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Koch-Area 51
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Der Letzte wird der Erste sein! Ein Trüffelevent mit Klaus Wilhelm Gérard

Tja, was heisst das? Der Letzte und der Erste? Als ich neulich den Feinschmecker durchblätterte, ich schwöre, als Erster!, bin ich auf die AEG Masterclass gestossen (Masterclass Perfunkt). Wahrscheinlich aber als Letzter... Weil, eine anschliessende Internetrecherche hat mir nämlich gezeigt, dass diese Veranstaltung schon lange ausgebucht ist...so mit 30 bis 40 Personen maximal. Ich rufe also direkt beim Veranstalter an. Es ist Phillip Siever am Apparat, der Eventmanager von doit.de. Ein klasse Typ, super nett und freundlich. Er hat mich auf die Warteliste gesetzt. Kurz vor dem Event kam die erlösende Email. Ich kann teilehmen! Damit war ich schonmal Letzter! Am Veranstaltungstag letzten Mittwoch, bin ich erst einmal in die Altstadt von Düsseldorf gefahren. Eine Stadt, die mir nicht wirklich gefällt. Warum muss die ganze Welt hier ihren JunggesellInnenabschied feiern? Diese Trupps müssen schon vorne an der Heinrich-Heine-Alle eine Nummer ziehen und gestaffelt in die Fußgängerzone eingelassen werden, um mit ihren in Hasenkostüme (rosa) gekleideten Kumpels oder uniform in T-Shirts gekleidete Entourage die Stehbiertrinker - mit den viel zu kleinen Gläsern - zu belästigen. In Düsseldorf mag man nämlich nicht sitzen. Der einzige "Biergarten", die Rheinterrassen, sind nämlich auch bei gutem Wetter fast leer. Und wenn sich mal jemand auf die Bierbank setzt, dann kippt er mit der Bank um, wie der erste Wiesnbesucher...schon merkwürdig. Naja, dachte ich mir und bin eine Stunde vor dem Event mit dem Taxi ins Cafe del Sol gefahren. Ich wusste natürlich als Ausserirdischer nicht, dass das Cafe del Sol kein Café oder Cocktailbar ist, sondern nur für Events offen steht. Also bin ich als Erster! mitten in die Aufbauveranstaltung geraten. Super... Die äusserst charmante, wie ebenso hübsche Mitarbeiterin von Doit am Empfang, ich glaube, sie heisst Julia, hat sich davon allerdings nicht aus dem Konzept bringen lassen und...

Wirbelschleppenturbulenzen

Beim Landeanflug der Endeavor letzte Woche wurden wir mit unserem Raumschiff durch die Wirbelschleppe des fremden Museumsraumgleiters auf die Erde gezogen. Wir hatten mit unserer fliegenden Untertasse nämlich leider den Mindestabstand unterschritten. Der Abgasstrahl der Triebwerke hat uns so zugesetzt, dass wir mit einem völligen "dryout" auf der Erde notgelandet sind. Während der Reparatur haben wir uns auf den Märkten der Erde umgesehen und einen schnellen Aliensalat gemacht, um unseren Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Die Bestandteile: weisses Tomatengranité auf einem Pancetta-Pecorino-Chip "Wachtelnest" (roter Salat mit mariniertem Wachteldotter) und Tonnato, Kapernäpfel in Tempura Minitomaten, gefüllt mit Büffelmozzarella Und einen Prosecco im Eisglas mit Radieserlcarpaccio zur Erfrischung konnte ich mir nicht entgehen lassen! Nun noch ein paar Impressionen, morgen geht es wieder ins All, Temperaturen spielen dort keine Rolle, es ist eindeutig zu warm auf der Erde! Guten Abend, MMM

Nachgekocht: Egg Yolk Pasta von Carlo Cracco

Im November haben wir ein sehr schönes Menü bei Carlo Cracco gegessen (siehe Blogbeitrag) Der 6. Gang bestand aus mariniertem Eigelb mit einer Knoblauch-Milchreduktion. Hier das Original (Foto: Ristorante Cracco, Milan): Und hier mein Ergebnis nach rund 8 Stunden Vorbereitung (wobei die meiste Zeit einfach nur mit warten verbunden ist): Ich hätte vorher nicht gedacht, dass man ein Eigelb ohne Verwendung von Mehl durch die Nudelmaschine jagen kann, das geht schon relativ easy. Die Eidotter (egg yolk) haben schon nach dem Marinieren eine tolle wachsartige Konsistenz und schimmern bernsteinartig. Die meiste Arbeit macht es eher, einen Liter Milch auf die Hälfte zu reduzieren, ohne dass sie anbrennt und/oder eine Haut bekommt... Sterneküche ist also mit viel Geduld verbunden. Und man wird mit einem unglaublichen Geschmackserlebnis belohnt. Grüße aus der Koch-Area 51, Triple-M

Restaurantbesuch: Fehrenbach Düsseldorf - der Feinschmecker empfiehlt

Deutschlands bestes Food-Magazin Der Feinschmecker empfiehlt in seiner aktuellen Zusammenstellung der 600 besten Restaurants Deutschlands auch das Fehrenbach in Düsseldorf - ein guter Grund für uns, dort vorbeizuschauen. Gesagt getan, bereits in der Vorweihnachtszeit letzten Jahres waren wir in Düsseldorf und haben ein Abendessen dort verbracht. "Das Kleine Restaurant" wird von Familie Fehrenbach geführt. Jürgen Fehrenbach ist der Herr der Küche, Julia Fehrenbach leitet den Service und ihr Sohn Jonas Fehrenbach steht, genau wie seine Eltern, mit seinem Namen Pate für eines der drei zur Auswahl stehenden Menues. Doch zunächst gewähren wir Euch einen kleinen Blick auf das liebevoll aber keinesfalls überladen eingedeckte und dekorierte Restaurant. Wir wurden sehr freundlich empfangen, von Frau Julia Fehrenbach kurz begrüßt und konnten so platznehmen, dass hin und wieder auch ein kurzer Blick in die Küche möglich war. Das lässt natürlich das Herz eines kochverrückten Bloggers gleich ein bisschen höher schlagen. Begonnen haben wir, wie auch schon bei Carlo Cracco in Milano mit einem Martini. Weiß, schön anzuschauen und noch schöner zu genießen Jeder Gang wurde beim Servieren noch einmal kurz vorgestellt. Als Amuse Bouche bekamen wir eine Geflügelkrokette mit Kräuterquark ... um dann nach und nach die einzelnen Gänge des Menues Julia genießen zu dürfen. Den Auftakt machte der kurz angebratene Thunfisch mit pochiertem Kalbsfilet und Kapern-Limonen-Aioli, mein absoluter Favorit des Menues. Darauf folgte das kross gebratene Zanderfilet auf Sauerkraut mit Blutwurst-Graupen und Schnittlauch Beurre Blanc. Das Sauerkraut war sehr ansprechend, unter anderem vermutlich mit Vanille, abgeschmeckt und auch die Blutwurst-Graupen haben uns sehr positiv überrascht. Die Gulaschsuppe vom US Beef mit Hummerfrühlingsrolle und Piment d'Espeletteschaum wurde als nächstes präsentiert. Die Gulaschsuppe hätte "mehr Charakter" haben können, sie verblasste etwas neben der Hummerfrühlingsrolle und den vorangehend präsentierten Speisen, aber das Kupfertöpfchen hatte es uns gleich angetan...

Milano reloaded - mit ganz viel gePeck

Wir haben es schon wieder getan. Wie MMM bereits andeutete, waren wir wieder in Mailand - dieses Mal haben wir uns als köstliches Andenken ganz viel gePeck mitgebracht, denn bei unserem zweiten Besuch in der schönen Stadt war das Paradies für jeden Kochbegeisterten natürlich eines unserer ersten Ziele. Schaut, was uns dort erwartete, bereits die Schaufenster laden förmlich ein: Da im Inneren das Photographieren nicht erlaubt ist, könnt Ihr Euch hier noch einmal die Bilder von unserem letzen Besuch anschauen. Doch dieses Mal sollte es nicht nur bei Fotos bleiben, wir haben kräftig eingekauft. Nachdem wir uns im Untergeschoss kurz die Weine und Spirituosen angeschaut haben und uns auch davon überzeugten, dass im Obergeschoss bei den Süßspeisen, den Tee- und Kaffeespezialitäten und im dort angesiedelten kleinen Café alles wunderbar ist, haben wir im Erdgeschoss zugeschlagen: In unsere zahlreichen und noch dazu hübschen Taschen und Tüten wanderten stets in Peck-Geschenkpaper verpackte Köstlichkeiten wie Salsicce, der beste Thunfisch, Coppa Di Zibello, 54 monatiger Parmesan, Pesto, Thunfisch-Sardellen-Sauce, bestes Olivenöl, handgemachte Tagliatelle mit Trüffeln und handgemachte Conchiglioni, Schokolade und zu guter letzt vier Laibe Pecorino: einen Fiore Sardo, der klassische Käse für das berühmte Pesto alla genovese, zwei Senese aus der Toskana, deren Rinde traditionell mit Tomatenpürée abgebürstet wird und als drittes ein Medoro Sardo Maturo. Alles duftet und schmeckt unglaublich gut, wir werden Euch sicherlich das ein oder andere Mal präsentieren können, was wir mit diesen feinen Sachen in unserer Küche angestellt haben. Leider durften wir wegen der eingeschränkten Haltbarkeit keine frischen Nudeln mitnehmen, doch wir...

Wir haben Zuwachs bekommen in der Area 51!

Das neue Baby heisst nicht Emily oder Franz, einfach nur: Pizzaofen. Langweilig, was? Aber dafür können wir spannende Dinge mit Ihm anstellen (oder mit Ihr?). Die haushaltsüblichen Backöfen können nicht einmal die 250 Grad Celsius bewerkstelligen, die am Wählknopf angegeben sind, was das Ofenthermometer mit kläglichen 230 Grad C leider zeigt. Da wir gerne nach Italien fliegen und gerne Pizza essen, musste also ein taugliches ´Etwas´ her. Das ist Sie / Er: Ein original italienischer Pizzaofen. Nun haben wir viel herumprobiert. Mit den Garzeiten, Teigdicke, Rezepten. Eines unserer ersten Ergebnisse ist eine Winterpizza. Den Teig - hauchdünn ausgerollt - belegt mit: - Kalbssauce - Rotkohl - Hirschfilet (vorher kurz in der Pfanne angegart) - Fiore Sardo stagionato, ein Pecorino aus Sardinien (Misstery wird noch ausführlich vom Wochenende in Mailand berichten) Nach 4 Minuten war die Pizza fertig. Grüße aus dem All, MMM