasten- oder Pflichtenheftes, einer Anforderungsskizze oder ähnlichem gibt und man als Dienstleister auf dieser Basis und mit entsprechender Erfahrung doch valide Schätzungen abgeben können müssen. Dem muss ganz klar widersprochen werden. Neben den bereits genannten Gründen sollten hier insbesondere die folgenden Punkte berücksichtigt werden: Kein IT-Projekt ist gleich, weil auch kein Kunde gleich ist Gerade IT unterliegt einer enormen Dynamik, wodurch Ansätze und Technologien von heute morgen bereits veraltet bzw. überholt sein können Projekte werden von Menschen gemanagt und wo Menschen sind, „menschelt“ es, im positiven aber auch...

Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern, die anderen Windmühlen

Dieser chinesische Aphorismus passt aus meiner Sicht perfekt auf die deutsche Wirtschaft und hier insbesondere den Handel. Das gilt natürlich nicht pauschal und Gott sei Dank gibt es auch einige positive Beispiele. Ein nicht unwesentlicher Teil der deutschen Einzelhändler hat allerdings immer noch nicht die Zeichen der Zeit erkannt und die Uhr tickt…. So zeigt eine aktuelle Bitkom-Umfrage in Bezug auf die digitale Transformation aus meiner Sicht doch erschreckendes. Nur 18 Prozent der Unternehmen mit 20 bis 499 Mitarbeitern haben bereits Beratungsleistungen zur digitalen Transformation des eigenen Geschäfts in Anspruch genommen, gerade einmal 6 Prozent planen das für die Zukunft. Drei Viertel der Mittelständler (75 Prozent) geben an, dass das für sie kein Thema ist. Besonders wenig Interesse an Beratungsleistungen zur Digitalisierung gibt es im Handel, hier haben 76 Prozent der Unternehmen keine externe Hilfe in Anspruch genommen, jeweils 12 Prozent planen, sich Unterstützung zu holen, oder haben dies bereits getan. Bei den Dienstleistern und in der Industrie sieht das Bild dagegen völlig anders aus. Hier liegt die Zahl der Unternehmen, die sich externe Hilfe dazuholen im Vergleich zum Handel bei mehr als dem Doppelten. Woran liegt das? Hier kann man nur mutmaßen. Es ist sicherlich so, dass es dem Handel in den letzten Jahrzehnten in vielen Bereiche recht gut ging. Die Konkurrenz war meist überschaubar und der Kunde auf die Beratung des Handels angewiesen. Inzwischen hat sich die Situation jedoch grundlegend verändert und möglicherweise möchte der eine oder andere Händler dies einfach nicht wahrhaben. Anders kann ich mir die vielfach vorhandene Passivität und Lethargie einfach nicht vorstellen und ich wundere mich dann doch immer wieder über manche Aussagen, die man gerade von mittleren und kleineren Händlern erhält. “Das Internet macht uns kaputt oder hat uns kaputt gemacht….”. Dem muss ich massiv widersprechen. Meine These ist hier eine andere. Die mag jetzt...

Datensicherheit von Online-Shops als eines der Top-Themen 2017

Das Thema Security hat im letzten Jahr ja bereits zu Recht deutlich an Fahrt aufgenommen und 2017 wird das Ganze nach unserer Meinung zu einem der Top-Themen werden. Mittlerweile gibt es sogar gesetzliche Pflichten zum Einspielen von Patches und Updates für Webseitenbetreiber, allerdings ist das Verständnis und die Bereitschaft für eine permantene Wartung und Pflechte von Webapplikationen – egal ob CMS, Online-Shop oder sonstiger Applikation und auch vollkommen unabhängig von der verwendeten Technologie – bei Unternehmen häufig nur begrenzt vorhanden. Aus unserer Sicht ist es absolut richtig, dass das Thema Datensicherheit immer stärker in den Fokus rückt – zumal Seitenbetreiber ja auch für die Sicherheit ihres Webangebotes verantwortlich sind. Dennoch scheint es hier aktuell noch eine „Zwei-Klassen-Gesellschaft“ zu geben: Die Einen haben das Thema mit entsprechender Priorität und proaktiv auf ihrer Agenda, die Anderen sehen das eher locker und unternehmen – wenn überhaupt – erst etwas, wenn echte Gefahr droht oder noch schlimmer, erst dann wenn etwas passiert ist. Aktuell geistern wieder diverse Meldungen über die Sicherheit von (Web-)Applikationen durch die Fachmedien. Zum Teil wird da mit recht reisserischen Überschriften hantiert ohne eine tiefergehenderen Blick auf die Fakten. Heute Magento und morgen die nächste Technologie Erst die Tage kam wieder eine Meldung, dass rund 1.000 deutsche Online-Shops durch eine Sicherheitslücke in der Shopsoftware – in diesem Fall handelte es sich um Magento – gehackt wurden und gleich lief dazu die PR-Maschine an. So wurde unter anderem auch immer wieder auf den „Hacked Website Report Q3 2016“ des IT-Security Unternehmen Sucuri verwiesen. Demnach führt das CMS WordPress dieses unrühmliche Ranking mit massivem Abstand an, gefolgt von Joomla und Magento. Warum WordPress hier so „dick“ dabei ist, lässt sich mit dem Marktanteil der Software erklären. Bei WordPress handelt es sich um das mit exorbitantem Abstand am weitesten verbreitete CMS weltweit. Glaubt man...

TechDivision M2IF – Magento 2 Import Framework mit Multithreading

Nicht nur beim initialen Setup eines Shop-Projektes spielen Importe bzw. Importmöglichkeiten eine sehr wichtige Rolle. Unterschiedlichste Produktdaten inkl. Medien wie z.B. Bilder und/oder Videos müssen in den Shop übertragen werden. Gerade bei umfang-reichen Produktsortimenten bzw. einer sehr großen Anzahl an SKUs kann ein solcher Import durchaus eine größere Herausforderungen darstellen. Magento bietet wie bereits in der Vergangenheit auch in der aktuellen Version einen Importer an, der grundsätzlich macht was er soll. Wenn man jedoch mit einer 6- oder gar 7-stelligen Anzahl an SKUs konfrontiert wird, kann es hier mit Bordmitteln schon zu Problemen kommen – zumindest die Performance ist dann häufig nicht mehr so, wie man sich das gerne wünschen würde. Bereits in der Vergangenheit gab es hierzu verschiedenste Lösungsansätze und auch wir haben bei unserer Arbeit mit Magento in der Vergangenheit – abhängig von den genauen Anforderungen des Kunden – unterschiedliche Ansätze verfolgt. Aufgrund der Learnings zahlreicher Magento-Projekte sind wir zur Auffassung gelangt, dass es aus verschiedenen Gründen sinnvoll ist, für Magento 2 ein komplett neues, eigenständiges und extrem leistungsfähiges Import Framework (M2IF) zu entwickeln. Bei der Entwicklung legen wir besonderes Augenmerk auf signifikante Performanceverbesserung geringer Speicherverbrauch einfache Wartung und Erweiterung Unterstützung von Multithreading/Multiprocessing Aus unserer Sicht sind dies die entscheidenden Faktoren um das Framework auch in größeren Projekten erfolgreich einsetzen zu können. Wie bereits zuvor angedeutet, entwickeln wir, im Gegensatz zu bestehenden Ansätze, das M2IF nicht als Magento 2 Extension, sondern als eigenständige Library, die als Ausgangsbasis für eigene Produkte oder Projekte eingesetzt werden kann. Um das M2IF möglichst generisch, leichtgewichtig und somit effizient zu gestalten, haben wir, soweit möglich, auf Abhängigkeiten zu anderen Libraries und Frameworks verzichtet. Stattdessen stellt das M2IF unabhängige Komponenten, z. B. für die verschiedenen Produkttypen zur Verfügung, die je nach Projekt kombiniert und über Composer installiert werden können. Damit die...

Magento Rückblick 2016 und Ausblick für 2017

Gut ein Jahr ist es her, dass Magento als eigenständige Magento Inc. – finanziert durch den Investor Permira – agieren kann und in den letzten 12 Monaten hat sich einiges getan und das Jahr 2016 wird als bislang erfolgreiches Magento-Jahr eingehen. Und die Vorzeichen für 2017 stehen sehr gut, dass Magento hier nochmal einen drauf legen kann…. Quelle: Global commerce market share, Hivemind, April 2015 Magento ist führende eCommerce-Plattform weltweit Mit dem Launch von Magento 2 konnten einige sehr namhaften Kunden – darunter so bekannte Marken wir Jaguar, Land Rover, Cerrutti, Helly Hansen,  Baldessarini, Pierre Cardin, Alcatel Onetouch uvm. gewonnen und zum vierten Mal in Folge die Auszeichnung des international renommierten Internet Retailer Magazins als “#1 digital commerce platform on the 2016 Internet Retailer Top1000” entgegengenommen werden. Quelle: Magento Inc. Die Entwicklung von Magento in den letzten Jahren hat auch das Analyseunternehmen Gartner erkannt und die Platzierung von Magento in deren „Magic Quadrant for Digital Commerce“ sukzessive verbessert. Aktuell wird die Software hier noch als sog. „Challenger“ geführt, wobei das Ziel natürlich darin besteht auf absehbare Zeit zu den Enterprise Flagschiffen IBM, Oracle, SAP hybris und Demandware aufzuschließen. Durch vielfältige Vorteile im Bereich Flexibilität, Time to Market, Total Cost of Ownership sowie das umfassende, globale Ökosystem sollte dies auch durchaus möglich sein. Quelle: Magento Inc. Darüber hinaus wurden die folgenden neuen Produkte gelauncht, die zwischenzeitlich bereits für großes Interesse sorgen und mittlerweile bei einigen bekannten, internationalen Kunden im Einsatz sind: Magento Commerce Order Management System Magento Enterprise Cloud Edition Magento Analytics Mit dem zuletzt veröffentlichten Release Magento EE 2.1 wurde zudem eines der am häufigsten nachgefragten Features aus der Vergangenheit ausgerollt. Mit der Content Staging & Preview genannten Funktion können beispielsweise Landingpages bereits im Vorfeld erstellt und geprüft und dann automatisiert auf Termin live...

Das Digitalisierungs-Management-Dilemma

Die Fachzeitschriften sind voll davon und auf jedem zweiten Kongress hört man etwas von Digitalisierung, Digitaler-Transformation, Agilisierung und manch weiterem Buzzword. Und im Zuge dessen kommt inzwischen – Gott sei Dank – auch immer häufiger das Thema HR zur Sprache, da die fortschreitende Digitalisierung auch in entscheidendem Maße Einfluss auf Mitarbeiter hat und nur gemeinsam mit den Mitarbeiter erfolgreich bewältigt werden kann. Dazu möchte ich ein wenig aus unseren Erfahrung berichten, die möglicherweise dem einen oder anderen entweder bekannt vorkommen und damit gezeigt wird, dass Umstellungsprozesse mitunter auch mit Schmerzen verbunden sind. Oder man bekommt damit ein paar erste Anhaltspunkte für Tretminen der Agilisierung und wie man diese möglicherweise umgehen kann. Als wir vor einigen Jahren begonnen haben, uns mit dem Thema agiles Projektmanagement und hier insbesondere mit den beiden bekanntesten Formen der Agile- und Lean-Welt Scrum und Kanban zu beschäftigen, waren dafür mehrere Gründe ausschlaggebend: IT-Projekt werden immer komplexer und dynamischer, wodurch eine detaillierte Planung im Vorfeld nicht mehr möglich ist. Die klassische Wasserfallmethodik ist aufgrund laufend steigender Komplexität von IT-Projekten nicht mehr zeitgemäß. Erfolgreiche Projekt sind – insbesondere bei größeren Umfängen – nur noch im Team machbar. Mitarbeiter wollen sich verstärkt einbringen und Verantwortung übernehmen. Command & Control ist aufgrund zunehmender Komplexität der falsche Ansatz. Wir machen jetzt Scrum und sind damit modern und agil! Welcher Dienstleister kennt das nicht: Ein Kunde kommt mit einem durchspezifizierten Lastenheft an und möchte auf dieser Basis eine möglichst valide Zeit- und Kostenschätzung. Häufig geht es hier um recht umfangreiche und immer komplexere Projekte mit vielen Abhängigkeiten. Zudem ist gerade im Web-Umfeld die Dynamik enorm und man kann hier immer wieder Fälle erleben, bei denen sich durch neue Technologien oder sonstige Änderungen am Markt vorab definierte Lösungsansätze in kürzester Zeit pulverisieren. Dazu kommt, dass gerade bei größeren Unternehmen IT-Projekte sehr häufig von...