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Die Nachrichten des Bayerischen Rundfunks
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Gabriel verzichtet auf Kanzlerkandidatur und SPD-Vorsitz

Berlin: Vizekanzler Gabriel zieht sich überraschend von der Spitze der SPD zurück. Er gibt den Parteivorsitz ab und wird auch nicht als Kanzlerkandidat der SPD antreten. Das hat Fraktionschef Oppermann nach einer Sitzung der SPD-Abgeordneten im Bundestag bestätigt. Gabriel schlug Martin Schulz als Herausforderer von Kanzlerin Merkel vor. Der ehemalige EU-Parlamentspräsident soll außerdem Gabriels Nachfolger als SPD-Chef werden. Zur Begründung soll Gabriel gesagt haben, dass die SPD mit Schulz die besseren Wahlchancen habe. Auch persönliche Gründe sollen eine Rolle gespielt haben. Wie mehrere Medien berichten, will Gabriel das Amt des Außenministers übernehmen. Amtsinhaber Steinmeier wird am 12. Februar voraussichtlich zum Bundespräsidenten gewählt. Heute Abend will das SPD-Präsidium in Berlin zusammenkommen, um über die personelle Neuaufstellung zu beraten.

Britische Regierung will Brexit-Urteil schnell umsetzen

London: Die britische Regierung hat angekündigt, das Brexit-Urteil des Obersten Gerichtshofes schnell umzusetzen. Sie will bereits in den kommenden Tagen einen entsprechenden Gesetzentwurf präsentieren. Er soll die rechtliche Grundlage für eine Parlamentsbeteiligung beim EU-Austritt schaffen. An ihrem ursprünglichen Brexit-Zeitplan will die Regierung festhalten. Ein Sprecher sagte, die Austrittserklärung werde wie geplant Ende März nach Brüssel geschickt. Laut dem Urteil darf Premierministerin May den EU-Austritt ihres Landes nicht im Alleingang durchziehen. Sie muss ihre Pläne zunächst vom Parlament genehmigen lassen. Führende EU-Politiker begrüßten die Entscheidung. Der Vorsitzende der EVP-Fraktion im Europaparlament, Weber, erklärte auf Twitter, Parlamente müssten respektiert werden.

Wehrbeauftragter fordert mehr Tempo bei Bundeswehr-Reformen

Berlin: Die Reform der Bundeswehr geht nach Ansicht des Wehrbeauftragten Bartels viel zu langsam voran. Die Probleme seien zwar mittlerweile erkannt, aber von einer Trendwende sei noch nichts zu spüren, sagte Bartels bei der Vorstellung seines Jahresberichts. Darin prangert der SPD-Politiker massive personelle Probleme an. Durch die zusätzlichen Aufträge und Einsätze seien viele Soldaten überlastet. Um die Lücken zu schließen, müssten in den kommenden fünf Jahren mehr als 14.000 zusätzliche Posten geschaffen werden. Geplant seien weniger als die Hälfte. Das sei Schneckentempo, sagte Bartels. Auch was die Ausrüstung der Bundeswehr betrifft, gibt es ihm zufolge kaum Verbesserungen. Zu viele Projekte würden auf die lange Bank geschoben oder nicht ernst genug genommen.

Gauck würdigt Herzog als Geschenk für Deutschland

Berlin: Im Berliner Dom haben etwa 800 Gäste aus dem In- und Ausland dem früheren Bundespräsidenten Roman Herzog die letzte Ehre erwiesen. An dem Trauergottesdienst und dem anschließenden Staatsakt nahmen auch Kanzlerin Merkel, Bundestagspräsident Lammert und Bundespräsident Gauck teil. Gauck hob in seiner Trauerrede besonders die geradlinige und selbstironische Art seines Amtsvorgängers hervor. Herzog sei ein Geschenk für das Land gewesen, sagte Gauck. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bedford-Strohm, betonte, Herzog sei als Bundespräsident zum Botschafter der Versöhnung geworden. Mit seinem Namen bleibe auch die Initiative zur Einführung des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus verbunden. Roman Herzog war am 10. Januar im Alter von 82 Jahren gestorben.

Bundesanwaltschaft lässt Terrorismusverdächtige in Nordrhein-Westfalen festnehmen

Karlsruhe: Die Bundesanwaltschaft hat zwei junge Männer wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in ausländischen terroristischen Vereinigungen festnehmen lassen. Die 24 und 25 Jahre alten Brüder mit deutscher und marokkanischer Staatsbürgerschaft wurden im Großraum Bonn gefasst, wie die Ermittler mitteilten. Den Männern wird Mitgliedschaft im Terrornetzwerk Islamischer Staat und in der Al-Nusra-Front vorgeworfen. Der 25-Jährige soll im Februar 2013 über Ägypten und die Türkei nach Syrien gereist sein. Dort habe er ein Kampftraining sowie Schieß- und Waffenausbildung erhalten, so die Bundesanwaltschaft. Später soll er die Reise seines jüngeren Bruders nach Syrien vermittelt haben, wo auch dieser eine militärische Ausbildung absolvierte und an Kampfeinsätzen teilnahm.

Sechs Menschen sterben bei Absturz eines Rettungshubschraubers in Mittelitalien

L'Aquila: Beim Absturz eines Rettungshubschraubers in Mittelitalien sind alle sechs Insassen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich während einer Bergungsaktion für einen verletzten Skifahrer in den Abruzzen. Nach Polizeiangaben ist der Helikopter mit dem Verletzten an Bord bei dichtem Nebel nahe dem Skigebiet Campo Felice abgestürzt. Der Helikopter sei aus einer Höhe von 600 Metern in eine Felsspalte gestürzt. An Bord waren neben dem Verletzten zwei Piloten, ein Arzt, eine Krankenschwester und ein Bergretter.