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Das gewünschteste Wunschkind
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Welche Apps sind für Kinder geeignet und empfehlenswert?

WerbungIn Teil 1 der Artikelserie habe ich aufgezeigt, wie kindliches Lernen funktioniert und wie Computerspiele und Handy-Apps das Lernen unterstützen können. In Teil 2 und Teil 3 bin ich auf mögliche negative Auswirkungen eingegangen und habe Fakten und Mythen, Computerspiele betreffend, recherchiert und genauer erklärt. Als Fazit dieser Recherche hat sich für mich und meine Familie ergeben, dass wir Eltern unsere Kinder von den Neuen Medien nicht fernhalten müssen, wir aber dennoch eine Auswahl treffen sollten. Nicht alle Apps sind es wert, gespielt zu werden. Manche bereiten keine Spielfreude, andere wirken ungünstig auf die Spiegelneurone des Gehirns, wieder andere überfordern die Eigenregulationskompetenz der Kinder. Heute möchte ich euch die Apps vorstellen, die meine Kinder gern spielen und die ich als Sonderpädagogin für geeignet halte.Manche dieser Apps wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt, damit wir sie ausprobieren können. Doch nur ein kleiner Teil dieser Freicode-Apps hat es hier in diesen Artikel geschafft. Viele von denen, die ich hier vorstelle, habe ich selbst bezahlt. Am Ende des Artikels werdet ihr die Gelegenheit haben, 2x 10 Freicodes zu gewinnen - deshalb haben wir diesen Artikel mit Werbung markiert. Unsere Meinung ist natürlich unbeeinflusst.Kapu ForestKapu Forest ist ein moderner Klassiker der Spiele-Apps. Die App ist für Kinder ab etwa 2 Jahren geeignet und sie führt mit kleinen Minispielen die Kleinkinder an die intuitive Bedienung des Handys heran. Das Kind kann z. B. einen kleinen Fuchs mit Himbeeren füttern, dabei lernt es die "Touch and Drag"-Funktion der Smartphone-Oberfläche kennen. Oder es tippt mit dem Finger mehrmals auf eine Stelle und hilft damit dem Specht, ein Loch in den Baum zu klopfen. Beim Spiel im Maulwurfbau kann das Kind das Smartphone so halten, drehen und wenden, dass eine kleine Scheibe durch die Gänge bis ins Ziel gemurmelt wird. Ein bisschen erinnert das an unsere kleinen Geschicklichkeitsspiele...

Sind Computerspiele, Konsolen und Apps für Kinder schädlich? Teil 3

 Welche Auswirkungen können Computerspiele auf unsere sozialen Beziehungen haben?  In den letzten beiden Teilen dieser Serie ging es darum, warum unsere Kinder so gerne Spiele und Apps spielen und welche Auswirkungen das Spielen auf das Gehirn haben kann. Heute soll es darum gehen, welche Auswirkungen die Nutzung der Neuen Medien auf unsere Beziehungen haben kann. Spiele können Zeit für persönlichen Kontakt nehmen Dass Steve Jobs ein notorischer "Low-Tech-Dad" war, ist mittlerweile allseits bekannt. Seine Kinder durften nur am Wochenende kurz mal auf ihre Ipads gucken, nicht aber während der Schulwoche. Auch andere Eltern in hochrangigen Positionen bei Twitter,  Facebook etc. haben den selben Ansatz: ihre Kinder so lange es geht und so weit wie möglich von den Neuen Medien fern zu halten. Sie sollen lieber Bücher lesen, in der Natur spielen oder sich miteinander unterhalten. Als ich bei Glucke und So las, dass auch Verena Pausder, Mitbegründerin des App-Herstellers Fox and Sheep, ihren Söhnen nur am Wochenende jeweils 30-45 min Ipad-Zeit zugesteht, wenn sie mit der Bahn oder dem Auto zu einem Ausflug ins Grüne fahren, wurde ich hellhörig. Weiß sie zufällig mehr als wir? Sind Apps und Co. so schädlich, dass die, die damit beruflich zu tun haben, sie ihren eigenen Kindern nicht geben wollen? Ich schrieb sie an und fragte nach. Weiterlesen »

Sind Computerspiele, Spielekonsolen und Apps für Kinder schädlich? Teil 2

Welche Auswirkungen können elektronische Spiele auf das kindliche Gehirn haben? Im ersten Teil dieser Serie habe ich erklärt, wie Kinder lernen und wie Handyspiele auf das Gehirn wirken. Allerdings ist nicht alles, was Computerspiele, Konsolen und Apps betrifft, eitel Sonnenschein. Natürlich gibt es an der Sache auch einen (oder auch mehrere) Haken. Einer davon ist die Entwicklung des Gehirns. Genauer gesagt, das aufbauende Training des präfrontalen Cortex.  Die Ausbildung der Selbstkontrolle wird durch Spiele oft nicht trainiert Ich habe das schon ausführlich in unserem Artikel über die Tyrannenkinder beschrieben - der präfrontale Cortex ist unser wichtigstes Werkzeug, um unsere Impulse steuern zu können. Er ist aber auch für unsere Aufmerksamkeitsfokussierung, unsere soziale Intelligenz und für die Planung unserer Zukunft eminent. Nur ist dieser Teil des Gehirns bei der Geburt noch nicht ausgereift - seine neuronalen Bahnen müssen erst ein paar Jahre lang geprägt werden. Das geschieht automatisch, wenn die das Kind umgebenden Menschen authentische Reaktionen und ihre persönlichen Grenzen zeigen, wenn es Ursache-Wirkungs-Experimente durchführen kann, wenn das Kind in natürlichem Setting abwarten muss, wenn es scheitern und fallen darf, aber dabei immer wieder hinterher von seinen Bindungspersonen tröstend empfangen wird. Weiterlesen »

Sind Computerspiele, Spielekonsolen und Apps für Kinder schädlich? - Teil 1

Warum unsere Kinder so gern am Smartphone, mit Spielekonsolen und am PC spielen Vor einiger Zeit druckte die Stadt Frankfurt Plakate, auf denen sie Eltern aufforderte, nicht so viel auf ihr Handy zu starren und stattdessen lieber wieder mehr mit ihren Kindern zu sprechen. Für ein paar Wochen  wurde diese Aktion in den sozialen Netzwerken und Blogs heiß diskutiert (eine Auflistung der Blogbeiträge findet ihr im letzten Teil der Artikelreihe). Schauen wir wirklich zu oft auf unsere Smartphones? Und wenn ja, was macht das mit uns und unseren Kindern? Warum fühlen sich "die Oberen" einer Stadt bemüßigt, erwachsene, mündige Menschen derart zu gängeln? Die meisten Elternblogger/innen, deren Texte ich las, stellten für sich fest, dass sie tatsächlich viel an ihren Handys kleben, um mit ihrem Online-Clan zu kommunizieren. Sie vermuteten, dass ihre Kinder nur deshalb so wild auf das Handy und Handyspiele seien, weil sie das Device bei den Eltern so oft in der Hand sehen. Viele formulierten das persönliche Ziel, ihr Handy nun öfter wegzulegen, um ihren Kindern kein schlechtes Vorbild zu sein. Das Fazit nach einem Jahr ist allerdings, dass fast niemand dieses Ziel erreichte - spätestens nach ein paar Wochen hatten sich bei allen die alten "Aufs-Handy-starren-Gewohnheiten" wieder eingeschlichen. Weiterlesen »

Besser leben ohne Plastik - 6 einfache Dinge, die jeder umsetzen kann

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber seitdem ich Kinder habe, wächst mein ökologisches Bewusstsein mehr und mehr. Als ich in diesem Frühjahr in Portugal Urlaub machte, war ich geschockt, wie dort die Strände aussahen. Außerhalb der Saison und etwas abseits der üblichen Touristenpfade fand ich Strände vor, die mit Müll übersät waren. Ich fragte mich, warum die Leute es nicht schafften, die strandnah platzierten Mülleimer zu benutzen. Bei genauerem Hinsehen erkannte ich jedoch, dass es sich bei dem Müll gar nicht um Hinterlassenschaften von Strandbesuchern handelte, sondern offenbar um angeschwemmten Müll aus dem Meer. Plastik - überall Plastik! Weiterlesen »

Unsere Erfahrungen in der Montessorischule

Auf unserer Facebook-Seite und in unserem Forum wurde ich schon einige Male gebeten, etwas ausführlicher über unsere Erfahrungen an unserer Montessorischule zu schreiben. Heute will ich Euch das Montessorikonzept vorstellen und Euch erzählen, wie es in unserer Schule umgesetzt wird. Unsere Schulwahl Unsere örtliche Grundschule befindet sich in einer komfortablen Entfernung von 300 m Luftlinie, so dass ich eigentlich jahrelang davon ausging, dass meine Kinder selbstverständlich dort hin gehen würden. Das Gebäude war erst wenige Jahre alt (allerdings auch schon zu klein geplant), es gab einen großzügigen Schulhof, eine moderne Turnhalle, einen Sportplatz und zusätzlich einen großen Fußballplatz. Es hieß, die Kinder würden dort sehr gut auf den Übergang zum Gymnasium vorbereitet, das sei allerdings mit einigem Stress und Leistungsdruck verbunden. Das bereitete mir etwas Unbehagen. Anfangs nur ganz leicht, aber nachdem ich Herbert Renz-Polsters Buch "Die Kindheit ist unantastbar" (ihr findet bei uns dazu eine ausführliche Rezension) gelesen hatte, beschäftigte ich mich ausführlich mit alternativen Schulformen. Meine Kinder wachsen mit größtmöglicher Selbstbestimmung auf und haben schon als Kleinkinder so frei wie möglich gelernt. Je mehr ich mich damit beschäftigte, wie Kinder wirklich lernen, desto klarer wurde mir, dass es - durch die Systematik bedingt - für eine Regelschule im Grunde nahezu unmöglich ist, den Wissensdurst unserer Kinder so zu befriedigen, dass sie dauerhaft motiviert, zufrieden und interessiert sind. Ich kann wirklich jedem nur ans Herz legen, sich damit frühzeitig auseinander zu setzen und zu schauen, ob es Alternativen zur örtlichen Regelschule gibt. Weiterlesen »