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Hörspielrezension: «Jules Verne – Die neuen Abenteuer des Phileas Fogg Folge 7: Die Stadt unter der Erde» (Maritim)

Obwohl erst vor knapp einem Jahr von Maritim gestartet, liegt mit Die Stadt unter der Erdeseit dem 25. November nun bereits die siebte Folge der Hörspielserie Jules Verne – Die neuen Abenteuer des Phileas Fogg vor. Die heimischen Gefilde muss der Globetrotter für sein neuestes Abenteuer zwar nicht verlassen, doch dafür stößt er in Schottland in eine Region vor, die ihm bislang unbekannt war: Die Welt unter der Erdoberfläche.In Stirling, einem abgelegenen Ort in Schottland, glaubt der alte Minenarbeiter Simon Ford noch immer an das Vorhandensein eines gewaltigen Kohlenvorkommens. Niemand will ihm Glauben schenken, bis Phileas Fogg sich der Sache annimmt. Und tatsächlich stoßen der Abenteurer und seine Gefährten auf längst vergessene Schächte, verborgene unterirdische Welten und ein furchtbares Geheimnis, das dieses Reich birgt. Wer steckt hinter den zahlreichen Sabotageakten? Und wer versucht, Fogg daran zu hindern, das Geheimnis der Stollen zu ergründen? Fogg muss erkennen, dass der Mine ein schreckliches Schicksal droht. Können er und seine Gefährten das Unglück noch rechtzeitig verhindern?(Ankündigungstext)Mag der Abstecher nach Schottland, den Fogg und Gefolge in der aktuellen Folge unternehmen, nach früheren Reisezielen wie Indien (Folge 4: Der Elefant aus Stahl), dem Südpol (Folge 5: Das Geheimnis der Eissphinx) und einer Insel vor der argentinischen Küste (Folge 6: Der Leuchtturm am Ende der Welt) vielleicht auf den ersten Blick wie ein Sonntagsausflug wirken, so täuscht dieser Eindruck doch gewaltig. Denn für beschauliches Sightseeing haben der Weltreisende, seine Frau Aouda und der Diener Passepartout erneut kaum Zeit. Und zwar nicht nur, weil dieses Mal ein Großteil der Handlung unter der Erde spielt, sondern vor allem deshalb, weil die Geschichte nicht damit geizt, die Protagonisten in haarsträubende Abenteuer voller brenzliger Situationen zu verwickeln. Marc Freund serviert der Hörerschaft eine Melange aus Motiven klassischer Abenteuer- sowie Schauerliteratur, gepaart mit phantastischen Elementen, die einen das nötige Verne'sche Flair...

Hörspielrezension: «Gruselkabinett Folge 118/119: Jules Verne - 20.000 Meilen unter dem Meer» (Titania Medien)

Für den hörspielaffinen Science-Fiction-Fan gab es bislang keinen Grund, die Reihe Gruselkabinett auf dem Radar zu haben. Warum auch? Immerhin sind Menschen, die sich mit kühnen Zukunftsvisionen, Weltraumschlachten und Dystopien beschäftigen, nicht gerade die Zielgruppe von auf Erzählungen aus der Ära der Schauerromantik basierenden Hörspielen. Nächstes Jahr dürfte sich das jedoch etwas ändern, denn Titania Medien wird dann zwischen Mitte März und Ende Mai mit Der Unsichtbare, Die Insel des Dr. Moreau, Die Zeitmaschine und Der Krieg der Welten gleich vier Vertonungen berühmter Werke des SF-Großmeisters H.G. Wells vorlegen. Wie es klingt, wenn sich das Team um Marc Gruppe eines SF-Klassikers annimmt, davon kann man sich aber bereits jetzt schon durch Titanias neueste Produktion, die Gruselkabinett-Folgen 118 und 119, einen Eindruck verschaffen, denn dabei handelt sich um nichts Geringeres als eine Neuvertonung von Jules Vernes Roman 20.000 Meilen unter dem Meer. Seit dem 18. November ist der Zweiteiler überall im Handel.Nachdem 1866-67 monatelang Berichte über ein angeblich gesichtetes Seeungeheuer, das auch für einige Schiffsuntergänge verantwortlich sein soll, die Spalten der Gazetten gefüllt haben, wird der französische Meeresbiologe Prof. Pierre Aronnax von der amerikanischen Regierung gebeten, an einer Expeditionsreise auf dem Schiff ‚Abraham Lincoln’ teilzunehmen. Sein ihm äußerst ergebener junger Diener Conseil begleitet den Professor auf dieser Reise ins Ungewisse... (Klappentext zu Folge 118)Die Fahrt in Kapitän Nemos Unterseeboot ‚Nautilus’ begeistert nicht alle der Schiffbrüchigen gleichermaßen. Während Professor Aronnax und sein Diener Conseil durchaus Gefallen an den Wundern des Meeres finden, die sie unterwegs zu sehen bekommen, wartet Ned Land düster brütend nur auf den richtigen Moment, die ‚Nautilus’ und ihren mysteriösen Kapitän zu verlassen... (Klappentext zu Folge 119)Wurde eine literarische Vorlage schon mehrfach vertont, dann ist es an jeder neuerlichen Adaption, ihre Daseinsberechtigung nachzuweisen. Dies kann sie durch größere Ausführlichkeit bzw. Werktreue tun, durch eine Sprecherriege, deren Leistung der...

Doppelrezension: «Zukunfts-Chroniken 5: Ihr Hobot, zu Diensten» und «Zukunfts-Chroniken 6: Der letzte Widerstand»

In der freien Hörspielszene ist nicht selten der Weg das Ziel, denn nicht alles, was dort in Angriff genommen wird, schafft es schließlich auch zur Veröffentlichung. Der Arbeitsaufwand ist groß, die Freizeit der Enthusiasten, die sich dem Erschaffen eigener Hörspiele verschieben haben, dagegen eher gering. Die Folge sind lange Produktionszeiten, in deren Verlauf immer wieder Projekte zum Erliegen kommen. Damit seiner anthologischen Reihe Die Zukunfts-Chroniken dieses Schicksal erspart bleibt, verteilte Autor Frank Hammerschmidt die anfallenden Aufgaben von Beginn auf mehrere Schultern: Die Regie übernahm er selbst, die Sprecherinnen und Sprecher stammen aus den Reihen des Hoerspielprojekts, Schnitt, Musikauswahl und Sounddesign übernimmt die Hörspiel-Werkstatt Bad Hersfeld. Auf diese Weise entstanden seit Februar 2015 in für unkommerzielle Verhältnisse recht kurzer Zeit sechs Folgen der Zukunfts-Chroniken, von denen die jüngste am Samstag, dem 29. Oktober, im Webradio von hoerspielprojekt.de ihre Premiere feiert. Wie ihre Vorgänger, so wird auch Zukunfts-Chroniken 6: Der letzte Widerstand anschließend zum kostenfreien Download freigegeben.Ehe die kommende Folge zur Besprechung ansteht, geht der Blick des Rezensenten jedoch zunächst einmal zurück in den Juli diesen Jahres, als Folge 5: Ihr Hobot, zu Diensten ihre Veröffentlichung erlebte. Seither harrt sie einer Besprechung, die ihr nun endlich zuteil werden soll. Angesiedelt hat Frank Hammerschmidt den Plot auf dem Jupitermond Elara, ein durch Terraforming bewohnbar gemacht und in ein exklusives Urlaubsresort verwandelt wurde. Dorthin begibt sich das Studenten-Quartett Steve (gesprochen von Marcel Ellerbrok), Anthony (Jan Münter), Christopher (Dennis Oberhach) und Douglas (Pascal Runge), um - Christophers vermögender Vater macht's möglich – so richtig abzufeiern und Mädchen aufzureißen. Das Quartier, dass die jungen Männer auf Elara beziehen, bietet ihnen allen erdenklichen Luxus – inklusive eines Dienstroboters in weiblicher Gestalt, dem sie den Namen Marilyn geben. Dieser Hobot ist darauf programmiert, seinen Herren jeglichen Wunsch zu erfüllen. Doch wie Steve und seine Kumpels nach...

Hörspielrezension: «Heliosphere 2265 - Folge 7: Die Opfer der Entscheidung» (Greenlight Press/Interplanar)

Mit nichts Geringerem als einem mörderischen Cliffhanger am Ende der Folge 6: Die Bürde des Captains fand im Mai diesen Jahres die erste Halbzeit des Auftaktzyklus' der Hörspiel-Space-Opera Heliosphere 2265 von Andreas Suchanek und Interplanar ihr Ende. Seither mussten sich die Fans in Geduld üben, wollten sie erfahren, wie es mit Captain Jayden Cross und der Besatzung des Raumkreuzers Hyperion weitergeht. Doch nun ist die Wartezeit endlich vorüber, denn die Serie meldet sich mit Heliosphere 2265 – Folge 7: Die Opfer der Entscheidungzurück. Ca. 50 Minuten Laufzeit hat die Produktion, die seit dem 21. Oktober im Handel ist.Noch nie zuvor war die Situation so aussichtslos. Die Parliden machen weiterhin Jagd auf die "Hyperion", um sich für den Anschlag auf ihre Heimatwelt zu rächen. Captain Cross' Schiff hat jedoch mit Antriebsproblemen zu kämpfen und kann nicht entkommen. An Bord herrscht zudem Chaos: Gefolgsleute des neuen Präsidenten Sjöberg versuchen, die Kontrolle über das Schiff zu gewinnen. Captain Cross muss akzeptieren, dass seine Entscheidungen weitreichende Konsequenzen haben werden. (Klappentext)Den letzten Track von Folge 7 haben die Macher mit Zwischenziele betitelt. Ein passender Name und zugleich ein Begriff, der den Charakter des neuen Hörspiels gut auf den Punkt bringt. Was in kompakten 50 Minuten dieses Mal an Handlung geboten wird, besitzt nämlich einerseits den Charakter eines Epilogs zur ersten Zyklushälfte, dient aber darüber hinaus gleichzeitig dazu, in Form eines Prologs die inhaltlichen Weichen für die nun angebrochene zweite Halbzeit zu stellen. Der Spagat gelingt, die Story legt ein angenehm hohes Erzahltempo an den Tag und Captain Cross beweist seine Führungsqualitäten, indem er trotz stetig schwindender Handlungsoptionen den Überblick behält, wenn nötig Härte zeigt und es versteht, seine ihm loyalen Offiziere in die Entscheidungen einzubinden. Einer von ihnen Lieutenant Commander Lukas Akoskin: Bereits seit Folge 1: Das dunkle Fragment dabei, wird sein Background nun näher...

Hörspielrezension: «Mark Brandis - Raumkadett Folge 10: Zwischen den Fronten» (Folgenreich/Interplanar)

Auch in der zweiten Staffel des Prequels Mark Brandis – Raumkadett hält Interplanar den Protagonisten ordentlich auf Trab: Zuerst musste er ins belagerte Baku (Folge 7: Laurin), dann zum Mond (Folge 8: Mondschatten) und zuletzt ließ man Brandis eine Raumstation auf dem Asteroiden Pallas bewachen (Folge 9: Endstation Pallas). In der aktuellen Folge 10: Zwischen den Fronten begibt sich der Raumkadett nun zusammen mit seinen Freunden auf eine Mission, die es in sich hat, denn sie ist gleichwohl sehr persönlich wie gefährlich. Seit dem 21. Oktober 2016 ist das Hörspiel mit einer Spielzeit von ca. 62 Minuten im Handel. Gerüchte um eine geplante Eroberung der Republikenkolonie auf dem Mars verdichten sich. Mark Brandis, Alec Delaney, Annika Melnikova und Rob Monnier sind seit Monaten auf Einsätzen in den Krisen- und Kriegsgebieten. Während einer Pause erfahren die Freunde, dass ihr Ausbilder Lt. Eckmann, der bereits seit Monaten ungewöhnlich reizbar und verschlossen gewirkt hatte, spurlos verschwunden ist. Er wird wegen Fahnenflucht gesucht und soll vors Kriegsgericht gestellt werden. Sie fassen den Plan, Eckmann zu suchen und vor einer Dummheit zu bewahren … (Klappentext)In Folge 4: Hinter den Linienwurde die Unions-Offizierin Alba Bravo bei dem Versuch, Mark Brandis zur Flucht auf das Territorium der EAAU (Europäisch-Amerikanisch-Afrikanische Union) zu verhelfen, von Grenztruppen der Vereinten Orientalischen Republiken (VOR) erschossen. So sah es jedenfalls zunächst aus, bis dem Raumkadetten von dessen Ausbilder (und Albas Liebhaber) Wilhelm Eckmann eröffnet wurde, es habe sich bei Bravos Tod um ein Ablenkungsmanöver gehandelt, mit dem das Überlaufen der Soldatin zum Feind getarnt werden sollte. Zugleich nahm Eckmann seinem Schützling das Versprechen ab, mit niemandem über diesen Seitenwechsel zu sprechen. Seither hatte sich die Spur von Alba Bravo verloren, was sich mit der neuen Folge allerdings nun ändert: Mitten im Krieg zwischen der EAAU und den VOR ist...

Hörspielrezension: «Jules Verne – Die neuen Abenteuer des Phileas Fogg Folge 6: Der Leuchtturm am Ende der Welt» (Maritim)

Nach einem strapaziösen Ausflug zum Südpol in Folge 5: Das Geheimnis der Eissphinx geht es für Phileas Fogg, seine Frau Aouda und den Diener Passepartout wieder zurück Richtung Heimat. Zwischenstopp machen sie an Kap Horn. Doch selbst in diesem entlegenen Teil der Welt warten neue Abenteuer auf das Trio, denn bekanntlich ist das Böse immer und überall. Das neue Hörspiel Jules Verne – Die neuen Abenteuer des Phileas Fogg Folge 6: Der Leuchtturm am Ende der Welt aus dem Hause Maritim ist mit einer Laufzeit von ca. 66 Minuten seit dem 7. Oktober 2016 im Handel.Auf ihrer Reise über die Meere werden Phileas Fogg und seine Gefährten an einem einsam gelegenen Leuchtturm auf einer Insel vor der argentinischen Küste abgesetzt. Schnell wird deutlich, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht und dass jemand ein falsches Spiel betreibt. Was haben beispielsweise die unheimlichen Leuchtfeuer unten in der Bucht zu bedeuten? Sind sie das Werk einer berüchtigten Piratenbande? Fogg wird klar, dass er einen harten Kampf ausfechten muss, um das Licht am Ende der Welt zu verteidigen. Es kommt zu einer schicksalhaften Begegnung mit alten und neuen Widersachern, die sich Foggs Tod auf ihre Totenkopf-Fahnen geschrieben haben. (Ankündigungstext)Gerade einmal sechs Folgen oder anderthalb Staffeln ist Jules Verne – Die neuen Abenteuer des Phileas Fogg alt. Bedenkt man das große erzählerische Potential der Verne'schen Romane, an die sich die Hörspiele anlehnen, und die kreative Entscheidung der Macher, auch bekannte literarische Figuren anderer berühmter Schriftsteller die Wege von Phileas Fogg kreuzen zu lassen, dann wäre es höchst verwunderlich, wenn die Serie zu diesem frühen Zeitpunkt bereits erste Abnutzungsspuren zeigen würde. Und doch tut sie es, da sie jetzt schon damit beginnt, sich selbst zu zitieren. Streckenweise wähnt man sich in einem Remake von Folge 4: Der Elefant aus Stahl, wenn der Bösewicht (dieses...