Bakterien und Viren

Alle Lebewesen werden in drei Domänen eingeteilt, wobei eine Domän in diesem Fall die höchste Klassifizierungsebene von Lebewesen bezeichnet. Eine der drei Domänen bilden neben den Eukryoten und den Archaen ist gleich weitere Form von Einzellern ohne Zellkern die Bakterien, die eine Form von Einzellern ohne Zellkern sind. Die Bezeichnung Bakterien wird in der Mikrobiologie für alle miskroskopisch kleinen, meist einzelligen Organismen verwendet. Seit dem ersten schriftlichen Auftreten des Begriffs Bakterien sind mittlerweile ca. 300 Jahre vergangen, trotzdem wird angenommen, dass ca. 95% aller auf der Erde vorhandenen Bakterien noch unbekannt sind. Aus medizinischer Sicht spielen Bakterien im menschlichen Körper eine große Rolle, z.B. leben im menschlichen Darm eine große Zahl von Bakterien, die zusammen die verdauungsfördernde Darmflora ausmachen. Auch die menschliche Haut ist mit harmlosen Bakterien besiedelt, welche die Hautflora bilden. Bakterien können aber auch Krankheitserreger sein, so verursachen einige Bakterien Wundentzündungen, Blutvergiftung etc. Um diesen Erkrankungen vorzubeugen wurde die Hygiene zum Fachgebiet der Medizin ernannt. Viren sind die kleinsten Krankheitserreger und bestehen im Unterschied zu Bakterien, die eine eigene Zelle haben, nur aus einer Eiweißhülle und Erbmaterial. Sie haben keinen Stoffwechsel und können sich deswegen auch nicht selbständig vermehren, sondern brauchen Zellen als Wirte. Ein Virus ist also ein Parasit, der sobald er es geschafft hat in ein Zelle einzudringen sein Erbgut dort aktiviert und die Wirtzelle veranlaßt neue Viren zu produzieren.

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