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Predigten des Christus-Treff-Marburg
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Predigten aus dem Donnerstag-Gottesdienst in der Lutherischen Pfarrkirche und dem Sonntagmorgen-Gottesdienst im Christ-Haus in Marburg.
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Predigt zur Jahreslosung


Wie soll ich dich empfangen

Wie soll ich dich empfangen 1) Wie soll ich dich empfangen / und wie begegn ich dir, o aller Welt Verlangen, / o meiner Seelen Zier? O Jesu, Jesu, setze / mir selbst die Fackel bei, damit, was dich ergötze, / mir kund und wissend sei. 2) Dein Zion streut dir Palmen / und grüne Zweige hin, und ich will dir in Psalmen / ermuntern meinen Sinn. Mein Herze soll dir grünen / in stetem Lob und Preis und deinem Namen dienen, / so gut es kann und weiß. 3) Was hast du unterlassen / zu meinem Trost und Freud, als Leib und Seele saßen / in ihrem größten Leid? Als mir das Reich genommen, / da Fried und Freude lacht, da bist du, mein Heil, kommen / und hast mich froh gemacht. 4) Ich lag in schweren Banden, / du kommst und machst mich los; ich stand in Spott und Schanden, / du kommst und machst mich groß und hebst mich hoch zu Ehren / und schenkst mir großes Gut, das sich nicht läßt verzehren, / wie irdisch Reichtum tut. 5) Nichts, nichts hat dich getrieben / zu mir vom Himmelszelt als das geliebte Lieben, / damit du alle Welt in ihren tausend Plagen / und großen Jammerlast, die kein Mund kann aussagen, / so fest umfangen hast. 6) Das schreib dir in dein Herze, / du hochbetrübtes Heer, bei denen Gram und Schmerze / sich häuft je mehr und mehr; seid unverzagt, ihr habet / die Hilfe vor der Tür; der eure Herzen labet / und tröstet, steht allhier. 7) Ihr dürft euch nicht bemühen / noch sorgen Tag und Nacht, wie ihr ihn wollet ziehen / mit eures Armes Macht. Er kommt, er kommt mit Willen, / ist voller Lieb...

Die Nacht ist vorgedrungen

Die Nacht ist vorgedrungen 1) Die Nacht ist vorgedrungen, der Tag ist nicht mehr fern! So sei nun Lob gesungen dem hellen Morgenstern! Auch wer zur Nacht geweinet, der stimme froh mit ein. Der Morgenstern bescheinet auch deine Angst und Pein. 2) Dem alle Engel dienen, wird nun ein Kind und Knecht. Gott selber ist erschienen zur Sühne für sein Recht. Wer schuldig ist auf Erden, verhüll nicht mehr sein Haupt. Er soll errettet werden, wenn er dem Kinde glaubt. 3) Die Nacht ist schon im Schwinden, macht euch zum Stalle auf! Ihr sollt das Heil dort finden, das aller Zeiten Lauf von Anfang an verkündet, seit eure Schuld geschah. Nun hat sich euch verbündet, den Gott selbst ausersah. 4) Noch manche Nacht wird fallen auf Menschenleid und -schuld. Doch wandert nun mit allen der Stern der Gotteshuld. Beglänzt von seinem Lichte, hält euch kein Dunkel mehr, von Gottes Angesichte kam euch die Rettung her. 5) Gott will im Dunkel wohnen und hat es doch erhellt. Als wollte er belohnen, so richtet er die Welt. Der sich den Erdkreis baute, der lässt den Sünder nicht. Wer hier dem Sohn vertraute, kommt dort aus dem Gericht. Text: Jochen Klepper 1938 Melodie: Johannes Petzold 1939 Rechte: 1939 Verlag Merseburger / Bärenreiter-Verlag, Kassel

Macht hoch die Tür

Macht hoch die Tür 1) Macht hoch die Tür, die Tor macht weit; es kommt der Herr der Herrlichkeit, ein König aller Königreich, ein Heiland aller Welt zugleich, der Heil und Leben mit sich bringt; derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, mein Schöpfer reich von Rat. 2) Er ist gerecht, ein Helfer wert; Sanftmütigkeit ist sein Gefährt, sein Königskron ist Heiligkeit, sein Zepter ist Barmherzigkeit; all unsre Not zum End er bringt, derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, mein Heiland groß von Tat. 3) O wohl dem Land, o wohl der Stadt, so diesen König bei sich hat. Wohl allen Herzen insgemein, da dieser König ziehet ein. Er ist die rechte Freudensonn, bringt mit sich lauter Freud und Wonn. Gelobet sei mein Gott, mein Tröster früh und spat. 4) Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, eu\'r Herz zum Tempel zubereit\'. Die Zweiglein der Gottseligkeit steckt auf mit Andacht, Lust und Freud; so kommt der König auch zu euch, ja, Heil und Leben mit zugleich. Gelobet sei mein Gott, voll Rat, voll Tat, voll Gnad. 5) Komm, o mein Heiland Jesu Christ, meins Herzens Tür dir offen ist. Ach zieh mit deiner Gnade ein; dein Freundlichkeit auch uns erschein. Dein Heilger Geist uns führ und leit den Weg zur ewgen Seligkeit. Dem Namen dein, o Herr, sei ewig Preis und Ehr. Text: Georg Weissel 1642 Melodie: Halle 1704

…wenn du es verk#?%$t hast

2016/12/01 - Reihe: Wo geht\'s lang? - Die Bibel als Wegweiser - Predigt: …wenn du es verk#?%$t hast - Mt 26, 34 (01.12.2016) - Predigt von: Kristian Gessner und David Prinz