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Bei Bombenanschlägen in Istanbul sterben mindestens 29 Menschen

Istanbul: Bei einem Anschlag in der türkischen Metropole sind gestern Abend mindestens 29 Menschen getötet worden. Nach Angaben der Behörden gibt es mehr als 160 Verletzte. Ziel des Anschlags war offenbar ein Bus mit Polizisten, die zur Sicherung eines Fußballspiels im Einsatz waren. Auch an dem Stadion detonierte ein Sprengkörper. Offenbar hatte sich dort ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Die Identität der Täter ist unklar. In der Türkei haben in diesem Jahr die Extremisten-Miliz "Islamischer Staat" und Kurdengruppen immer wieder Anschläge verübt. Präsident Erdogan sprach von einem "Terrorakt". Die Menschen in Istanbul hätten wieder einmal "das hässliche Gesicht des Terrorismus" miterlebt.

Islamisten ziehen sich wieder aus Palmyra zurück

Damaskus: Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hat sich nach Luftangriffen der russischen Streitkräfte offenbar wieder aus der antiken Stadt Palmyra zurückgezogen. Die oppositionsnahe Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte mit, IS-Kämpfer seien wenige Stunden nach ihrem Einmarsch durch die massiven nächtlichen Bombardements vertrieben worden. Die Dschihadisten waren gestern nach mehrtägigen Gefechten wieder in die Stadt eingerückt, aus der sie vor acht Monaten schon einmal vertrieben worden waren. Eine unabhängige Bestätigung gibt es nicht.

Dobrindt weist Kritik an Pkw-Maut zurück

Berlin: Bundesverkehrsminister Dobrindt hält Kritik an der Pkw-Maut für unberechtigt. Der CSU-Politiker sagte im Deutschlandfunk, sie sei schon deshalb sinnvoll, weil die Einnahmen zweckgebunden in die Verkehrs-Infrastruktur investiert werden könnten. Das ist bei der Kfz-Steuer nicht der Fall, diese fließt wie alle Steuern in den allgemeinen Bundeshaushalt. Der Bundesrechnungshof hat unterdessen Zweifel an den Berechnungen zur geplanten Pkw-Maut geäußert. Behördenchef Scheller sagte, seine Behörde sehe den Aufwand für die Kontrollen kritisch. Auch die Prognose zu den Maut-Einnahmen sei mit erheblichen Risiken verbunden. Nach der Einigung mit der EU-Kommission will Bundesverkehrsminister Dobrindt das Projekt schnell voranbringen.

Bundesregierung lässt weitere Grenzkontrollen offen

Berlin: Die Bundesregierung lässt offen, ob die Kontrollen an deutschen Grenzen im Februar auslaufen. Eine Sprecherin des Innenministeriums sagte, wenn die Situation dies erforderlich mache, sei Deutschland für eine Verlängerung. Die Sprecherin reagierte damit auf Berichte, wonach die Bundesregierung an den Grenzkontrollen festhalten will. Zur Begründung heißt es, die Außengrenzen der EU seien nicht ausreichend gesichert. Wegen der großen Zahl von Flüchtlinge gibt es seit dem vergangenen Jahr Grenzkontrollen, obwohl Deutschland nur von Schengen-Staaten umgeben ist. Zwischen ihnen besteht eigentlich Reisefreiheit.

Parlament in Athen verabschiedet neuen Staatshaushalt

Athen: Das griechische Parlament hat am späten Abend den Haushalt für 2017 gebilligt. Der Etat hat ein Volumen von 56 Milliarden Euro. Er sieht Steuererhöhungen und Kürzungen bei Renten und Gehältern von Staatsbediensteten vor. Ministerpräsident Tsipras nannte das neue Budget den ersten Haushalt des Wachstums und des Aufschwungs seit Beginn der Krise. Griechenland ist seit 2010 von internationalen Krediten abhängig.

Bahn erhöht mit heutigem Fahrplanwechsel die Preise

Berlin: Die Deutsche Bahn erhöht mit dem heutigen Fahrplanwechsel die Preise im Fernverkehr. Sie legen im Schnitt um 1,3 Prozent zu. Teurer werden unter anderem die Tickets ohne Zugbindung, die Bahn-Card 100 und die Gebühren für Umtausch und Stornierung. Zugleich startet die Bahn einen Test mit nachfrageabhängigen Preisen: An besonders häufig gebuchten Reisedaten hebt das Unternehmen die Fahrpreise an, an Tagen mit geringerer Nachfrage werden die Tickets billiger verkauft.