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Geriatrie-DRG News
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Neuigkeiten zur Qualitäts- und Erlössicherung in der Geriatrie
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InEK veröffentlicht G-DRG-System Version 2007/2009 (Interim)

Am 24. September 2008 hat das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) die Unterlagen des G-DRG-Systems 2009 (Interimsversion 2007/2009) veröffentlicht.Eine Zusammenfassung der unmittelbar geriatrierelevanten Änderungen mit Versionsvergleich wird vom DRG-Kompetenzteam Geriatrie bereitgestellt. Vorläufiges Fazit: Zumindest aus der hochgradig fokussierten Perspektive der Krankenhausgeriatrie scheint sich das G-DRG-System am Ende der Konvergenzphase bereits weitgehend ausdifferenziert und gefestigt zu haben. ... Artikel lesen

Selbstverwaltung verabschiedet DRG-Katalog 2009

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft, der GKV-Spitzenverband und der Verband der privaten Krankenversicherung haben sich auf die Bausteine des Fallpauschalensystems 2009 geeinigt. Die Beteiligten sind überzeugt, dass damit eine sachgerechte und tragfähige Lösung für die Krankenhaus-Finanzierung gefunden wurde.Kernelement der Fallpauschalenvereinbarung 2009 (FPV 2009) ist der Fallpauschalen-Katalog (DRG - Diagnosis Related Groups), der im kommenden Jahr insgesamt 1.192 verschiedene abrechenbare Fallpauschalen enthält. Damit verfügt der im Vergleich zum Vorjahr überarbeitete und verbesserte Katalog über 55 zusätzliche Fallpauschalen. Die Selbstverwaltungspartner sind sich einig, dass mit dem neuen Katalog das komplexe Behandlungsgeschehen noch genauer abgebildet und dadurch weiterhin adäquat vergütet werden kann. Änderungen erfolgten etwa im Bereich der Intensivmedizin, der Schlaganfall-Behandlung und der Querschnittslähmung. Dies gilt auch für die Festlegung von Zusatzentgelten, das heißt für Leistungen, die neben den DRG-Fallpauschalen abgerechnet werden können. Für 2009 wurden insgesamt 127 Zusatzentgelte vereinbart -- 12 mehr als im Jahr 2008. ... Artikel lesen

Elektiv wird nicht selektiv

Am 04.09.2008 fand eine Fachanhörung zum Referentenentwurf für ein "Gesetz zum ordnungspolitischen Rahmen der Krankenhausfinanzierung ab dem Jahr 2009" (KHRG) statt. Tags darauf wurde mit den Gesundheitsministern der Länder weiter über das KHRG verhandelt.Schon aus der Begründung zum Referentenentwurf ging und geht hervor, dass die Bundesländer recht unterschiedliche Positionen einnehmen, nicht zuletzt, weil die Landesbasisfallwerte beträchtlich divergieren und rein fachliche Begründungen für die Preisunterschiede kaum angegeben werden können. Der Entwurf des KHRG sieht daher - nach wie vor - eine Konvergenzphase für die Landesbasisfallwerte vor, allerdings zunächst nur mit Blick auf eine schmalere Preis-Bandbreite, nicht mit dem Ziel eines einzelnen einheitlichen "Bundesbasisfallwerts". ... Artikel lesen

OPS / ICD für 2009: DIMDI veröffentlicht Vorabversionen

Nachdem das DIMDI bereits am 04.08.2008 die Vorabversion der ICD-10-GM für 2009 veröffentlicht hatte, steht seit heute (14.08.2008) nun auch die Vorabversion des OPS 2009 online zur Verfügung."DIMDI aktuell" meldet hierzu: Die vorläufige Fassung des OPS Version 2009 steht als Vorabversion ab sofort auf den Internetseiten des DIMDI zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass es in der endgültigen amtlichen Fassung noch Änderungen gegenüber dieser Vorabversion geben wird. Zur Weiterentwicklung des G-DRG-Systems werden die Klassifikationen OPS und ICD-10-GM auch für das Jahr 2009 wieder bearbeitet und angepasst. Referenzdateien der vorläufigen Fassungen des OPS und der ICD-10-GM für das Jahr 2009 stehen ab sofort auf den Internetseiten des DIMDI zur Verfügung unter www.dimdi.de - Quicklinks.Weitere Informationen: http://www.geriatrie-drg.de/dkger/news/080814.html

Demografie verändert Grundversorgung

Die Dramatik der demografischen Entwicklung lässt keine Zweifel mehr daran, dass die geriatrische Komplexbehandlung zur Grundversorgung gehört. Eine anlässlich des 7. Nationalen DRG-Forums in f&w 2/08 veröffentliche Arbeit beschreibt die Herausforderung, die bei der Kalkulation des DRG-Leistungsaufkommens vor dem Hintergrund des demografischen Wandels entsteht.Die Problematik ist in allen OECD-Staaten gleich gelagert. Kreativität und Innovationsfähigkeit ist vonnöten, damit das eben eingeführte G-DRG-System nicht von der Bevölkerungs- und Altersentwicklung förmlich überrollt wird.Die "Geriatrische Frührehabilitative Komplexbehandlung" ist ein sozial- und leistungsrechtlich abgesichertes, prozessoptimiertes und qualitätsorientiertes "DRG-Leistungsprodukt", für das ein fairer Preis erwartet werden darf.Dieses innovative DRG-Leistungsprodukt nimmt Bezug auf die demografisch zu erwartende, zunehmende und behandlungsbedürftige geriatrietypische Multimorbidität und hilft so entscheidend mit, einen durch den demografischen Wandel verursachten Behandlungsstau von Multimorbidität wirkungsvoll und DRG-wirtschaftlich aufzulösen.Weil in den Krankenhäusern aktuell und perspektivisch die Anzahl älterer Patienten auch mit einer geriatrietypischen Multimorbidität steigt, ist die Forderung nach dem Vorhalten einer "Geriatrischen Komplexbehandlung" in jedem Versorgungskrankenhaus fundiert begründet.Diese hochspezialisierte Leistungsform weist zugleich wegweisend auf, welche Aspekte in der aktuellen Diskussion um den ordnungspolitischen Rahmen für die Krankenhausleistungsfinanzierung nach 2009 zwingend zu berücksichtigen sind.