Das Grosse Fressen ist ein Film des Regisseurs Marco Ferreri, der 1973 uraufgeführt wurde. Vier befreundete Franzosen verabreden sich für das Wochenende zu einem Fressgelage, das erst mit dem Tode enden soll. Die Hauptpersonen sind Marcello, Ugo, Michel und Philippe, drei Männer aus der französischen Mittelschicht. Zu Beginn des Grossen Fressens liefern Kleinlaster Unmengen von Lebensmitteln an. Nach der ersten Nacht in dem von Philippe bereit gestellten Haus, stellt Marcello fest, dass er es ohne Sex nicht aushält und organisiert drei Prostituierte, Danielle, Anne, und Madelaine, außerdem laden die Männer noch eine korpulente Lehrerin zu sich ein, die sich ebenfalls vom Leben gelangweilt fühlt und die Einladung annimmt, in der Hoffnung ihre sexuellen Fantasien ausleben zu können. Dass die Männer mit dem kollektiven Selbstmord ernst machen wollen glaubt sie allerdings nicht. Auf jeden Fall geht das große Fressen weiter, die Gerichte werden erst noch liebevoll zubereitet und serviert, man sitzt in einer Ordnung an einem sorgfältig angerichteten Tisch- nur die Blähungen und das Rülpsen paßtnicht ganz zu dieser Szenerie. Die drei Prostituierten bemerken schnell, dass sie es hier mit Verrückten zu tun haben und verlassen das Haus, während die füllige Lehrerin weiterhin allen Männern zur Verfügung steht. Irgendwann artet das ganze zu einer ekligen Fressorgie aus, die überbeanspruchte Toilette explodiert und das Badezimmer sieht wie ein riesiger Fäkalienhaufen aus. Das Ende ist, dassMarceollo an dem ganzen Unternehmen zweifelte, sich in sein Auto setzte und über Nacht erfriert. Michel taumelt irgendwann unter schrecklichen Blähungen nach draußen und bricht tot zusammen. Ugo kann sich kaum noch bewegen, legt sich auf einen Küchentisch und stirbt. Phillip stirbt letztendlich in den Armen der Lehrerin.