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multikulinarisches
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Blick in den eigenen Topf und über den Tellerrand hinaus
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Happy Birthday, Konservendose

Die Konservendose wird heute 200 Jahre alt, wusste mein Radiosender heute morgen zu berichten. Napoleon ist Schuld. Also nicht am Radioprogramm des RBB, sondern an der Entwicklung von Konservierungstechniken zur Haltbarmachung von Lebensmitteln. Kennt man ja vom Internet, dass für militärische Zwecke entwicklelte Technik irgendwann der Allgemeinheit zu Gute kommt – auch wenn es meist andersherum abläuft … 200 Jahre Konservendose Schleife | Free vector by Vexels Dose | CC BY-NC-ND 2.0 flickr/JaBB Im Tartuffel-Magazin lässt sich anschaulich nachvollziehen, was, bzw. wer, der eigentlichen Erfindung und Patentierung der Konservendose an Entwicklung voraus ging. Deutschlandradio Worldwide hingegen erklärt, wie es mit der Konservendose weiter ging, was Andy Warhole damit zu tun hat und wie es heute um die berühmteste aller Blechdosen bestellt ist. In Zeiten, in denen das Einkochen und Haltbarmachen von Lebensmitteln wieder an Popularität gewinnt, darf ruhig einmal den Altvorderen für ihren Erfindungsreichtum gedankt werden. In diesem Sinne: Happy Birthday, Konservendose!

Süßkartoffel-Suppe mit Koriander, Knusper-Linsen und Fenchelsamen

Nach einer gehörigen Portion räumlichen und emotionalen Abstands geht es im Heimbüro wieder ans Eingemachte. Die Zusammenarbeit mit der Webagentur vom Herbst hatte sich leider zerschlagen. Bin deshalb mit Lage sondieren, fachlicher Qualifikation und technischen Installationen gleichermaßen beschäftigt. Zudem kann ich mich ab sofort wieder um eure Websites und Wordpress-Blogs kümmern. Als Nebeneffekt habe ich derzeit auch wieder mehr Zeit zum Kochen und dies gleich schamlos ausgenutzt … Süßkartoffelsuppe mit Koriander, frittierten Linsen und geröstetem Fenchelsamen © multikulinarisch[es] Das Rezept für diese Süßkartoffelsuppe ist entstanden, nachdem ich beim Aisa-Laden Kokosmilch und Koriander erstanden hatte. Ich hatte neben Koriander, Knusper-Linsen als Topping angepeilt. Mit rohen roten Linsen hatte ich bereits bei den Linsen-Kroketten experimentiert, sie aber in der Ummantelung als zu hart empfunden. Nun nahm ich an, dass, wenn frittiert, bei entsprechend längerer Hitzeeinwirkung, die roten Linsen ein wenig weicher werden würden. Irrtum! Die frittierten roten Linsen sind knusprig, aber als Suppeneinlage zu hart. Alternativ können die frittierten Linsen im Mixer gehackt und über die Suppe gestreut werden. Im ersten Schuss (siehe Foto) noch nicht dabei, waren die gerösteten Fenchelsamen. Diese passen ebenfalls sehr gut zur Süßkartoffelsuppe mit Koriander und Linsen-Knusper und beglückten uns beim Nachschlag. Im Rezept führe ich sowohl frittierte Linsen als auch geröstete Fenchelsamen auf. Seltsamerweise wartete die angehende Süßkartoffelsuppe beim Kochen mit Kokosmilch mit Blausäure-ähnlichem Odor auf. Wieso riecht die angehende Süßkartoffelsuppe nach Blausäure? Da kriegt man ja Angst.— Peggy Schatz (@multikulinaria) 11. Januar 2017 Davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Am Ende riecht und schmeckt alles hervorragend und kann ohne leiblichen Schaden genossen werden, wie man hier nachlesen kann. Haben die Suppe mit Blausäure-Odor überlebt. Bestens sogar. — Peggy Schatz (@multikulinaria) 11. Januar 2017 RezeptSüßkartoffelsuppe mit Kokosmilch, Koriander, frittierten roten...

Eingerührt: Zitronenbowle

Ihr Lieben, ich hoffe, ihr seid alle gut im Jahr 2017 angekommen. Wir haben sämtliche sauren Zitronen, die uns das letzte Jahr aufgetischt hatte, an dessen letztem Tag als Zitronenbowle vernichtet. Nun ist Platz für Neues und selbstverständlich nur Gutes … Mit den besten Wünschen für 2017 übergebe ich das Sprachrohr für den ersten Gastartikel des Jahres an Mama. Zitronenscheiben Quelle: flickr/simplyAIM CC BY-NC-ND 2.0 ........................................ O-Ton Mama ................................................................ Zitronenbowle wiederentdeckt, fast wie der Eierlikör... Kurz vor Silvester hörte ich einen älteren Herrn klagen, daß niemand mehr Zitronenbowle herstellt. Da hat er recht, dachte ich, der Grund ist wahrscheinlich das Überangebot an irgendwelchen Fertigdrinks aus superbunten Riesenflaschen, die man ohne Arbeit bequem in sich reinschütten kann. Außerdem ist Bowle irgendwie nicht mehr modern - da war aber mal, ich kann mich gut erinnern, eine Zeit in der man ständig vor so nem großen runden "Fischglas " saß, in dem Fruchtstücke schwammen und aus dem mit durchsichtiger Plastekelle ständig nachgeschöpft und die Tischrunde immer lustiger wurde. Und schon war die Idee geboren; Peggy wünschte sich für unseren Weiberabend zu Silvester eine von Mama handgefertigte nostalgische Zitronenbowle! Aber, ohweh, wie war das doch gleich??? Grübel, grübel? Tatata! Ich habs! Zitronen, Weinbrand, Zucker und Weißwein. Die Mengen so ziemlich nach Nase. Damit jemand, der vielleicht jetzt auch Appetit bekommen hat, die Möglichkeit einer Selbstherstellung bekommt, versuch ich die ganze Sache zu verdeutlichen. Also, wie gesagt, insgesamt alles etwas über den Daumen gepeilt, genaue Angaben sind schwierig zu benennen, aber dies hier sind Ca-Mengen für einen Drei-Liter-Bowletopf. RezeptMamas Zitronenbowleeine angenehm erfrischende Bowle, die einen gut durch Silvester und ohne Kater ins neue Jahr bringt Quelle: Mama Zubereitungszeit: 1 Tag Zutaten (für 3 l-Bowlekübel): ...

GeschmacksFrage Januar

Auch das blödeste Jahr hat ein Ende und die Hoffnung auf ein neues, besseres keimt. Ich eröffne den Januar mit Mamas Zitronenbowle und einer neuen GeschmacksFrage. Sobald diese beantwortet ist, kann es losgehen mit dem neuen Jahr und dafür wünsche ich euch alles Liebe und Köstliche!

2016

2016 war ein Scheiß-Jahr, was die Nachrichten gestern Abend nur erneut bestätigten. Auch privat war es ein Jahr voller Verluste und Enttäuschungen. Ein 80. Geburtstag ohne Jubilar und Weihnachten in reduzierter Familie stehen noch an. Nun auch noch Tote auf dem Weihnachtsmarkt … Dieses Jahr lässt sich noch nicht einmal mehr schön-essen! Mein tief empfundenes Beileid den Betroffenen und Angehörigen des gestrigen Terror-Anschlages in meiner Wahl-Heimat. Ich stehe noch unter Schock, weiß aber jetzt schon, dass ich mich weder polarisieren noch einschüchtern lassen will. Für dieses Jahr habe ich allerdings genug und ziehe mich bis zum 1.1. dezent zurück. Vorher besorge ich aber noch Windlichter und Blumen. Ihr wisst schon … Allen, die in 2016 einen geliebten Menschen betrauern, ihre Arbeit verloren haben, Lebensträume beerdigen mussten oder an der Welt verzweifeln, wünsche ich ein tröstliches Weihnachten. Allen Anderen, trotz aller Bosheit und Dummheit in der Welt, ein unerschrockenes Fest , zumindest im Sinne dieses Artikels in der Zeit Online). © multikulinarisch[es]

Vogelbeer-Kekse

Letztes Wochenende war ich auf Vogelbeer-Suche. Die wenigen Bäumchen, die ich auf der mentalen Vogelbeer-Landkarte hatte, konnte ich entweder nicht wiederfinden oder aber es hingen keine Vogelbeeren mehr dran. Die einzigen beiden Bäumchen mit leuchtend orangen Früchten entzogen sich durch hohen schlanken Wuchs meinem Zugriff. Vogelbeeren © multikulinarisches Schade, hätte ich doch gern wieder einen Vorrat angelegt, um weitere Vogelbeer-Rezepte zu basteln. Vor allem die Vogelbeer-Karamell-Kekse werden mir fehlen … Vogelbeerkeks © multikulinarisches Eigentlich wollte ich deren Rezept veröffentlichen, bevor die vorweihnachtliche Keks-Lawine durch den Äther bröselt. Schließlich kann man das Endprodukt getrost rund ums Jahr knabbern. Aber besser spät online als nie … Angefangen hatte alles mit dem im Buch Feld-, Wald- & Wiesenkochbuch beschriebenen Vogelbeer-Honig. Den hatte ich angesetzt, nachdem ich den Vogelbeeren vom letzten Jahr etwas Lagerzeit im Tiefkühler gegönnt hatte. Die Kombination aus marzipanig-bitterer Vogelbeere und dem aufkonzentrierten Honig lässt sich für veielfältige Dessert-Ideen nutzen. Vogelbeer-Honig © multikulinarisches Für den Vogelbeer-Honig werden die nach den ersten Frösten gesammelten Vogelbeeren von den Stielen gezupft und auf einem Backblech im lauwarmen Ofen etwas überbacken und anschließend in mehrmals aufgekochtem – abgeschäumten – Honig zu einem dicken Mus eingekocht. Für die Alwetter-Vogelbeerkekse habe ich das beim Kleinen Kuriositätenladen ge- und für köstlich be-fundene Keksrezept als Vorlage genommen. Diesmal habe ich statt des Rübensirups Vogelbeer-Honig an die Keksmasse gegeben. Die herbe Note der Vogelbeeren passt super zum karamelligen Knusper der Kekse. Beim Nachmachen bitte darauf achten, nur winzige Teigmengen pro Keks zu nehmen (meine sind mal wieder fast Untertassen-groß geworden) und auf dem Backblech rundherum viel Platz zum Ausbreiten frei zu lassen. RezeptVogelbeer-Kekseein knuspriger Allwetter-Keks aus Schweden, von mir mit Vogelbeer-Honig gepimpt Quelle: Blog Kleiner Kuriositätenladen (abgewandelt) Rezeptvariante: Peggy Schatz Zubereitungszeit: 20 min Zutaten (für wieviele Personen):...