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MPU

Grundsätzlich geht das Straßenverkehrsgesetz in §2 Absatz 4 davon aus, dass jeder Mensch ohne besondere Behinderungen zum Führen eines KFZ geeignet ist. Bestehen Zweifel an der Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen, zum Beispiel wegen körperlicher, geistiger oder charakterlicher Mängel, wie wegen wiederholter Verkehrsdelikte, Alkoholkonsum, Drogenkonsum ect. so kann die Fahrerlaubnisbehörde zur Klärung, ob eine Person zum Führen eines Kraftfahrzeuges und somit zur Teilnahme am Strassenverkehr geeignet ist eine medizinisch-psychologische Untersuchung, kurz MPU anordnen. Die MPU besteht in der Regel aus einer medizinischen Untersuchung und einem psychologischen Test. Die medizinische Untersuchung klärt ab, ob körperliche Einschränkungen zur Fahruntauglichkeit führen.



Der psychologische Test soll die Lebensumstände des Führerscheinbewerbers durchleuchten. Das Ergebnis der MPU soll wiedergeben, ob die Person die erforderlichen Maßnahmen ergriffen hat und sein Verhalten dementsprechend geändert hat, dass das Risiko eines zukünftigen Fehlverhaltens gering bzw. ausgeschlossen ist. In Fällen wo ein Alkoholdelikt von mehr als 1,6 Promille vorliegt oder wenn innerhalb von 10 Jahren wiederholt Alkoholdelikte bekannt wurden, muss eine MPU vor Neuerteilung des Führerscheins angeordnet werden. Die MPU sollte als Chance angesehen werden, die durch eigenes Fehlverhalten entstandenen Zweifel an der Fahreignung zu mindern.

MPU Beratung und Vorbereitung

Wir helfen bei der Vorbereitung auf eine MPU, der Medizinisch-Psychologische Untersuchung. Die MPU wird im Volksmund auch Idiotentest genannt.