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GESUNDHEIT / SCHWITZEN
SCHWITZEN

Was umgangssprachlich Schwitzen genannt wird, bezeichnen die Mediziner als Transpirieren. Dabei handelt es sich um die Absonderung von Schweiß auf der Haut um die Körpertemperatur zu senken. Beim Verdunsten von Schweiß entsteht Kälte, die die Körpertemperatur senkt. Schwitzen dient also der Regulierung der Körpertemperatur, übermäßiges Schwitzen trägt die Bezeichnung Hyperhidrose. Wie kommt es zu übermäßigem Schwitzen? Die Schweißdrüsen in der Haut sind mit Nervenenden des vegetativen Nervenssystems verbunden. Dieses steuert Körperfunktionen wie Herzrhythmus, Blutdruck, Verdauung und Wärmehaushalt.



Ist der Körper überhitzt, sendet das vegetative Nervensystem Impulse aus, welche die Schweißsekretion anregen. Auch bei Stress können vermehrt Nervenimpulse an die Schweißdrüsen geschickt werden, so dass Betroffene sogar selbst bei Kälte anfangen zu schwitzen. Am meisten geschieht dies jedoch an den Stellen, wo sich die meisten Schweißdrüsen befinden, wie in der Achselhöhle, an den Händen und Füßen.

Was tun gegen Schwitzen?

Schwitzen gehört zum Alltag eines jeden Menschen und ist nicht nur gesund, sondern auch lebenswichtig. Schweiß entfernt nicht nur Schadstoffe, auch wird überflüssiges Salz ausgeschieden, Poren geöffnet, die Haut gereinigt. Steigt die Temperatur der Haut an, kühlt Schweiß sie wieder ab. Bei Krankheiten wie Grippe oder Erkältungen ist eine sogenannte Schwitzkur sogar ein fester Bestandteil des Heilungsprozesses.