RSS Verzeichnis RSS FEED Roskopf Vulkanisation GmbH
BUSINESS / FIRMEN / Roskopf Vulkanisation GmbH
RSS NEWSFEED INFOS

Feed Titel:
Roskopf Vulkanisation GmbH
Feed Beschreibung:
RSS-Feed des Blogs von Roskopf Vulkanisation GmbH: Informieren Sie sich über unser Produkt- und Dienstleistungsportfolio rund um Förderbandservice und Gummierung in NRW, Personalvermittlung und Zeitarbeit in Aachen und Maschinen- und Metalltechnik (Probenahmeanlage, Probenehmer etc.).
Anbieter Webseite:
http://www.roskopf-gmbh.com/de/
RSS Feed abonnieren:
http://www.roskopf-gmbh.com/de/rss

Einzelarbeitsplätze - Alleinarbeit

Alleinarbeit liegt vor, wenn Tätigkeiten an einem Arbeitsplatz alleine, d. h. ohne Anwesenheit weiterer Personen, und außerhalb der Ruf- und Sichtweite zu anderen Personen ausführt werden. Alleinarbeit ist nicht grundsätzlich verboten. Kernproblem der Alleinarbeit ist aber die Sicherstellung der Ersten Hilfe bei Unfällen oder akuten Erkrankungen. Die Anforderungen an die Notfallorganisation werden umso größer, je höher das Unfall-/Erkrankungsrisiko ist und zwar unabhängig davon, ob dieses von der ausgeübten Tätigkeit selbst oder von der Arbeitsumgebung herrührt. Unter welchen Voraussetzungen Tätigkeiten in Alleinarbeit ausgeübt werden können, ist im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln. Darin gilt es zu bewerten, in welchem Maße die Handlungsfähigkeit einer Person durch einen Unfall möglicherweise eingeschränkt wird und ob dies eine Alarmierung und Rettung im Notfall erschwert. Zentrales Thema ist daher die Gewährleistung von Notruf- und Überwachungsmöglichkeiten für allein arbeitende Personen auf Grundlage der mit der Arbeit verbundenen Unfall-/Erkrankungsgefahr.Sind bei einer Tätigkeit keine nennenswerten Einschränkungen der Handlungsfähigkeit nach Unfällen zu erwarten, so sind die allgemeinen Schutzmaßnahmen in der Regel ausreichend. Mit zunehmendem Gefährdungsgrad und unter Berücksichtigung der Handlungsfähigkeit einer verletzten Person werden besondere Schutzmaßnahmen erforderlich sein, z. B.: - Regelmäßige Kontrollgänge oder ständige Überwachung durch eine zweite Person - Telefonische Meldung zu festgelegten Zeiten oder Einsatz eines Personen-NotrufsignalgebersWenn selbst mit diesen Maßnahmen eine Alarmierung und Rettung nicht hinreichend gewährleistet werden kann, so ist eine Alleinarbeit nicht zulässig.

Vorbildfunktion: mit gutem Beispiel vorangehen!

Vorbilder haben in unserem Leben eine prägende Funktion. Gute Vorbilder (und nur an solchen Vorbildern sollten wir uns orientieren) leisten einen wichtigen Beitrag für unser Verhalten. Von ihnen können wir lernen, deren gutem Beispiel folgen und die positiven Verhaltensmuster für unser eigenes Denken und Handeln übernehmen. Zur Wahrnehmung der Vorbildfunktion im Arbeitsschutz sind Mitarbeiter und Vorgesetzte auf allen Ebenen des Unternehmens aufgerufen. Mit gutem Beispiel vorangehen heißt, sicherheitsgerechtes Verhalten bei allen Tätigkeiten zu berücksichtigen und aktiv vorzuleben. Mit diesem, zur guten Gewohnheit entwickelten Verhalten, setzen sie einen unmissverständlichen Maßstab und fördern das betriebliche Sicherheitsniveau. Nur konsequentes Handeln kann hierbei langfristig zum Erfolg führen. Einige Beispiele: - Nutzen Sie stets die für die jeweilige Tätigkeit vorgeschriebene PSA. - Beachten Sie immer die betrieblichen Vorschriften, Regeln, Gebote und Verbote. - Setzen Sie niemals unbefugt Sicherheits- oder Schutzeinrichtungen außer Betrieb. - Berücksichtigen Sie die Hinweise der Gefährdungsbeurteilungen und Betriebsanweisungen. - Unterstützen Sie Kollegen, wenn Sie unsicheres Verhalten oder gefährliche Situationen bemerken. - Planen Sie Arbeiten sorgfältig, vermeiden Sie Risiken, stimmen Sie Arbeitsabläufe in der Gruppe ab.Sicherheit und Gesundheitsschutz gehen jeden an. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Seien Sie Vorbild.

Rettungswege und Sammelplätze

Rettungswege gewährleisten, dass Personen im Gefahrfall Räume und Gebäude schnell und sicher über Treppen, Gänge, Flure sowie Notausstiege verlassen können. Rettungswege müssen auf kürzestem Weg ins Freie oder in einen gesicherten Bereich führen, auf denen die Beschäftigten sicher vor Gefahren sind und von denen aus sie leicht gerettet werden können. Am Ende der Rettungswege sind Sammelplätze für die Beschäftigten einzurichten, die im Gefahrfall dort zusammenkommen, damit festgestellt werden kann, ob einzelne Personen vermisst werden und gegebenenfalls gerettet werden müssen. Sammelplätze sind im Alarmplan sowie im Rahmen von Unterweisungen bekannt zu machen. Folgende Punkte sind in Bezug auf Rettungswege und Sammelplätze unbedingt zu beachten: - Rettungswege sind stets freizuhalten - Auf Rettungswegen darf nichts (auch nicht kurzzeitig) abgestellt oder gelagert werden - Rettungswege müssen deutlich erkennbar und dauerhaft mit Rettungszeichen gekennzeichnet sein - Aus der Kennzeichnung muss die Fluchtrichtung eindeutig hervorgehen - Sammelplätze müssen deutlich erkennbar und dauerhaft gekennzeichnet seinInformieren Sie sich vor Arbeitsaufnahme immer über den schnellsten Rettungsweg, den nächsten gesicherten Bereich sowie über die Lage des Sammelplatzes.

Gefahren beim Umgang mit Winden, Hub- und Zuggeräten

Der Einsatz von manuell oder maschinell betriebenen Hebezeugen, Winden und Ketten-/ Seilzügen ist im Montagebetrieb unerlässlich. Schnell sind Anschlagpunkte vor Ort gefunden und große Kräfte können mit vergleichsweise geringen Anstrengungen auf und an Bauteilen wirken, können schwere Lasten gezogen, gehoben und in Position gehalten werden. Dabei dürfen Hebezeuge, Winden, Seile, Umlenkrollen, Seilblöcke, Ketten-/ Seilzüge, Hebebänder, etc. nur ihrem Zweck sowie entsprechend der zulässigen Belastung verwendet werden. Die einfache, routinierte und im Ergebnis effektive Handhabung dieser Montagehilfsmittel birgt jedoch Gefahren, die häufig unterschätzt werden und zu schweren Unfällen führen können. Die mit einer vermeintlichen „Leichtigkeit“ eingeleiteten Kräfte sind im laufenden Arbeitsvorgang, insbesondere bei den maschinell betriebenen Arbeitsmitteln, trotz aller Sorgfalt schwer zu erkennen. Wann ist der Punkt der Überlastung erreicht? Halten die Anschlagpunkte? Hat das Seil / die Kette die Belastungsgrenze schon erreicht? Wer kann genau sagen, welche Kräfte im Moment wirken?Und was passiert dann? Waren die zu erwartenden Kräfte zu groß, hat der Anschlagpunkt nachgegeben, ist das Seil / die Kette / die Umlenkrolle gerissen, so entspannen sich die eingebrachten Kräfte unkontrolliert, schlagartig, ohne Vorwarnung. Die Last schnellt mit Gewalt in die Ausgangsposition zurück, das gerissene Seil schlägt wie eine Peitsche umher, die Montagesituation befindet sich in einem gefährlichen Zustand und ist kurzzeitig außer Kontrolle.Was ist zu tun? Situation bewusst machen! Gefahr und Mensch trennen!Informieren Sie sich genau über den Zug-/ Hubvorgang. Vergewissern Sie sich über den ordnungsgemäßen Zustand der Arbeitsmittel. Wenn Sie den Zug-/ Hubvorgang nicht einsehen können, stellen Sie die Kommunikation zu den Kollegen sicher. Gehen Sie gedanklich die Situation des Seilrisses durch. Wie und wohin wird das Seil schlagen? Wie und wohin wird sich die Last bewegen? Sperren Sie den Gefahrenbereich und insbesondere den zu erwartenden Schlagbereich des Seiles ab. Bedienen Sie Winden, Hub- und Zuggeräte aus einer möglichst sicheren Position. Stellen Sie sicher, dass sich niemand...

Gute Beleuchtung - Sichere Arbeit!

80-90 aller menschlichen Wahrnehmungen erfolgen über den visuellen Sinneskanal. Voraussetzung für die Informationsaufnahme durch die Augen ist eine entsprechende, auf die jeweilige Aufgabensituation angepasste Beleuchtung. Eine gute, blendfreie Ausleuchtung des unmittelbaren Arbeitsbereiches, des angrenzenden Arbeitsumfeldes und der Verkehrswege sind notwendige Voraussetzungen für qualitativ gute und sichere Arbeit.Montagestellen können jedoch durch fehlendes Tageslicht, anlagenbedingte Einhausungen oder durch verschmutzte, bauseits installierte Beleuchtungen nicht immer ausreichend ausgeleuchtet sein. Daher ist bereits bei der Montageplanung die erforderliche Beleuchtungssituation vor Ort zu berücksichtigen. Neben den für die eigentliche Arbeitsausführung notwendigen Montagegerätschaften sind auch Beleuchtungseinrichtungen in genügender Anzahl und mit ausreichender Leuchtkraft vor Montagebeginn zu installieren. Kopf- oder Helmlampen spenden im Idealfall ein sehr helles, kontrastreiches, aber lediglich punktuelles Licht, das zur gezielten Betrachtung genutzt werden, aber eine Flächenausleuchtung nicht im Geringsten ersetzen kann.Eine gute Beleuchtung am Arbeitsplatz beeinflusst die Qualität der Arbeit, das Wohlbefinden der Mitarbeiter, die Beanspruchung der Augen und die Sicherheit am Arbeitsplatz positiv!

Industrieschutzhelme

Der Industrieschutzhelm (im Folgenden auch „Schutzhelm“ oder „Helm“) hat, wie auch das Tragen von Arbeitsschutzschuhen und –handschuhen, eine hohe Akzeptanz in der Arbeitswelt. In vielen Bereichen der Industrie ist die Benutzung des Schutzhelmes „in Fleisch und Blut“ übergegangen. Ohne Schutzhelm die Anlage betreten, den Pausenraum verlassen oder eine Arbeit in einer ausgewiesenen PSA-Zone aufnehmen? Da fehlt doch was! Aber haben Sie sich Ihren Schutzhelm schon einmal genau angesehen? Wie viele Kratzer, Schrammen und kleinere Kerben können Sie feststellen?Der links oben gezeigte Helm hat seine Funktion erfüllt und den Kopf „vor herabfallenden Gegenständen, pendelnden Lasten und Anstoßen an festen Gegenständen geschützt“. Die Materialeigenschaften der Schutzhelme verändern sich jedoch – unabhängig davon, ob zwischenzeitlich größere Kräfte auf den Helm eingewirkt haben – mit zunehmender Tragezeit, sodass die Schutzfunktion nur über einen festgelegten Zeitraum nach der Herstellung gegeben und der Helm nach Verstreichen der Frist auszutauschen ist. (Auszug aus: BGR 193) Kennzeichnung Industrieschutzhelme müssen wie folgt gekennzeichnet sein: - Name des Herstellers - CE-Kennzeichnung - Hinweis auf die DIN EN 397 - Zeitpunkt der Herstellung (Jahr/Quartal) - Kurzzeichen des verwendeten Helmmaterials (z.B. UP-GF)Industrieschutzhelme für besondere Einsätze sind zusätzlich gekennzeichnet. Gebrauchsdauer Die Gebrauchsdauer des Helmes richtet sich nach dem Helmschalenmaterial: - Duroplastisches Helmschalenmaterial (UP-GF, PF-SF): Austausch 8 Jahre nach Herstelldatum - Thermoplastisches Helmschalenmaterial (ABS,HDPE): Austausch 4 Jahre nach Herstelldatum