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Klimakönner Blog
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Regelmäßig neue Artikel zu Themen rund um die Wärmewende, Erneuerbare Energien, Klimawandel, Sanierung von Altbauten. Seit 2011 treiben wir mit unseren Produkten die Wärmewende voran. Wir helfen unseren Kunden, Wärmegesetze einfach zu erfüllen und haben uns auf die Anforderungen des baden-württembergischen Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) spezialisiert.
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Transparenz bei der Preisgestaltung

So funktioniert die ehrliche Preisgestaltung beim Gasversorger Klimakönner Wir möchten Ihnen einen Einblick hinter die Kulissen unserer Gasversorgung gewähren. In diesem Artikel erklären wir, wie sich die Preise zusammensetzen und nach welchen Regeln eine Preisfindung bei Vertragsabschluss bzw. -verlängerung erfolgt. Kostenpositionen der Gaslieferung Der Preis unseres Biogasmischproduktes besteht aus diesen Kostenpositionen: Erdgas (variiert täglich; zwischen 1,25 und 1,95 Ct/kWh in den letzten 15 Monaten) Biogas (relativ stabil; Mehrkosten für 10 % Anteil ~ 0,50 Ct/kWh) Gesetzliche Belieferungsnebenkosten(Bilanzierungsumlagen etc. = schwanken halbjährlich ~ 0,50 Ct/kWh) Konzessionsabgabe(Durchleitungsgebühr an Gemeinde = fester Wert = 0,03 Ct/kWh) Energiesteuer (fester Wert = 0,55 Ct/kWh) Transportkosten* des örtlichen Netzbetreibers (Netznutzungsentgelte = relativ stabil = Anpassung kalenderjährlich = i. d. R. zwischen 1,20 und 1,80 Ct/kWh) Zählerkosten* des örtlichen Netzbetreibers (Transportabrechnung, Messung/Ablesung und Messstellenbetrieb = relativ stabil = Anpassung kalenderjährlich = i. d. R. zwischen 20 und 80 €) *Alle Transport- und Zählerkosten sind von der geografischen Lage der Lieferadresse abhängig. Jeder Netzbetreiber hat seine eigenen Preise. Aus diesem Grund fragen wir im Preisrechner Ihre Postleitzahl ab um Sie dann den richtigen Netznutzungsentgelten zuzuordnen.Viele Versorger legen einen Durchschnittspreis über ganz Deutschland/Baden-Württemberg an. Dies ist eine nicht verursachergerechte Aufteilung, da bei dieser Vorgehensweise Kunden mit niedrigen Netznutzungsentgelten Kunden mit hohen Netznutzungsentgelten subventionieren. Unternehmensspezifischen Kosten, bspw. für das Personal und den Betrieb, und die Umsatzsteuer sind zu den obigen Positionen hinzuzurechnen. Erdgaseinkauf bestimmt den Gesamtpreis Bei den oben aufgelisteten Kostenpositionen wird schnell klar, dass dem Erdgaspreis eine besondere Rolle zukommt. Nicht nur von der absoluten Höhe her, sondern besonders auch bzgl. der Volatilität (= den täglichen Schwankungen). Alle anderen Faktoren ändern sich unter normalen Umständen moderater, und vor allem in größeren Zyklen (jährlich, halbjährlich), und wirken sich somit tendenziell dämpfend auf die Preisentwicklung aus. Dementsprechend ist der Gaseinkaufspreis für die Preisbestimmung und in...

Erfahrungen zum EWärmeG 2008 in BW und deren Auswirkungen

Zusammenfassung der Ergebnisse. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat im Juli 2011 einen Erfahrungsbericht zum EWärmeG 2008 in BW vorgelegt. Diese vorläufige Auswertung des alten Wärmegesetzes basiert zwar ausschließlich auf Modellrechnungen zur Verwendung der Erfüllungsoptionen, ist aber nach wie vor die einzige Quelle zu den Auswirkungen des Erneuerbare-Wärme-Gesetz 2008. Um einen Eindruck der bisherigen Bilanz des Wärmegesetzes zu bekommen, lohnt sich also ein genauerer Blick darauf. Die beliebtesten Erfüllungsoptionen Das alte EWärmeG 2008 in Baden-Württemberg wird seit dem 1. Januar 2010 im Wohngebäudebestand angewendet. Ausschlaggebend dafür, ob Hausbesitzer das Wärmegesetz nach einem Heizungstausch erfüllen müssen, ist die technische, bauliche oder rechtliche Realisierbarkeit der Solarthermie. D. h. wenn eine solarthermische Anlage aus technischen (z. B. Verschattung), rechtlichen (z. B. Denkmalschutz) oder baulichen (z. B. zu wenig geeignete Dachfläche) Gründen nicht installiert werden kann, müssen auch keine anderen Erfüllungsoptionen umgesetzt werden. Diese Funktion von Solarthermie als Ankertechnologie ist dadurch begründet, dass sie nachhaltig ist, flächendeckend zur Verfügung steht und die geforderten 10 % des Wärmebedarfs von Gebäuden genau decken kann. Damit ist Solarthermie ein sinnvolles Korrektiv, um eine Übererfüllung und damit höhere Investitionen auszuschließen. Gleichzeitig erklärt die Funktion als Ankertechnologie, dass Solarthermie mit knapp 42 % die mit Abstand häufigste gewählte Erfüllungsoption ist. Biogas steht an 2ter Stelle der gewählten Erfüllungsoptionen, es wird in 12 % der Fälle gewählt. Daraufhin folgen Einzelfeuerungsanlagen wie Holzöfen und -kamine mit 11 % und Holz-Zentralheizungen mit 6 %. Die CO2-Einsparung in BW per Wärmegesetz Wie viel CO2-Emissionen eingespart werden, ist bisher nur über eine Modellrechnung zu erheben. Diese basiert auf der Anzahl von Heizungserneuerungen im Zeitraum Anfang Januar bis Ende Juli 2010 (15.000 ohne Etagenheizungen), hochgerechnet auf das gesamte Jahr 2010, sowie auf den erfassten Angaben über getroffene Maßnahmen. Danach sparen die im Wohnungsbestand per Gesetz getroffenen Maßnahmen über 26.800 t CO2-Emissionen...

Einsatz von Biogas in der EnEV, dem EEWärmeG und bei der KfW

Biogas in den bestehenden Wärmegesetzen und bei der KfW. Biogas in der Energieeinsparverordnung Die bundesweit geltende Energieeinsparverordnung (EnEV) legt fest, wieviel Wärme die einzelnen Bauteile eines Gebäudes (U-Werte) und das Gebäude insgesamt (Transmissionswärmeverluste) verlieren dürfen und wie viel Strom und andere Brennstoffe insgesamt eingesetzt werden dürfen (Primärenergiebedarf). Hierzu gibt es ein Referenzgebäude mit Brennwert-Kessel, Solaranlage und einer zentralen Abluftanlage, welches den maximal erlaubten 100 %-Fall darstellt. Die Werte des Referenzgebäudes werden auf reale Gebäude umgerechnet. Für modernisierte Gebäude gelten etwas geringere Anforderungen (140 %) als für den Neubau (100 %). Bestandsgebäude sind nicht von der EnEV betroffen. Nur bei einem Besitzerwechsel oder einer Neuvermietung muss ein Energieausweis für das Gebäude erstellt werden, welcher den aktuellen energetischen Zustand des Gebäudes ausweist. Biomethan wird bei der Berechnung des Primärenergiebedarfs mit dem Primärenergiefaktor (PEF) von Erdgas (1,1) bewertet – unabhängig ob das Biomethan in einem Heizkessel oder einer KWK-Anlage zum Einsatz kommt. Nur wenn das Biogas im räumlichen Zusammenhang, also in einer Biogasanlage nebenan, erzeugt wurde, wird das Biogas mit dem PEF 0,5 bewertet. Da Biomethan in der Regel über das normale Erdgasnetz zum Kunden geliefert wird, hat es also keinen Einfluss auf die Berechnung des Primärenergiebedarfs im Rahmen der EnEV. Exkurs I: Primärenergie in Fern- und Nahwärmenetzen Zur Berechnung des Primärenergiebedarfs ist der Primärenergiefaktor (PEF) zentraler Bestandteil. Die Berechnung des Primärenergiebedarfs bei Fern- und Nahwärmenetzen erfolgt nach der DIN V 18599 oder der DIN V 4701-10/A1. Das AGFW Arbeitsblatt FW 309-1 dient hierbei als Auslegungshilfe. Über den nach dem Arbeitsblatt FW 309-1 ermittelten PEF kann eine Bescheinigung durch einen Gutachter ausgestellt werden.Ist der Wärmeanteil aus der KWK-Anlage gegenüber dem Gesamtwärmebedarf größer als 70 %, kann der PEF für die Wärme aus der gesamten Anlage inkl. Spitzenlastkessel pauschal mit 0,7 angesetzt werden. Beim Einsatz von Biomethan sollte dieser Wert jedoch nochmal...

Ausnahmen und Befreiungen im Erneuerbare-Wärme-Gesetz 2015

Das Wärmegesetz umgehen. Die wichtigsten Ausnahmen und Befreiungen für Wohngebäude-Eigentümer in Baden-Württemberg. Wird die Heizung in einem Bestandsgebäude getauscht bzw. neu eingebaut, sind die Eigentümer dazu verpflichtet, 15 % Erneuerbare Energien einzusetzen, auch wenn das Wohngebäude vermietet oder verpachtet ist. Ebenso greift das EWärmeG 2015 bei Wohnungseigentümer in einer Eigentümergemeinschaft mit einer zentralen Heizanlage. Auch bei Erbbauberechtigten entfällt die Nutzungspflicht nicht, da sie für eine bestimmte Zeit Eigentümer des entsprechenden Gebäudes sind. Ausnahmen im EWärmeG 2015 – begründet durch das Wohngebäude selbst Der Geltungsbereich des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes 2015 umfasst alle am 1. Januar 2009 bereits errichteten Gebäude. Alle danach gebauten Gebäude sind nicht betroffen und fallen als Neubauten unter das bundesweite Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz. Es wird nur die benötigte Wärmeenergie berücksichtigt, d. h. die Energie, die zum Heizen und zur Warmwasseraufbereitung verbraucht wird. Eine ggf. vorhandene Kühlung bleibt unbeachtet. Der Ausnahmen-Katalog des Wärmegesetzes orientiert sich am Verhältnis zwischen CO2-Einsparpotential und wirtschaftlichem Aufwand. Bspw. sind Wohngebäude mit einer Wohnfläche unter 50 m² von der Gesetzeserfüllung befreit. Befreit sind zudem alle Wohngebäude, die weniger als 4 Monate im Jahr genutzt werden, also v. a. Ferienhäuser. Gleiches gilt für Wohngebäude, die zwar länger als 4 Monate, aber hauptsächlich in den Sommermonaten genutzt werden – allerdings nur, falls der erwartete Energieverbrauch unter ¼ des zu erwartenden Verbrauchs bei ganzjähriger Nutzung liegt. Eine weitere Befreiung liegt vor, wenn keine der Erfüllungsoptionen aus technischen, baulichen, denkmalschutzrechtlichen oder sonstigen öffentlich-rechtlichen Gründen umgesetzt werden kann. Der unteren Baurechtsbehörde muss darüber ein Nachweis eingereicht werden. Ein formloser Antrag auf Befreiung kann außerdem gestellt werden, wenn unbillige Härte vorliegt. Dies muss aber belegt werden. Eine Sonderregelung gibt es für Wohngebäudekomplexe. Wenn alle Wohngebäude im räumlichen Zusammenhang stehen und Eigentum derselben Person sind, können Maßnahmen des einen Gebäudes auf ein anderes Gebäude angerechnet werden. Dieses zweite Gebäude muss aber zwingend zum selben...

Haus&Co - Experten fürs Haus

Wenn es bei Themen rund ums eigene Haus inhaltlich sehr speziell wird, sind Einschätzungen von erfahrenen Experten besonders wichtig. Warum Haus&Co? Längst nicht in allen Bereichen gibt es so viele Informationen und Hilfen, wie Klimakönner bspw. zur Erfüllung des EWärmeG bereitstellt. Geht es an die Umsetzung von Energieeinsparmaßnahmen oder einen Heizungstausch, bietet die neue Plattform Haus&Co nun Hilfe: Experten aus den Bereichen Sanierung, Energie und Wohnen stehen Rede und Antwort. Individuelle Fragen werden nicht nur kostenlos beantwortet, sondern Ihre Antworten auch gesammelt und für andere zugänglich gemacht. Weitere Informationen bietet dieser Gastbeitrag von Annika Verborg. Was ist Haus&Co? Auf Haus&Co wird das Wissen von erfahrenen Fachbetrieben aus der Praxis heraus gebündelt. Deutschlandweit wurden hunderte Experten vereint, mit deren Expertise exklusiv und mittels eines speziellen Algorithmus fachspezifische Fragen kostenlos beantwortet werden. Hunderte beantwortete Fragen aus den Bereichen Handwerk, Erneuerbare Energien, Sanieren und Wohnen wurden auf Haus&Co bereits erfasst. Diese wurden qualifizierten Betrieben zugeordnet und nur von erfahrenen Fachprofis bearbeitet und im Anschluss publiziert. Die auf Haus&Co entstandene Wissens-Sammlung mit der Erfahrung von Profis wird damit für jeden zugänglich gemacht, der auf der Suche nach Antworten und Tipps rund ums Haus ist. Wie wird Haus&Co genutzt? Das Angebot von Haus&Co bietet speziell für zwei Schritte während einer Projektumsetzung die optimale Hilfe: Fragen, für die die Meinung und Hilfe eines Experten benötigt wird: Bei der Planung und Umsetzung eines neuen Projektes fehlen wichtige Tipps, damit die Pläne realisiert werden können? Haus&Co kann weiter helfen. Denn dort können Fragen kostenlos gestellt werden, die dann an die passenden Fachprofis weitergeleitet werden. In kurzer Zeit werden die individuellen Expertentipps dann an den Fragesteller weitergeleitet. Es besteht bereits Kontakt zu mehreren Fachbetrieben und es ist nicht genau klar, inwiefern in den Angeboten angemessene Preis-Leistungs-Verhältnisse angeboten werden? Das Wissen erfahrener Profis hilft...

Bei uns gibt es keinen Login-Bereich!

Digitalisierung ist für uns als Energie-Start-Up zentral. Aber mehr Funktionen sind nicht automatisch immer besser. Fast alle großen Energieversorger und Internetprovider bieten inzwischen mehr oder weniger umfangreiche Onlineportale an, in denen Rechnungen, persönliche Daten und Tarifoptionen angezeigt werden. Manchmal ist man sogar gezwungen, schon bei der Bestellung ein Nutzerkonto anzulegen. Warum hat dann ein junges Unternehmen mit einem klaren Fokus auf Onlinevermarktung keinen für Kunden personalisierten Bereich auf der Webseite? Ganz einfach: wegen dem Respekt für die Zeit anderer Leute. Wir glauben, dass die schnelle und einfache Erfüllung der Kundenbedürfnisse an erster Stelle stehen muss. Wenn eine Funktion nur von 1 % unserer Kunden gebraucht wird, und der dahinterstehende Kundenwunsch genauso leicht mit einem Anruf oder einem kurzen Mitteilungsformular zu regeln ist, dann wollen wir den restlichen Kunden nicht zumuten, in immer längeren Listen von Funktionen und Unterseiten zu suchen. Darum brauchen Sie bei uns keine Login-Daten und kein Passwort, Sie können sogar Gasverträge ganz ohne E-Mailadresse abschließen, indem Sie das Formular ausfüllen und dann ausdrucken. Es ist leicht als Unternehmen zu glauben, die Kunden würden nichts lieber tun als sich mit dem eigenen Produkt zu beschäftigen. Mit Begeisterung wollen Sie jeden Monat ein Onlineportal besuchen, um Abrechnungen herunterzuladen und neue Funktionen auszuprobieren. Bei dieser Denkweise wird auch leicht jede zusätzliche Funktion als Verbesserung des Angebots verstanden. Wir sehen das anders. 5 Minuten zusätzliche Suche nach alten Passwörtern oder Unterseiten sind bei 10.000 Besuchern schon 35 Tage verschwendete Zeit. Wir sind uns dieser Verantwortung bewusst und arbeiten ständig an der Verbesserung und Vereinfachung unserer Abläufe. Mehr Apps, mehr Benachrichtigungen In vielen Bereichen geht der Trend dahin, dass es zu jeder Dienstleistung und jedem Produkt auch eine App oder eine Webseite gibt. Jede hat eine andere Aufteilung, verwendet andere Begriffe, zusätzliche Benachrichtigungen und E-Mails bei Änderungen. Wir...