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Migrationsmedizin und Berichte von der CROI

Österreichische Gesellschaft für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin – Die Zeitschrift Jatros Infektiologie - OEGIT 2016/1 ist mit folgenden Themenschwerpunkten erschienen: - Migrationsmedizin: Medizinische Herausforderungen bei Asylsuchenden - Virologie: Die Bedeutung von Viren für die Menschheit - Daten zur neuen Tenofovir-Prodrug TAF - Nieren- und Knochengesundheit im Fokus - CROI 2016: Phase-II-Studienergebnisse für erstes lang aktives, injizierbares HIV-Therapieregime - Interaktion zwischen Glukokortikoiden und PI: CushingSyndrom oder Fettumverteilungsstörung?

HIV-positiv im Südsudan: Versorgung nur bei Waffenruhe

In einem Zelt erfolgt der Schnelltest. Die Beratung findet im Freien statt. Im Krisenstaat Südsudan testet eine mobile Klinik Menschen auf das HI-Virus - wenn es die Sicherheitslage erlaubt. Der Südsudanese Paul Enosa atmet auf. Sein Testergebnis ist negativ. Zwei seiner Freunde hatten kürzlich erfahren, dass sie HIV-positiv sind. Alle drei haben öfter mit denselben Mädchen geschlafen, erzählt der 17-Jährige. Seine Freunde wollen es nicht wahrhaben. «Sie wollen es anderen nicht sagen und die Krankheit weiter verbreiten», sagt Enosa. «Sie wollen nicht alleine sterben», laute ihre Erklärung für den weiterhin ungeschützten Sex.

Weiterhin viele HIV-Patienten auf finanzielle Hilfe angewiesen

Viele HIV-positive Menschen in Deutschland sind auf finanzielle Hilfe angewiesen. Das berichtet die Deutsche Aids-Stiftung in ihrem neuen Jahresbericht 2015. Sie hat in diesem Jahr 2.068 Anträge für Einzel-, Gruppen- und Projekthilfen in Deutschland sowie Projekthilfen in Mosambik und Südafrika bearbeitet. Gegenüber dem Jahr 2014 nahmen die direkten Hilfsleistungen im In- und Ausland um 26,4 Prozent auf rund 1,5 Millionen Euro zu. Ein großer Teil der Stiftungseinnahmen ist auf Benefizprojekte zugunsten der Deutschen Aids-Stiftung zurückzuführen.

ABIVAX erreicht zweiten Meilenstein

Ein innovatives Biotechnologie-Unternehmen, das sich auf die Stimulation des Immunsystems zur vollständigen Beseitigung viraler Erkrankungen spezialisiert hat, gab heute bekannt, dass das Unternehmen den zweiten wichtigen Meilenstein des strategischen Projekts: Innovation in der Industrie, CaReNa, erreicht hat. Ziel des 2013 begonnenen Gemeinschaftsprojekts, unter der Federführung von ABIVAX und Beteiligung von CNRS und Theradiag, ist es, neue therapeutische und diagnostische Lösungen zu entwickeln, die auf Protein-RNA- Wechselwirkungen zur Behandlung von HIV/AIDS als primäre Indikation abzielen.

Therapie als Prävention: "Testen und behandeln"

Die Studie ANRS 12249 wurde im Juli dieses Jahres auf der 21. Internationalen AIDS-Konferenz im südafrikanischen Durban vorgestellt. Große Studie zeigt keinen Rückgang der HIV-Neuinfektionen. Eine Studie in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal untersuchte die Bedeutung der HIV-Therapie für die Prävention. Dabei gelang zwar die Ausweitung der Testangebote, aber neu Diagnostizierte nahmen Behandlungsangebote nur zögerlich wahr. Laut den Ergebnissen der ersten großen Forschungsstudie zu -Test and treat- (Testen und behandeln) als Public-Health-Maßnahme konnte diese Strategie in den Communities, in denen sie umgesetzt wurde, die Zahl der HIV-Neuinfektionen nicht senken.

Das Immunsystem schrittweise gegen HIV abrichten

Bereits Anfang der 1980er Jahre erkannten Forscher, dass das HI-Virus Aids verursacht. Mittlerweile lässt sich die Krankheit zwar schon besser behandeln, jedoch gibt es bis heute kein Heilmittel. Ähnlich schwer wie die Suche nach einem wirksamen Medikament gegen das Virus scheint es, zumindest die Ansteckung mit HIV zu verhindern, etwa durch einen wirksamen Impfschutz. Allein im Jahr 2015 gab es mehr als zwei Millionen Neuansteckungen.