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Samstags-Update (38/2016)

Erneut keine nennenswerten Änderungen im deutschen Kinostartplan bis Ende Oktober:Kinovorschau Herbst 2016 (Teil 1)Box Office-News:Wie es aussieht, werden auch in dieser Woche zwei Neustarts die Führung in den deutschen Charts übernehmen: Die US-Komödie "Bad Moms", die bereits in den USA positiv überraschte, steuert mit etwa einer Viertelmillion Zuschauer(inne)n auf die Spitzenposition zu, mit gewissem Respektsabstand folgt das Testosteron-Gegenprogramm "Die glorreichen Sieben" mit bis zu 200.000 Besuchern. Für beide sind das ordentliche Ergebnisse im Bereich dessen, was man erwarten konnte, auch wenn die Zahlen ruhig noch etwas höher hätten ausfallen dürfen. Der dritte Platz geht voraussichtlich an den letztwöchigen Zweiten "SMS für dich", der nur knapp hinter dem starbesetzten Western-Remake mit Denzel Washington, Chris Pratt und Ethan Hawke liegt. Bezüglich der Prognosen der Branchenexperten für die Neustarts am besten aus den Startlöchern gekommen ist derweil Oliver Stones "Snowden", der knapp sechsstelliges Zuschauer-Territorium erreichen und damit Platz 5 belegen könnte.Auch in den USA erobern zwei Neuankömmlinge die Spitze der Kinocharts: "Die glorreichen Sieben" liegt mit einem soliden Ergebnis von über $35 Mio. unangefochten vorne, während überraschend weit dahinter der 3D-Animationsfilm "Störche" mit nur etwas mehr als $20 Mio. Rang 2 einnimmt. Beide Filme haben sehr ähnliche Kritiken im leicht überdurchschnittlichen Bereich erhalten. Weiterhin stark präsentiert sich auf Platz 3 Clint Eastwoods "Sully" mit rund $15 Mio. an seinem dritten Wochenende. In Deutschland kommt "Störche" am 27. Oktober in die Lichtspielhäuser.Quellen:InsideKino: NewsDeadline Hollywood

SUICIDE SQUAD (3D, 2016)

Regie und Drehbuch: David Ayer, Musik: Steven PriceDarsteller: Will Smith, Margot Robbie, Joel Kinnaman, Cara Delevingne, Viola Davis, Jared Leto, Jai Courtney, Jay Hernandez, Adewale Akinnuoye-Agbaje, Ike Barinholtz, Adam Beach, Karen Fukuhara, Alain Chanoine, David Harbour, Common, Scott Eastwood, Shailyn Pierre-Dixon, Aidan Devine, Kenneth Choi, Ezra Miller, Ben Affleck(function(d,s,id){var js,stags=d.getElementsByTagName(s)[0];if(d.getElementById(id)){return;}js=d.createElement(s);js.id=id;js.src="http://g-ec2.images-amazon.com/images/G/01/imdb/plugins/rating/js/rating.min.js";stags.parentNode.insertBefore(js,stags);})(document,'script','imdb-rating-api'); Rotten Tomatoes: 26% (4,7); weltweites Einspielergebnis: $720,5 Mio.FSK: 16, Dauer: 123 Minuten. Nach den umwälzenden Geschehnissen aus "Batman v Superman"will Amanda Waller (Viola Davis, "Glaubensfrage"), Leiterin der streng geheimen Regierungsoranisation ARGUS, endlich ein lange gehegtes Vorhaben umsetzen: Eine Handvoll von inhaftierten Superschurken – teils Metawesen mit übermenschlichen Kräften – soll durch eine Mischung aus Drohungen (ihnen wird ein Mini-Sprengsatz implantiert, den Waller jederzeit per Smartphone hochgehen lassen kann) und Versprechungen (Haftverkürzung) dazu bewegt werden, ihre Fähigkeiten für das Gute einzusetzen. Vorgesehen für das "Suicide Squad" sind der unfehlbare Scharfschütze Deadshot (Will Smith, "Focus"), Jokers durchgeknallte Gespielin Harley Quinn (Margot Robbie, "The Wolf of Wall Street"), der raubeinige australische Bankräuber Captain Boomerang (Jai Courtney, "Jack Reacher"), Kletterexperte Slipknot (Adam Beach, "Flags of our Fathers"), der Feuerteufel Diablo (Jay Hernandez, "World Trade Center"), Killer Croc (Adewale Akinnuoye-Agbaje, "G.I. Joe") und Enchantress (Cara Delevingne, "Margos Spuren"). Letztere – ein uraltes Metawesen mit gewaltigen magischen Kräften, das den Körper einer jungen Archäologin übernommen hat – hat jedoch andere Pläne, setzt sich vor dem Einsetzen des Chips ab und erweckt ihren Bruder Incubus (Alain Chanoine) wieder zum Leben, mit dem sie die Menschheit dafür vernichten will, daß sie sich vor Jahrtausenden gegen sie wandte und beide in einem Artefakt einsperrte. Das restliche Team, angeführt von Oberst Rick Flag (Joel Kinnaman, "RoboCop"), soll Enchantress und Incubus aufhalten …Kritik:Als DCs "Suicide Squad" im Sommer 2016 in die Kinos kam, war dank einer hervorragenden Werbekampagne die Vorfreude selbst bei skeptischen Anhängern von Comicverfilmungen groß. Es folgte erste Ernüchterung,...

Nachruf: Curtin Hanson (1945-2016)

Als ich zu meinem 1000. Blogpost eine Liste meiner 30 absoluten Lieblingsfilme (international) erstellte, tauchte dort auch der meisterhafte Spät-Film noir "L.A. Confidential" auf. Daß er Teil dieser Liste sein würde, stand für mich nie in Frage, hat mich doch selten zuvor oder danach ein Film so sehr beeindruckt wie dieser. Zugegeben, ich bin sowieso ein Fan von Film noirs, aber daß nach der eigentlichen Hochzeit dieses sehr speziellen Subgenres in den 1940er und 1950er Jahren auch viele Jahrzehnte später noch ein so meisterhafter Vertreter gedreht werden würde, darauf hätte ich nicht zu hoffen gewagt (wenige Jahre später folgte mit Rian Johnsons "Brick" sogar noch ein weiterer, der allerdings in der Gegenwart spielt und auch sonst trotz großer stilistischer Nähe eine sehr moderne Interpretation darstellt). Der Mann, dem ich und alle anderen Anhänger großer Kinokunst diesen unverhofften Geniestreich zu verdanken haben, heißt Curtis Hanson. Gestern ist der Filmemacher leider verstorben.Curtis Hanson begann seine Karriere als Photograph und Filmkritiker, mit Mitte 20 wurde er selbst aktiver Teil der Filmbranche. Sein erster Schritt war 1970 das Drehbuch zu der von der B-Film-Legende Roger Corman produzierten Lovecraft-Adaption "Voodoo Child" (Originaltitel entsprechend Lovecrafts literarischer Vorlage: "The Dunwich Horror"), im Verlauf des Jahrzehnts folgten einige weitere wenig beachtenswerte Billigproduktionen, bei denen er teils auch Regie führte und produzierte. Seine ersten echten Erfolge feierte Hanson in den 1980er Jahren, als er das Drehbuch zu Carroll Ballards exzellentem, mehrfach preisgekrönten Abenteuer-Naturfilm "Wenn die Wölfe heulen" schrieb und im gleichen Jahr (1983) erstmals auch als Regisseur über ein etwas größeres Budget verfügen durfte: Die Teenie-Klamotte "Die Aufreißer von der High School" wurde zwar von der Kritik verrissen und floppte auch an den Kinokassen, bleibt aber immerhin als einer der ersten Filme von Tom Cruise in Erinnerung. Richtig in Fahrt kam Hansons Karriere ab dem Ende der Dekade, als...

THE LAST KING - DER ERBE DES KÖNIGS (2016)

Originaltitel: BirkebeinerneRegie: Nils Gaup, Drehbuch: Ravn Lanesskog, Musik: Gaute StoraasDarsteller: Jakob Oftebro, Kristofer Hivju, Pål Sverre Hagen, Thorbjørn Harr, Nikolaj Lie Kaas, Stig Henrik Hoff, Ane Ulimoen Øverli, Torkel D. Soldal, Thea Sofie Loch Næss, Lia Boysen, Anders Dahlberg, Benjamin Helstad, Åsmund-Brede Eike, Søren Pilmark(function(d,s,id){var js,stags=d.getElementsByTagName(s)[0];if(d.getElementById(id)){return;}js=d.createElement(s);js.id=id;js.src="http://g-ec2.images-amazon.com/images/G/01/imdb/plugins/rating/js/rating.min.js";stags.parentNode.insertBefore(js,stags);})(document,'script','imdb-rating-api'); Rotten Tomatoes: 67% (6,2); weltweites Einspielergebnis: $3,6 Mio.FSK: 12, Dauer: 96 Minuten.Norwegen im Jahr 1204: Nach dem Tod des kirchenkritischen Birkebeiner-Königs Sverre und der bald darauf folgenden Ermordung seines Sohnes Håkon (Benjamin Helstad, TV-Miniserie "Der Kampf um Schweres Wasser") ist dessen uneheliches, bei der Mutter Inga (Ane Ulimoen Øverli) lebendes Baby der letzte Erbe der Blutlinie. Doch der verschlagene Herzog Gisle (Pål Sverre Hagen, "Kon-Tiki") greift selbst nach der Macht, läßt seinen edelmütigen älteren Bruder Inge (Thorbjørn Harr, TV-Serie "Vikings") in den Kerker werfen und verbündet sich heimlich mit den von den papsttreuen Dänen unterstützten Baglern, um das Baby zu töten. Nur die beiden Birkebeiner-Krieger Skjervald (Jakob Oftebro, "Einer nach dem anderen") und Torstein (Kristofer Hivju, der Wildling Tormund aus der TV-Serie "Game of Thrones") können den künftigen König noch vor der Ermordung retten …Kritik:Obwohl Norwegen – wie alle skandinavischen Länder – eine sehr fruchtbare, funktionierende Filmlandschaft hat, erreichen doch relativ wenige norwegische Filme ein großes internationales Publikum. Immerhin gibt es immer wieder Achtungserfolge (oft mit Hilfe von Nominierungen für den Auslands-OSCAR) wie "Elling" (2001), "Max Manus" (2008), "Trollhunter" (2010) oder auch "Kon-Tiki" (2012). Ebenfalls OSCAR-Nominee und einer der erfolgreichsten norwegischen Filme der 1980er Jahre war das historische Abenteuer "Pathfinder – Die Rache des Fährtensuchers" (1987) von Nils Gaup, das 20 Jahre später gar ein loses (und leider richtig mieses) Hollywood-Remake namens "Pathfinder – Fährte des Kriegers" erfuhr. Nach fast 30 Jahren knüpft Gaup an seinen Hit mit "The Last King" an. Denn auch wenn zwischen den Handlungen in "Pathfinder" (der etwa 1000 v....

TV-Tips für die Woche 38/2016

Korrektur: Wie ich eben sehe, hat Arte kurzfristig sein Programm geändert und zeigt heute (Montag) Abend statt "Killer Joe" - da hat die Indizierung dann wohl doch zu Problemen geführt - um 21.50 Uhr die französische Brecht-Adaption "Die unwürdige Greisin" aus dem Jahr 1965! Montag, 19. September: ZDF, 22.15 Uhr (vermutlich um eine halbe Minute geschnitten, wohl ungekürzte Wiederholung in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch um 0.20 Uhr): "Zulu" (2013)Free-TV-Premiere des harten Südafrika-Actionthrillers, in dem zwei Polizisten (Forest Whitaker und Orlando Bloom) einen brutalen Mord untersuchen, der mit einer neuen Droge und dem spurlosen Verschwinden von Straßenkindern zusammenzuhängen scheint.HR, 0.50 Uhr: "Mackennas Gold" (1969)In dem sehr soliden und stark besetzten Spätwestern suchen mehrere Parteien einen uralten Indianerschatz, nachdem Marshal Mackenna (Gregory Peck) zufällig eine Karte findet, die zu ihm führen soll. Omar Sharif spielt (ironischerweise, denn er war Ägypter) einen mexikanischen Banditen, Eli Wallach ("The Good, The Bad & The Ugly") einen konkurrierenden Bandenchef, Telly Savalas (TV-Serie "Kojak") einen Offizier und die (bereits damals) Altstars Lee J. Cobb ("Die Faust im Nacken"), Raymond Massey ("Jenseits von Eden") und Edward G. Robinson ("Little Caesar") agieren als einfache Bürger, die ebenfalls vom Schatzfieber befallen werden ...Außerdem:Killer Joe (Free-TV-Premiere von William Friedkins rabenschwarzem Thriller-Drama mit Matthew McConaughey als Cop/Auftragskiller; um 21.50 Uhr bei Arte, vermutlich leicht geschnitten, da in Deutschland indiziert - weil Arte eine Ausnahmestellung genießt, könnte er aber mit Glück sogar ungekürzt laufen)The Raid (Action satt mit dem indonesischen Martial Arts-Meister Iko Uwais; 23.30 Uhr bei Tele 5)Dienstag, 20. September:RTL Nitro, 20.15 Uhr: "The Missing" (2003)In Ron Howards elegant inszeniertem, geradlinigen Western-Drama glänzt Cate Blanchett als selbstbewußte Ärztin, die sich ausgerechnet mit ihrem von ihr verachteten Vater (Tommy Lee Jones) zusammentun muß, um ihre von einem skrupellosen Apachen-Banditen (Eric Schweig) entführte Tochter (Evan Rachel Wood) zu retten.Tele 5, 23.40 Uhr:...

Samstags-Update (37/2016)

Diese Woche gibt es keine großen Änderungen im deutschen Kinostartplan bis Ende Oktober zu vermelden:Kinovorschau Herbst 2016 (Teil 1)Box Office-News:In den deutschen Charts zeichnet sich ein Duell zweier Neustarts um die Spitzenposition ab: Sowohl der schon in den USA sehr erfolgreiche Horrorfilm "The Purge 3" als auch die deutsche Bestsellerverfilmung "SMS für Dich" von und mit Karoline Herfurth (die ihr Regiedebüt feiert) zielen auf gut 200.000 Zuschauer ab. Das ist für "The Purge 3" sehr gut (Teil 2 eröffnete mit knapp 160.000), für die stark besetzte deutsche RomCom dagegen etwas weniger als erhofft - bei guter Mundpropaganda sollte das aber durch eine lange Laufzeit ausgeglichen werden. Auch der dritte Platz könnte an einen Neuling gehen, denn nach den frühen Hochrechnungen von InsideKino liegt Fatih Akins Coming of Age-Film "Tschick" (nach einem Bestseller von Wolfgang Herrndorf) mit einem niedrigen sechsstelligen Startergebnis wohl noch knapp vor dem letztwöchigen Spitzenreiter "Nerve".Anders als in Deutschland kann in den USA an diesem Wochenende kein Neustart wirklich überzeugen, folgerichtig bleibt Clint Eastwoods "Sully" mit gut $20 Mio. deutlich an der Spitze. Die Neueinsteiger gruppieren sich dahinter dicht gedrängt auf den Plätzen 2 bis 4, was für zwei von ihnen sehr enttäuschend ist. Allen voran gilt das für Adam Wingards Horror-Sequel "Blair Witch", das mit voraussichtlich nicht einmal ganz $10 Mio. nur ein Drittel dessen einspielt, was das Original "Blair Witch Project" 1999 an seinem ersten breiten Wochenende in einem Drittel der Kinos erreichte - diese $29,2 Mio. wird Wingards Film vermutlich nicht einmal mit seinem Gesamtergebnis schaffen! Ebenfalls unter den Erwartungen startet knapp dahinter auf Rang 3 "Bridget Jones's Baby"; offenbar ist (ähnlich wie bei "Blair Witch") seit dem zweiten Teil der Reihe mit Renée Zellweger und Colin Firth, der 2004 in die Lichtspielhäuser kam, zu viel Zeit verstrichen, was auch überraschend starke Kritiken zumindest beim...