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Bitte vergessen Sie den Reiseführer nicht!

Schon gar nicht in der Höhle von Remouchamps/BE

Franeker: Das älteste Planetarium der Welt

Wieder einmal verlebte ich mit meiner Familie einen wundervollen Urlaub auf Ameland. Um die Schmerzen der Rückreise zu minimieren, versuche ich immer einen interessanten Zwischenstopp einzuplanen. Zu den Rückreisehighlights gehörten bisher das Schloß Amerongen und das Gefängnismuseum in Veenhuizen Dieses Jahr wollte ich unbedingt mal das Planetarium in Franeker sehen. Von seiner Existenz wusste ich schon länger, aber Cordula Eich gab mir den entscheidenden Impuls, die Rückreise so zu planen, dass ein Besuch zum Zeitplan passte. Sie weiß, was Freunde der Aufklärung mögen. Das ist ihr Metier. Mitten in dem sympathischen kleinen Ort, gleich gegenüber dem wunderhübschen Rathaus, liegt klein und ganz bescheiden das älteste Planetarium der Welt. Seine Entstehung verdankt es einem klugen Kopf aus einfachen Verhältnissen: Eise Eisinga, dem Sohn eines Wollkämmers. So wie sein Vater, so interessierte auch er sich für die Mathematik, obwohl er nur die Primarschule absoviert hatte. Als 1774 Eelco Alta das Ende der Welt vorhersagte, begann er sich mehr mit der Astronomie zu beschäftigen und beschloß ein Planetarium zu bauen, das beweisen sollte, dass es nicht zu dem vorhergesagten Planetenzusammenstoß kommen würde. Sieben Jahre lang baute er aus nichts als Holz, Drähten und mehr als 10.000 Nägeln sein Planetarium. dass auch heute noch so exakt läuft, dass es einem den Atem verschlägt. Wer in Friesland Urlaub macht und sich für "Bauerngelehrte" der Aufklärungszeit interessiert, dem sei ein Besuch des Planetariums sehr ans Herzen gelegt. Mir hat es sehr viel Freude bereitet. Mehr: Link zum Planetarium Eise Eisinga auf Wikipedia

Feuerlöscher: Abenteuer Orient

Heute aufgenommen, obwohl es verboten war, ihn zu fotografieren: den Feuerlöscher im Filmvorführraum der Wechselausstellung "Abenteuer Orient". [Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, Juli 2014]

Ticket über den Rhein

Ich liebe Tickets wie diese. Ihre Form, ihre Farben, ihre haptischen Qualitäten und nicht zuletzt, dass sie zu Kontrollzwecken durchgerissen werden. Sind die nicht viel hübscher als diese Tickets, die mehr und mehr von mobilen Geräten ausgedruckt werden? Und dann noch dieses Wort: "Auto-Schnell-Fähre". Da juchzt doch jeder Ausländer vor Vergnügen und der deutsche Leser fragt sich, wann er schon einmal mit einer "Auto-Langsam-Fähre" gefahren ist.

Zitat, das kein Kunststück ist

Schliesse mich ihm an.

Porträts vom Bonner Sperrmüll: Familie und Maler gesucht

Ende der 1980er Jahre stöberte ich gerne auf dem Sperrmüll herum. Damals konnte man dort noch mehr oder minder gute Möbel für die Studentenbude und manch andere Dinge finden, die einem Historikerherz Freude machten. Da konnte man nächtens noch in Ruhe den Müll durchstöbern, ohne von osteuropäischen Konkurrenten gestört zu werden und Dinge finden, die sicher nicht auf den Müll gehörten. Ende der 1980er Jahre fand ich so auf dem Sperrmüll drei Porträts. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich diese drei Gemälde neben der mitten in Endenich gelegenen Apotheke fand. Auch wenn ich sie nie als Wandschmuck einsetzte, trennen mochte ich mich dennoch nie von ihnen. Mit ihnen sind sicher Geschichten verknüpft. Wenigstens die der abgebildeten Personen und die des Malers, der allem Anschein nach kein ganz blutiger Laie war. Seine Signatur Ich poste die Porträts hier in der Hoffnung, dass irgendwer eine Idee hat, um welche Personen es sich handeln und wer der Maler (s. Signatur) gewesen sein könnte, der diese Personen um 1940 herum portraitierte. Wer kann mir weiterhelfen?