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Kloster Dambeck
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Ein Vierteljahrhundert Joseph-Bruderschaft

Am 12. Januar 2016 feierte die Joseph-Bruderschaft 25. “Geburtstag”. An so einem Tag geht der Blick zurück. Die lange schwere Krankheit, die Bruder Jens schließlich ins Kloster führte und den Auftrag von mehreren geistlichen Leitern, eine eigene Bruderschaft zu gründen. Die Erfahrung der körperlichen Heilung im Kloster und als Dank das Versprechen, von nun an für den HERRN zu leben. Das Lernen, nach der benediktinischen Ordensregel zu leben, die Einsegnung als Mönch und Prior und die Gründung der Joseph-Bruderschaft. Das alles liegt nun 25 Jahre und länger zurück. Die ersten zaghaften Schritte und schließlich der gewaltige Schritt in die ihnen unbekannte Altmark nach Kloster Dambeck. Der Auftrag, Kloster Dambeck wieder zu dem zu machen, wozu es vor fast 800 Jahren gegründet worden ist: Schutzraum für Menschen. Und all die Steine, die ihnen in den Weg gelegt wurden und um die es immer wieder eine Führung drumherum oder drüberweg gegeben hat. Die vielen Menschen, denen geholfen wurde und die dann doch nicht geblieben sind, um selbst Helfer zu werden. Und ganz praktisch die vielen Anstrengungen, die denkmalgeschützten Gebäude vor dem endgültigen Zerfall zu retten und auch hier die Steine im Weg. Doch die Zeit des Rückblicks währt nicht lange. Der Blick ist auf die Zukunft gerichtet. Beweis für den Fort-Schritt ist die Tatsache, dass die “Geburtstagsfeier” in der ehemaligen Propstei stattfindet, die vollständig wieder aufgebaut und nutzbar ist. Und so sind die Gäste zahlreich. Es sind viel mehr, als in den Jahren zuvor in der kalten Jahreszeit den Weg nach Kloster Dambeck finden. In den gemütlichen Räumen der Propstei und der molligen Wärme, die die Öfen geben, lassen sich alle Kaffee und Kuchen schmecken.

Endspurt

Juli 2015. Es ist fast soweit. Die Bauarbeiten sind abgeschlossen. Dank der hervorragenden Arbeiten von Zimmerleuten, Dachdeckern, Tischlern, Fliesenlegern und mehrer Helfer rückt der Tag der Einweihung näher. Wenn wir zurückblicken, sehen wir ein herrliches Gebäude, das jeden Moment einzustürzen droht. Undichtes Dach, abgeplatztes Mauerwerk, ein Giebel der sich bedenklich in Richtung Jeetze neigt, vor allem aber ein Gewölbe, dessen Standsicherheit nicht mehr gegeben ist. Und wenn erst einmal ein Stein fällt, stürzt das ganze Gewölbe ein. Bruder Jens baut eine Stützkonstruktion, allein, um andere nicht zu gefährden. Und er tut dies bevor die ersten Fördergelder bewilligt sind. Was nutzen schließlich Fördergelder, wenn das Gebäude nicht mehr steht. Weil der Stiftung Kloster Dambeck die finanziellen Mittel fehlen, muss die Eigenleistung in Arbeitsstunden erbracht werden. Helfer sind rar. Bruder Jens leistet die meisten Stunden selbst. Und das Ergebnis gibt ihm Recht: Die Propstei ist gerettet. Jetzt fehlen nur noch Kleinigkeiten: ein bißchen Farbe hier und da, eine Treppe zum Dachboden (Bruder Jens wird sie bauen), eine Arbeitsplatte für die Küche, ein paar Elektrogeräte, ein paar Lampen … Das Eröfnungsziel, das ins Auge gefasst ist, ist der Tag des offenen Denkmals am 13. September 2015. Wer sich selbst ein Bild von der Propstei machen will ist herzlich eingeladen, nicht nur an diesem Tag …

Kirchenfenster

Immer wieder kommen Menschen nach Kloster Dambeck, die sich über den bedauernswerten Zustand der Klosterkirche wundern. Sie sehen die Bemühungen, das Gotteshaus zu erhalten, sehen das von den Brüdern in Eigenleistung mit gespendetem Material restaurierte und neu eingedeckte Dach, sehen die gespendeten Fenster, die von einer aufgegebenen Kirche übernommenen Kirchenbänke, den Altartisch, der in einer Bad Schwalbacher Kirche einem neuen weichen musste – Lichtblicke in einem Raum, dessen Farbe von den Wänden abblättert, ohne Decke, mit unebenem Fussboden … Was die Brüder der Joseph-Bruderschaft in Angriff nehmen ist für die Zukunft gedacht. Die Klosterkirche soll wieder in ihrem ursprünglichen Glanz erstrahlen. Und damit es voran geht, hat Bruder Jens die südlichen Fensteröffnungen, also die zum Klosterhof hin, aufgestämmt und das schadhafte Mauerwerk instandgesetzt. Unter den wohlwollenden Augen der Denkmalbehörden. Jetzt sind Menschen gefragt, die das haben, was die Brüder nicht haben: die finanziellen Mittel für zwei neue Kirchenfenster. Dann wird wieder ein Schritt in die richtige Richtung getan sein. Auch kleine Schritte führen schließlich zum Ziel.

Propstei

Januar 2015. Die Arbeiten an der Propstei gehen gut voran. Mittlerweile sind alle Arbeiten an der Außenfassade abgeschlossen. Der Fussboden im Inneren ist gegen die aufsteigende Feuchtigkeit und Kälte mit Glasschotter isoliert und Estrich aufgebracht worden. Hier fehlt jetzt nur noch der Ziegelfussboden. Die Fachwerkwände wurden zum Teil bereits wieder aus dem vorhandenen Altholz aufgestellt, die Maurer haben mit dem Ausmauern begonnen. Abwasserrohre und Wasserleitungen sind im Gebäude verlegt, der Schacht für den Anschluss an die öffentlichen Netze ist ausgehoben und die Rohre ebenfalls verlegt. In der vergangenen Woche konnte die Elektroinstallation so weit vorbereitet werden, dass jetzt nur noch Schalter und Steckdosen angeschlossen werden müssen. Wir freuen uns über die milde Witterung und dass die Arbeiten so zügig vorangehen.

Joseph-Bruderschaft

Am 12. Januar 2015 feierten die Brüder der Joseph-Bruderschaft den 24. Jahrestag der Gründung der Joseph-Bruderschaft. Am 12. Januar 1991 ist Bruder Jens im Stammkloster in Hannover zum Prior eingesegnet und gemeinsam mit drei Brüdern ausgesandt worden. Seit 22 Jahren wirkt die Joseph-Bruderschaft nun schon in Kloster Dambeck. Unzählige Menschen sind in dieser Zeit aufgenommen und versorgt worden. Die Brüder möchten sich an dieser Stelle für Ihre Hilfe dabei bedanken. Die Andacht zum Jahrestag in der Klosterkirche erfuhr einen ganz besonderen Höhepunkt: Bruder Rainer ist eingesegnet worden. Zukünftig werden vier Brüder in Kloster Dambeck Dienst für den HERRN tun.

Weihnachtsgruß

Wenn Ihr den HERRN sucht, wird er sich von euch finden lassen. (2. Chronik 15,2; Tageslosung zum 8.12.2014) Liebe Freunde und Förderer von Kloster Dambeck, in der Stube am wärmenden Ofen ist es leicht, Ihnen zu schreiben und auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Die Arbeit der Brüder ist schwerer und findet draußen in der Kälte statt. Ab September des vorherigen Jahres konnten wir erste Erfahrungen als Einsatzstelle für das Freiwillige ökologische Jahr sammeln. Unsere beiden FÖJler waren sehr erfolgreich in ihrem Tun, haben gesät, gepflanzt, gepflegt und geerntet. Erdbeeren, Kräuter, Gurken, Tomaten, Zucchini, Bohnen, Zwiebel und Hokaido-Kürbisse haben die Mahlzeiten bereichert. Dank der Hilfe der beiden jungen Männer ist auch der Vorrat an Holz zum Heizen ausreichend, den Winter zu überstehen. In ein paar Jahren, wenn die vielen gepflanzten Obstbäume tragen werden, wird man sich in Kloster Dambeck sicherlich an die beiden erinnern. Vielleicht kommen beide dann einmal zu Besuch und können auch von den Früchten ihrer Arbeit genießen. Ende Juli diesen Jahres haben wir sie mit einem Grillfest im gemeinsam errichteten Gewächshaus verabschiedet. Beide haben eine Lehrstelle gefunden die ihren Neigungen und Fähigkeiten entspricht. Für das kommende Jahr werden wir das wohl nicht berichten können. Am 1. September hat nur ein junger Mann ein FÖJ begonnen und dieses leider nach drei Monaten wieder aufgegeben. Der Alltag in Kloster Dambeck ist eben kein besonders leichter, da er auf zu wenige Schultern verteilt ist. Hilfe ist also jederzeit willkommen, damit sich das zum Positiven ändert. Positives gibt es von der Propstei zu berichten. Hinter diesen Fenstern ist rege Bautätigkeit. Die Brüder haben Unter¬stüt¬zung von den Maurern aus Quedlinburg. Die Arbeiten an der Außenfassade konn¬ten rechtzeitig vor dem ersten Frost abgeschlossen werden. Tür- und Fenster¬öffnungen sind wiederhergestellt. Rund um das Gebäude wurde ausgeschachtet und Drainage eingebracht. Im inneren sind die Fußböden geräumt...