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Samstags-Update (3/2017)

Die US-Komödie "Die Jones - Spione von nebenan" wurde um gut einen Monat auf Ende März verschoben, sonst gibt es keine Änderungen am deutschen Kinostartplan bis Ende Februar:Kinovorschau Winter/Frühling 2017 (Teil 1)Box Office-News:Die deutschen Kinocharts erhalten wieder eine neue Nummer 1, allerdings bleibt Vin Diesels Rückkehr als Extremsportler/Geheimagent Xander Cage in "xXx 3" mit etwa einer Viertelmillion Zuschauern ein bißchen hinter den Erwartungen zurück. Von einer wundersamen Franchise-Wiederbelebung wie einst bei seiner Rückkehr ins fast schon brachliegende "Fast & Furious"-Universum kann also (auch mit Blick auf die US-Ergebnisse, zu denen wir gleich kommen) keine Rede sein - mal sehen, ob die weltweiten Einspielergebnisse trotzdem für einen vierten Teil reichen werden. Den zweiten Platz wird sich wenige Tage vor den OSCAR-Nominierungen voraussichtlich OSCAR-Favorit "La La Land" mit rund 150.000 Besuchern sichern, relativ dicht gefolgt von "Passengers" und "Plötzlich Papa". Will Smith muß mit dem von den Kritikern wenig freundlich aufgenommenen Tränenzieher "Verborgene Schönheit" wie in den USA seinen nächsten kommerziellen Mißerfolg hinnehmen, mit um die 70.000 Kinogängern wird er es nicht in die Top 5 schaffen. Einen enttäuschenden Start legt auch die Kinderfilm-Fortsetzung "Ritter Rost 2" hin, die mit unter 50.000 Besuchern wohl nicht einmal die Hälfte des Einstands von Teil 1 erreichen wird. Noch ein wenig dahinter plaziert sich mit dem US-Drama "Manchester by the Sea" ein weiterer Neustart, dem aber dank seiner Rolle im OSCAR-Rennen (Hauptdarsteller Casey Affleck ist klarer Favorit, Nebendarstellerin Michelle Williams hat auch gute Chancen) sicher eine lange Laufzeit in den Arthouse-Kinos beschieden sein wird.In den USA schafft der vor nicht langer Zeit schon als in Hollywood gescheitert angesehene Filmemacher M. Night Shyamalan ("The Sixth Sense") nach dem letztjährigen "The Visit" mit "Split" schon den zweiten Überraschungserfolg in Serie. Der Januar ist in Nordamerika einfach ein gutes Pflaster für Genrefilme, das hat letzte Woche der Horrorfilm...

HELL OR HIGH WATER (2016)

Regie: David Mackenzie, Drehbuch: Taylor Sheridan, Musik: Nick Cave und Warren EllisDarsteller: Chris Pine, Ben Foster, Jeff Bridges, Gil Birmingham, Katy Mixon, Marin Ireland, John-Paul Howard, Dale Dickey, Buck Taylor, Kevin Rankin, Alma Sisneros, Margaret Bowman, Kevin Wiggins, Amber Midthunder, Taylor Sheridan(function(d,s,id){var js,stags=d.getElementsByTagName(s)[0];if(d.getElementById(id)){return;}js=d.createElement(s);js.id=id;js.src="http://g-ec2.images-amazon.com/images/G/01/imdb/plugins/rating/js/rating.min.js";stags.parentNode.insertBefore(js,stags);})(document,'script','imdb-rating-api'); Rotten Tomatoes: 98% (8,5); weltweites Einspielergebnis: $33,9 Mio.FSK: 12, Dauer: 102 Minuten. West-Texas ist eine jener ländlichen Gegenden im Kernland der USA, die besonders stark von den Folgen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise ab 2007 betroffen sind: Die Industrie liegt brach, mit Landwirtschaft läßt sich auch nicht mehr viel verdienen, viele Einwohner sind hoch verschuldet und fühlen sich von den Banken betrogen. So auch die Brüder Toby (Chris Pine, "Star Trek Beyond") und Tanner Howard (Ben Foster, "Warcraft"), die kurz davor stehen, die Familienfarm an die Bank zu verlieren. Doch das wollen sie sich nicht bieten lassen und so überfallen sie die lokalen Filialen der betreffenden Bank, um mit der Beute dann die Hypothek begleichen zu können. Obwohl die ungleichen Brüder – Toby ist eigentlich ein netter Kerl, der niemandem schaden will, Tanner dagegen ein echter Krimineller, der ein Viertel seines Lebens hinter Gittern verbracht hat – Anfängerfehler begehen, funktioniert ihr Plan ganz gut. Doch dann setzt sich der kurz vor dem Ruhestandstehende Texas Ranger Marcus Hamilton (Jeff Bridges, "True Grit") mit seinem etwas jüngeren Partner Alberto Parker (Gil Birmingham, "Lone Ranger") auf ihre Spur …Kritik:Deutsche Verleihfirmen waren ja bis vor ein paar Jahren absolute Meister der manchmal mehr, oft deutlich weniger sinnvollen Untertitel. Im Zeitalter des Internets und der Social Networks hat das klar nachgelassen, weil viele Kinointeressierte sich früh speziell über englischsprachige Filme informieren und sich dabei an den Originaltitel gewöhnen, womit der erklärende Mehrwert eines deutschen Untertitels vielen Verleihern überflüssig scheint. Manchmal ist das ein bißchen bedauerlich, bei David Mackenzies ("Hallam Foe", "Perfect Sense")...

ALLIED – VERTRAUTE FREMDE (2016)

Regie: Robert Zemeckis, Drehbuch: Steven Knight, Musik: Alan SilvestriDarsteller: Brad Pitt, Marion Cotillard, Jared Harris, Simon McBurney, Lizzy Kaplan, Matthew Goode, Daniel Betts, August Diehl, Josh Dylan, Anton Lesser(function(d,s,id){var js,stags=d.getElementsByTagName(s)[0];if(d.getElementById(id)){return;}js=d.createElement(s);js.id=id;js.src="http://g-ec2.images-amazon.com/images/G/01/imdb/plugins/rating/js/rating.min.js";stags.parentNode.insertBefore(js,stags);})(document,'script','imdb-rating-api'); Rotten Tomatoes: 61% (6,2); weltweites Einspielergebnis: $102,2 Mio.FSK: 12, Dauer: 125 Minuten. Casablanca, 1942: Der gerade vor Ort eingetroffene kanadische Nachrichtenoffizier Max Vatan (Brad Pitt, "Herz aus Stahl") soll gemeinsam mit der nach der Auslöschung ihrer Gruppeaus Paris geflohenen französischen Widerstandskämpferin Marianne Beauséjour (Marion Cotillard, "Macbeth") den deutschen Botschafter töten. Während sich die beiden als zum Vichy-Regime loyales Ehepaar ausgeben, um nah genug an den Botschafter heranzukommen, verlieben sie sich Hals über Kopf ineinander. Und so sorgt Max nach dem Abschluß ihrer Mission dafür, daß Marianne zu seinem neuen Einsatzort London einreisen darf, worauf sie heiraten und ein Kind bekommen. Dann wird Max allerdings über den Verdacht der Spionageabwehr informiert, daß Marianne in Wirklichkeit eine deutsche Doppelagentin ist. Um den Verdacht zu bestätigen oder auszuräumen, wird Marianne eine Falle gestellt – während Max auf eigene Faust verzweifelt versucht, die Wahrheit über die große Liebe seines Lebens herauszufinden …Kritik:Nein, so hatte sich Starregisseur Robert Zemeckis ("Zurück in die Zukunft", "Forrest Gump") seine Rückkehr zum Realfilm nach einer Dekade, in der er sich auf kommerziell erfolgreiche, aber qualitativ nur bedingt überzeugende Animationsfilme ("Der Polarexpress", "Beowulf", "Eine Weihnachtsgeschichte") konzentrierte, sicher nicht vorgestellt: Nachdem das Drama "Flight" dank niedriger Produktionskosten noch ein recht schöner Erfolg war, scheiterte "The Walk" trotz hoher Qualität ziemlich krachend an den globalen Kinokassen. Und nun liefert er mit dem romantischen Kriegsdrama "Allied – Vertraute Fremde" bereits seinen zweiten Flop in Folge ab, der auch noch zu den schwächsten Filmen seiner glanzvollen Karriere zählt. Dabei war die Idee einer modernen "Casablanca"-Hommage durchaus reizvoll, schließlich werden solche Filme – aus Sicht eines Cineasten: leider – schon lange nicht mehr gedreht. Unglücklicherweise...

TV-Tips für die Woche 3/2017

Montag, 16. Januar:Arte, 20.15 Uhr: "Des Teufels General" (1955)Ex-Bond-Bösewicht Curd Jürgens spielt die Titelrolle in Helmut Käutners recht freier, aber guter Verfilmung des Theaterstücks von Carl Zuckmayer, der unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkrieges die Nazi-Herrschaft (vor der er in die USA geflohen war) mit dieser Geschichte von Befehlshörigkeit und Courage kritisch verarbeitete.Kabel1 Doku, 20.15 Uhr: "Ernest Shackleton (1)" (2002)Kenneth Branagh verkörpert in dem sehr gelungenen britisch-australischen TV-Zweiteiler (Teil 2 folgt am 23. Januar) den britischen Polarforscher Shackleton, dessen Antarktisexpedtion in den 1910er Jahren unter dramatischen Umständen scheiterte.ZDF, 23.05 Uhr: "Die zwei Gesichter des Januars" (2014)Free-TV-Premiere der Patricia Highsmith-Adaption, in der ein kleinkrimineller Stadtführer (Oscar Isaac) in Athen durch die Begegnung mit einem reichen amerikanischen Touristenpaar (Viggo Mortensen und Kirsten Dunst) in ein gefährliches Abenteuer gerät.Außerdem:Die drei Musketiere (Paul W.S. Andersons sehr actionreiche Variante des Dumas-Klassikers mit Christoph Waltz und Milla Jovovich; 20.15 Uhr bei Kabel Eins)Dienstag, 17. Januar:Servus TV, 20.15 Uhr: "A Good Woman - Ein Sommer in Amalfi" (2004)Unspektakuläre, aber vergnügliche Oscar Wilde-Adaption, in der Helen Hunt als unangepaßte, sich nur wenig um die gesellschaftlichen Konventionen scherende Amerikanerin Mrs. Erlynne im italienischen Amalfi die dort urlaubende britische High Society aufmischt - und speziell das Leben der jungen, frisch verheirateten Meg (Scarlett Johansson) ...Tele 5, 20.15 Uhr: "Maverick" (1994)In Richard Donners ("Lethal Weapon") äußerst vergnüglicher Kinoversion der Kult-Westernserie aus den späten 1950er und frühen 1960er Jahren konkurrieren Mel Gibson und Jodie Foster mit allen Mitteln um den Sieg bei einem hochdotierten Pokerturnier. Serien-Hauptdarsteller James Garner ist auch mit von der Partie.Mittwoch, 18. Januar: Arte, 13.55 Uhr: "... und immer lockt das Weib" (1956) Der Film, der den Aufstieg der französischen Schauspielerin Brigitte Bardot zum weltweiten Sexsymbol begründete, ist ein durchaus gesellschaftskritischer Liebesfilm über die blutjunge Schönheit Juliette, die ihre Reize gezielt und für die damaligen Verhältnisse ausgesprochen schamlos zu...

Samstags-Update (2/2017)

Erneut keine Änderungen im deutschen Kinostartplan bis Ende Februar:Kinovorschau Winter/Frühling 2017 (Teil 1)Box Office-News:In den deutschen Kinos kehrt nach den starken Wochen nach Weihnachten zumindest in der Spitze wieder Normalität ein, das widrige Wetter trägt zu überschaubaren Besucherzahlen in den Top 3 ebenfalls bei; die Breite ist allerdings immer noch beeindruckend, so braucht man deutlich über 50.000 Besucher für einen Platz in den Top 10. In Führung bleibt "Passengers" mit ungefähr 200.000 Zuschauern, dahinter gibt es einen Vierkampf um Platz 2 und 3 zwischen den Neustarts "The Great Wall", "La La Land" und "Why Him?" sowie "Rogue One", die alle auf etwa 150.000 Besucher kommen dürften. Für die teure chinesisch-amerikanische Koproduktion "The Great Wall" mit Matt Damon ist das ein eher enttäuschender Auftakt, für die US-Komödie "Why Him?" mit Bryan Cranston und James Franco ein ordentlicher und für OSCAR-Favorit "La La Land" mit Emma Stone und Ryan Gosling sogar ein richtig starker - für das Musical dürfte das Knacken der Zuschauer-Million damit kein Problem sein, mit den OSCAR-Nominierungen wird in knapp zwei Wochen noch ein saftiger PR-Schub kommen. Die übrigen relativ breiten Neustarts (und davon gab es diese Woche sehr viele) eröffnen allesamt in etwa im Bereich der Erwartungen, was beim französisch-kanadischen Animationsfilm "Ballerina" und der britischen Tragikomödie "Bob der Streuner" mit je ca. 50.000 Besuchern eine Plazierung knapp außerhalb der Top 10 bedeutet. Mit etwa der Hälfte landet der Neo-Western-Thriller "Hell or High Water" trotz Starbesetzung (Jeff Bridges, Chris Pine, Ben Foster) und der Aussicht auf viele OSCAR-Nominierungen noch viel weiter hinten - keine Überraschung, Western tun sich in Deutschland einfach in den allermeisten Fällen sehr schwer.In den USA gibt es wieder einmal ein 4-Tage-Wochenende, da am Montag der Martin Luther King-Feiertag ansteht. Auch hier gibt es eine Schwemme an Neustarts, die allerdings nicht zu den profiliertesten zählen -...

KINO-JAHRESBILANZ 2016

Diesmal etwas später als sonst darf sie selbstredend trotzdem nicht fehlen: Meine persönliche Kinobilanz für das Jahr 2016. Nach einem tollen Kinojahr 2015 werde ich 2016 als relativ mittelmäßig im Gedächtnis behalten. Zwar gab es viele gute Filme, es fehlte in meinen Augen aber ein echtes Meisterwerk, weshalb ich auch nie in die Verlegenheit kam, mehr als 9 Punkte zu verteilen. Auf der anderen Seite gelang es mir dank noch zielgerichteter Filmauswahl aber auch, einen weiten Bogen um die echten Gurken zu machen, weshalb ich zwar etliche sehr mittelmäßige, aber keinen einzigen wirklich schlechten Film ertragen mußte. Allerdings muß ich anmerken, daß ich wegen eines hartnäckigen Virus im Spätsommer im Grunde genommen zwei komplette Kinomonate verpaßte – am schmerzlichsten war das für mich bei "Conjuring 2", aber auch vom polarisierenden "Ghostbusters"-Reboot (und einigen weiteren Filmen) hätte ich mir gerne ein eigenes Bild gemacht ...In die Wertung meiner Jahresbilanz kommen jedenfalls alle Filme, die ich im Jahr 2016 im Kino gesehen habe. Normalerweise ist die Kalenderjahr-Regel bei mir eher akademisch, da ich stets versuche, spät im Jahr startende Werke, von denen ich glaube, daß sie es in meine Besten- oder Schlechtesten-Liste schaffen könnten, noch vor dem Jahreswechsel anzusehen. Diesmal ging das allerdings ziemlich schief, denn ein noch 2015 angelaufener Film überraschte mich im Februar extrem positiv und landete am Ende sogar auf Platz 2 meiner Top 25! Bevor ich zu besagter Liste komme, merke ich noch wie jedes Jahr an, daß die Reihung bewußt subjektiv ist und sich nicht exakt nach meinen Bewertungen richtet, sondern auch meine persönlichen Vorlieben sowie eine gewisse Langzeitwirkung miteinschließt.Die Top 25 (mit Links zu den Rezensionen sowie kurzen Kommentaren):1. ZoomaniaDie aufregenden und turbulenten Abenteuer der kessen Polizei-Häsin Judy und des charmanten Fuchs-Trickbetrügers Nick ergeben den besten Animationsfilm der letzten Jahre – unverschämt witzig, dazu intelligent und...