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Watchman\'s Science-Fiction Blog
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Was auf die Ohren: SF-Hörspiele im Monat Oktober 2016

Der Herbst steht vor der Tür, die Tage werden kürzer. Eine gute Gelegenheit, es sich mit einem guten Hörspiel zu Hause gemütlich zu machen. Nachfolgend ein erster Blick darauf, was der Oktober für den geneigten Genre-Fan so parat hält.Auf die Freunde von Abenteuer-SF im viktorianischen Gewand wartet ab dem 7. Oktober das Hörspiel Jules Verne – Die neuen Abenteuer des Phileas Fogg Folge 6: Der Leuchtturm am Ende der Welt aus dem Hause Maritim.Auf ihrer Reise über die Meere werden Phileas Fogg und seine Gefährten an einem einsam gelegenen Leuchtturm auf einer Insel vor der argentinischen Küste abgesetzt. Schnell wird deutlich, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht und dass jemand ein falsches Spiel betreibt. Was haben beispielsweise die unheimlichen Leuchtfeuer unten in der Bucht zu bedeuten? Sind sie das Werk einer berüchtigten Piratenbande? Fogg wird klar, dass er einen harten Kampf ausfechten muss, um das Licht am Ende der Welt zu verteidigen. Es kommt zu einer schicksalhaften Begegnung mit alten und neuen Widersachern, die sich Foggs Tod auf ihre Totenkopf-Fahnen geschrieben haben. (Ankündigungstext)Nach Folge 5: Das Geheimnis der Eissphinx(meine Rezension) ist es auch dieses Mal wieder Autor Marc Freund, der Phileas Fogg (gesprochen von Sasha Draeger), dessen Frau Aouda (Annina Braunmiller) und den Diener Passepartout (Marius Clarén) in dieser Produktion von WinterZeit Studios auf Reisen schickt. Von den Ozeanen unser Welt hinaus ins All: Hinter den Linienwar der junge Mark Brandis schon (Folge 4), und auch im Mondschattenbefand er sich bereits (Folge 8). Zuletzt reiste er in Folge 9 zur Endstation Pallas. Doch ab dem 21. Oktober 2016 kommt es für den Raumkadetten in Folge 10 knüppeldick, denn Folgenreich und Interplan schicken ihn dorthin, wo man nun wirklich nicht sein möchte: nämlich Zwischen den Fronten. Gerüchte um eine geplante Eroberung der Republikenkolonie auf dem Mars verdichten...

Hörspielrezension: «Alien - In den Schatten» (Audible Studios)

Mit seinen Eigenproduktionen hat sich Audible inzwischen als feste Größe im deutschen Hörspielmarkt etablieren können. Nach der Vertonung von Orson Scott Cards Roman Ender's Game im Jahre 2013 widmet man sich nun mit Alien – In den Schatten abermals dem Science-Fiction-Genre. Das Hörspiel basiert auf dem gleichnamigen Roman von Tim Lebbon, hat eine Spielzeit von ca. viereinhalb Stunden und ist seit dem 22. September 2016 erhältlich. Wenn man Audibles Worten Glauben schenken darf, dann wurde Tim Lebbon, dessen Name inzwischen auf gleich mehreren Dutzend Romanen prangt, bereits viermal mit dem British Fantasy Award und einmal mit dem Bram Stoker Awardausgezeichnet. Ein erfahrener und zugleich erfolgreicher Autor ist er also zweifelsohne. Doch auch solchen Menschen verweigert die Muse gelegentlich ihren Kuss, und bei Lebbon war dies offensichtlich während des Schreibens von Alien – In den Schatten (org.: Alien: Out of the Shadows) der Fall. Um Enttäuschungen zu vermeiden, sollte man als Alien-Fan daher nicht mit der Erwartung bzw. Hoffnung dieses Hörspiel herangehen, Lebbon könnte es gelungen sein, der Thematik neue Facetten abzugewinnen. Denn genau das Gegenteil ist der Fall. Lebbon ist für seine zwischen den ersten beiden Alien-Filmen verortete Geschichte nämlich nichts anderes eingefallen, als sie als eine Art "Best of" von Alien und Aliens - Die Rückkehrzu konzipieren: Statt auf der Nostromo spielen weite Teile der Handlung dieses Mal auf dem Raumfrachter Marion, der im Orbit um den den Planeten LV178 kreist, auf dem sich eine Minenkolonie befindet, von wo aus mit einem Shuttle mehrere Aliens auf die Marion eingeschleppt werden. Doch nicht nur mit den Xenomorphen an Bord des Raumschiffs bekommt es dessen Crew zu tun, sie muss sich auch denen auf LV178 stellen: Da die Marion aufgrund eines Unglücks in absehbarer Zeit in der Atmosphäre des Planeten verglühen wird, ist die Mannschaft um den Chefmechaniker Hooper gezwungen,...

Buchbesprechung: «Invasion der Zukunft - Die Welten der Science-Fiction» von Hans-Peter von Peschke (Theiss Verlag)

Die Science-Fiction gehört zu den vielseitigsten Genres überhaupt. In der Tat nennt sie so viele unterschiedliche Ausprägungen ihr Eigen, dass es gar nicht so einfach ist, den Überblick zu behalten oder - sofern man neu in die SF einsteigt - ihn überhaupt erst zu bekommen. Hans-Peter von Peschke, von Haus aus promovierter Historiker, Publizist, Journalist und zudem langjähriger bekennender Science-Fiction-Fan, möchte da Hilfestellung leisten. Sein neues Buch trägt den Titel Invasion der Zukunft – Die Welten der Science-Fiction und ist mit einem Umfang von 320 Seiten am 12. September 2016 beim Theiss Verlag, einem Imprint der WBG (Wissenschaftliche Buchgesellschaft), erschienen.Science-Fiction zeigt die Zukunft in kühnen technischen Visionen von gigantischen Städten, in denen Raumschiffe herumflitzen und Roboter weisen Herrschern jeden Wunsch erfüllen. Ebenso bedient sie existenzielle Alpträume von der totalen Kontrolle, der Allmacht der Computer und dem Leben nach dem Atomkrieg. Willkommen in der Welt von ›Star Wars‹, ›X-Men‹, ›Dune‹ und ›Perry Rhodan‹! Dieses Buch bietet einen konkurrenzlos umfassenden Überblick zu allen Bearbeitungen des Genres in Literatur, Comic, Film, TV und Computerspiel. Pointiert geschrieben, klar gegliedert und amüsant zu lesen, nimmt es uns mit auf eine intergalaktische Zeit-Reise und verrät noch obendrein, was Zukunftsträume über unsere Gegenwart sagen. (Inhaltsbeschreibung auf der Verlagswebsite)Es gibt unterm Strich zwei Strategien, wie man das Projekt einer Überblicksdarstellung zum Thema Science-Fiction angehen kann: Entweder, man arbeitet nacheinander die maßgeblichen Medien Literatur, Film, Fernsehen etc. ab, oder man stellt die zentralen Themen und Motivkreise des Genres in den Mittelpunkt der Betrachtung. Hans-Peter von Peschke hat sich für letztere Vorgehensweise entschieden. Eine gute Wahl, denn so kann er sich in seinem Buch auf ausgewählte Werke der vorgenannten Medien beziehen und geht gleichzeitig dem Vorwurf mangelnder Vollständigkeit direkt aus dem Weg. Deutet bereits die Einleitung, in der einen der Autor auf eine Zeitreise mitnimmt, die große inhaltliche Vielfalt...

Phoenix: Deutscher Kurzfilm erweist Badburys «Fahrenheit 451» Reverenz

Ray Bradburys Dystopie Fahrenheit 451 gehört zweifelsohne zu den Klassikern der Science-Fiction-Literatur. Francois Truffaut verfilmte sie im Jahre 1966 - und nun, 50 Jahre später, erweist der deutsche Kurzfilm Phoenix von Florian Frerichs mit Bruno Eyron, Sandra von Ruffin, Martin Goeres und Mira Elisa Goeres in den Hauptrollen sowohl dem Roman als auch seiner Adaption Reverenz.Der Berliner No-Budget Kurzfilm Phoenix erzählt die Geschichte von Ayden Lindt (Bruno Eyron), der in einem faschistoiden Staat arbeitet, diesen aber alsbald zu hinterfragen beginnt, nachdem ihm die Worte der jungen Ava (Sandra von Ruffin) nicht mehr aus dem Kopf gehen...Von Warnuts Entertainment wurde Phoenix inzwischen bei Youtube der Öffentlichkeit zugänglich gemacht:Der Kurzfilm lief bisher auf über 50 Film-Festivals weltweit und hat insgesamt 16 internationale Filmpreise gewonnen. Durch den Film wurde der deutschstämmige Hollywood Produzent Carsten Lorenz (Independence Day: Wiederkehr) auf Regisseur Florian Frerichs aufmerksam. Gemeinsam bereiten sie nun Frerichs´ersten Langspielfilm vor. Phoenix ist ein wirklich sehenswerter Film, der die Stimmung von Fahrenheit 451 sehr gut einfängt und sich zudem auch optisch wirklich sehen lassen kann.Link: Website von Warnuts Entertainment Film Production

Filmkritik: «Tatort - HAL» (am 28. August 2016 in der ARD)

Kameras und Sensoren erfassen uns, Daten werden zu Profilen zusammengefügt: Big Data ist nicht zuletzt eine gigantische Möglichkeit der Überwachung. Um die Logik der Datenauswertung bis hin zur Frage, wer eigentlich die Macht über unsere Daten und unser Leben hat, geht es Autor und Regisseur Niki Stein im neuen Tatort aus Stuttgart. Der Tatort – HAL der SWR spielt in einer nahen Zukunft, die vielleicht schneller Gegenwart ist, als wir erwarten. Morgen, am 28. August 2016, ist er ab 20:15 Uhr in der ARD zu sehen.Im 19. Fall der Stuttgarter Kommissare Thorsten Lannert und Sebastian Bootz geht es um den Mord an Elena Stemmle, Schauspielschülerin mit Nebenjobs bei einem Online-Escortservice und bei der Softwarefirma Bluesky. Dort war sie Probandin für das gleichnamige Social Analysis Programm, dem ganzen Stolz von Geschäftsführerin Mea Welsch und Entwickler David Bogmann. Bluesky ist ein selbstlernendes Programm, das Big Data nutzt, um zukünftiges Gewaltverhalten zu prognostizieren. Während damit Verbrechen verhindert werden sollen, vermuten Lannert und Bootz bei David Bogmann vergangene Gewalttätigkeit. Denn auch die Polizei kann Daten korrelieren und die weisen im Fall Stemmle auf David Bogmann als wahrscheinlichem Täter hin. Als ein Video im Netz auftaucht, das von Bogmanns IP-Adresse stammt und Elena Stemmles mutmaßlichen Tod zeigt, zieht sich die Schlinge um den Entwickler zu. Dabei hat der gerade ganz andere Sorgen, denn er fürchtet, dass Bluesky dabei ist, außer Kontrolle zu geraten. (Pressetext)Tatort goes Science-Fiction. Ein Stück zumindest, denn das, was Autor und Regisseur Niki Stein in seinem Tatort - HAL thematisiert, ist heute schon für uns von großer Bedeutung: Sind wir eigentlich noch die Herren über die von uns geschaffenen Maschinen? Oder sind wir es, die von Computernetzwerken und Algorithmen überwacht, kontrolliert und sogar vielleicht gesteuert werden? Schon Stanley Kubrick beschäftigte sich in 2001 – Odyssee im Weltraum mit dem Antagonismus zwischen Mensch...

Filmkritik: «Suicide Squad» (ab dem 18. August 2016 im Kino)

„Are you out of your cotton-picking mind, Lady?“ Col. Rick Flag war entsetzt. Augenblicke zuvor hatte er im Pentagon das spärlich möblierte Büro einer gewissen Amanda Waller betreten, war von der stämmigen Afroamerikanerin recht frostig begrüßt worden und blätterte nun in den Unterlagen über die ersten Kandidaten für eine Spezialeinheit namens Task Force X, als deren Befehlshaber Flag sich beworben hatte. Der hochdekorierte Offizier war davon ausgegangen, eine Gruppe von Elitesoldaten anzuführen - doch wie er nun feststellen musste, würden es stattdessen Superschurken sein. Mitte der 1980er Jahre zog DC Comics mit der zwölfteiligen Serie Crisis of the Infinite Earths einen Schlussstrich unter eine Kontinuitätslinie, die fast fünf Jahrzehnte bestanden und im Laufe der Zeit einen Superheldenkosmos aus zahlreichen Parallelwelten hervorgebracht hatte. Solch einen Reset, der heutzutage alle paar Jahre vollzogen wird, hatte es bis dato noch nie gegeben, was die Verantwortlichen vor die Frage stellte, wie es von nun an weitergehen sollte. Eine neue Fundierung für das neue DC-Universum musste her, und die Aufgabe, ihm dieses zu verschaffen, übertrug Redakteur Mike Gold dem Autor John Ostrander. Ostrander ersann daraufhin den Sechsteiler Legends, der zum Kernstück eines Crossovers aus fast zwei Dutzend Heften anderer Serien wurde. Und in Legends #1 mit dem Cover Date November 1986 findet besagtes Treffen zwischen Rick Flag und Amanda Waller statt, das die Geburtsstunde jener Task Force X markiert, die nun in Suicide Squad ihr Leinwanddebüt feiert. Wie in der Comicvorlage, so ist auch im Film von Regisseur David Ayer Amanda Waller (gespielt von Viola Davis) die treibende Kraft hinter der Formierung der Task Force X. Rick Flag (Joel Kinnaman) ist ihr Field Leader und wie ehedem gehören Deadshot (Will Smith), Captain Boomerang (Jai Courtney) und Enchantress (Cara Delevigne) zum Team. Geblieben ist zudem die Prämisse: Die verurteilten Superverbrecher stellen sich im Gegenzug für...