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Fantasie-und-Traeumerei
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Fantasie und Traeumerei "Niemand ist wirklich einsam, wenn er sich in Gesellschaft von Büchern befindet." C. Marzi
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Ich und die Walter Boys - Ali Novak

Jackies Eltern und ihre ältere Schwester kommen bei einem Autounfall ums Leben. Ihre Verwandten sehen für sie keine Möglichkeit in ihrer Heimatstadt New York unterzukommen und so nimmt man das Angebot von Katherine Walter, einer Schulfreundin von Jackies Mutter, Jackie bei sich aufzunehmen, dankend an.Für Jackie ein Kulturschock. Für sie heißt es nun raus aus der Stadt in die Provinz. Neue Schule, neue Menschen, kein Theater und die Kleidung dort ist auch anders. Als ob das nicht genug wäre, leben im Haus der Walters 11 Jungs. Unter diesen Umständen kann es nur zu Turbulenzen kommen.„Ich und die Walter Boys“ wirkt auf den ersten Blick wie ein leichter, sommerlicher Liebesroman. Das Cover zeigt Jungs in Badeshorts und ein Mädchen, das ihnen souverän entgegen steht. Ein ansprechendes Titelbild, das jedoch nur in ganz kleinen Anteilen das widerspiegelt, was Ali Novak in bester Unterhaltung niedergeschrieben hat.Jackie ist keinesfalls souverän und selbstbewusst. Wie auch, wenn das eigene Leben plötzlich Kopf steht und jegliche Stütze wegbricht. Ihre Eltern zu verlieren bedeutet für sie nicht nur den Verlust von Menschen, die sie liebt, sondern auch den Verlust von Vorbildern und einem geregelten Leben, in dem sie ihr Ziel immer vor Augen hatte.Nun irrt sie Orientierungslos durch eine Meute Jungs – dem Geschlecht, mit dem sie bisher wenig zu tun hatte. In der Familie Walter geht es drunter und drüber. Raufereien, Wetten, Streiche. Nicht alle sind erfreut darüber, dass die Familie Zuwachs bekommen hat. Für einige von ihnen ist Jackie jedoch das hübsche Mädchen aus der Stadt, das ungeniert angeflirtet wird. Und diesen heißen Kerlen zu widerstehen ist wahrlich eine Herausforderung.„Ich und die Walter Boys“ hat Ali Novak im Alter von 15 Jahren geschrieben. Es freut mich sehr, dass der Roman nun, viele Jahre später, auf Deutsch übersetzt wurde, denn er hat mir so gut gefallen, dass...

Apple und Rain - Sarah Crossan

Apple ist drei Jahre alt, als ihre Mutter sie bei ihrer Großmutter zurück lässt und verschwindet. Sie ist 14 Jahre alt, als diese unverhofft und genau so stürmisch wie sie gegangen ist, wieder auftaucht.Wie soll sie ihrer Mutter begegnen? Der Person von der sie sich nichts anderes wünscht als Aufmerksamkeit und Liebe? Bedürfnisse, nach denen sie sich in den vergangenen elf Jahren mehr und mehr gesehnt hat. Klar hat sie ihre Großmutter. Sie sorgt sich um Apple, bekocht sie, kauft ihr Kleidung, bringt sie zur Schule und holt sie dort auch wieder ab. Kein angemessener Umgang für eine 14-jährige, befindet nicht nur Klassenkameradin Donna, der es Vergnügen bereitet, Apple zu schikanieren, sondern auch Apples Mum, die das Leben eines jungen Mädchens führt. Mitten in der Woche Partys feiert, Apple dazu anspornt die Schule zu schwänzen und Jungs zu küssen.„Apple und Rain“ ist ein berührender Roman aus der Feder von Sarah Crossan, die bereits mit „Die Sprache des Wassers“ gezeigt hat, welch Sprachkünstlerin sie doch ist. Kleine, feine, sehr leise Worte, die zuschlagen. Im fiktiven Setting der Protagonisten ebenso, wie in der Gefühlswelt der Leser.„Apple hat Angst,Angst vor Zank und Streit,[…]Angst vor Dads Launen, Angst vor Nanas Stirnrunzeln,Angst, sich vor die Klasse zu stellen und zu sprechen,Angst, als Idiotin dazustehen,Angst, keine Freunde zu haben,[…]Angst, dass Mum aus dem Nichts auftaucht,Angst, Wasser zu schlucken und zu ertrinken,Angst, eine schlechte Tochter zu sein.“(Auszug aus Apples Gedicht zum Thema „Angst“)Mit Apple hat sie eine sehr interessante Figur erschaffen, die in ihren jungen Jahren schon einige Stationen des Lebens durchlaufen muss. An vorderster Front steht der Wunsch geliebt zu werden. Von Egan, dem hübschesten Jungen der Schule, von Pilar, der Freundin, die ihr weggestohlen wurde und vor allem von ihrer Mutter, deren Vorstellung von Liebe so ganz anders ist, als die der Großmutter.So ist es...

Pferde - ein literarischer Adventskalender

Seit Jahren suche ich den perfekten Adventskalender, um mir die Wartezeit bis Weihnachten zu verkürzen. In diesem Jahr habe ich ihn endlich gefunden. Er ist sogar so passend, dass mein Mann auch einen für mich gekauft hat und beide etwa zeitgleich mit der Post bei uns eintrudelten. Der Kalender bereitet mir so große Freude, dass ich diese kaum in Worte fassen kann.Pferde - ein literarischer AdventskalenderJeder Tag vom 1. - 24. Dezember wird sowohl mit einem Pferdefoto, sowie einem Pferdebild, das Historie von Domestikation des Pferdes und Reiterei darstellt. Abgerundet wird das ganze mit einem schönen Spruch.Die Fotos wurden von Christiane Slawik, DER Pferdefotografin, aufgenommen. Wie gewohnt stellt sie Schönheit und Freiheit des Pferdes so lebendig dar, dass man meinen könnte, das jeweilige Foto erwache zum Leben. Der feine Duft von Pferdefell vermischt sich mit dem Geruch der Adventszeit.Es ist ein Kalender voller Emotionen. Sprüche von Rittmeistern, Kavalleristen, aber auch indianischer oder religiöser Herkunft drücken aus, was Reiter und Pferd verbindet. Freundschaft, Respekt und das feine Gespür, das man füreinander bekommt, wenn man täglich als Kameraden miteinander arbeitet. Emotionen, die sicher jeder kennt, der mit Pferden zu tun hat und die bei mir mit jedem Foto, jedem Spruch aufwallen. Für all diejenigen, die nicht so eng mit Pferden verbunden sind, wie ich es bin, ist der Kalender einfach hübsch anzusehen. Die hochwertigen Fotografien und Bilder sind auf festem Papier gedruckt und sicher von einer stabilen Ringspirale eingefasst.Katzen- und Hundeliebhaber kommen ebenfalls auf ihre Kosten, denn der Verlag arsEdition hat den literarischen Kalender ebenfalls mit Katzen- und Hundebildern im Programm.Kalenderinfo:arsEdition (April 2016)Fotos: Christiane Slawik25 SeitenAufsteller mit Silberfolie9,99 €Hier versandkostenfrei bestellen:Social Media:arsEdition auf FacebookarsEdition auf TwitterarsEdition auf Instagram

[Blogtour] "Wir beide in schwarz weiß": Interview mit Autorin Kira Gembri

1. Kris und Alex sind für deine Leser alte Bekannte. Warum bist du zu ihnen zurückkehrt? Was macht für dich den Reiz an den Beiden aus? War dir schon beim Schreiben von „Wenn du dich traust“ klar, dass sie eine eigene Geschichte bekommen werden?Ja, ich wollte ihre Geschichte schon damals gern erzählen – deshalb ist die WG-Party, in der alle Hauptfiguren der beiden Bücher aufeinandertreffen, eine Art Schlüsselszene für mich. An Kris hat mich besonders gereizt, dass sie oberflächlich betrachtet das totale Gegenteil zu Lea aus „Wenn du dich traust“ darstellt: Sie ist extrovertiert, quirlig, spontan, wirkt lebenslustig und völlig mit sich selbst im Reinen. Allerdings sollen meine Figuren nie so bleiben, wie sie auf den ersten Blick zu sein scheinen :) Man könnte sagen, dass Lea erst im Laufe der Handlung von „Wenn du dich traust“ ihre innere Stärke offenbart, wohingegen Kris in „Wir beide in Schwarz-Weiß“ nach und nach ihre verletzliche Seite preisgibt.Und Alex musste auf jeden Fall seine eigene Geschichte bekommen, um nicht für immer der selbstsüchtige Fiesling zu bleiben, als den man ihn in „Wenn du dich traust“ kennenlernt! Ich habe ihn darin absichtlich weniger deutlich charakterisiert als z.B. Flocke, damit mir für sein eigenes Buch mehr Gestaltungsspielraum bleibt und ich die Leser mit seiner „Demaskierung“ stärker überraschen kann.2. Alex ist eine sehr intensive Figur, die mich als Leserin sehr eingenommen hat. Gerade das macht ja einen Teil seiner Persönlichkeit aus. Wie leicht oder schwer ist es dir gefallen, ihn am Laptop zurückzulassen und nicht in deine eigene Realität mitzunehmen?Ehrlich gesagt gab es durchaus Phasen, in denen mich das Schreiben emotional ziemlich mitgenommen hat. Ich versuche ja, mich ganz tief in meine Figuren hineinzuversetzen, mich sozusagen in sie „hineinzudenken“ – und wer das Buch bereits gelesen hat, weiß, dass es in Alex‘ Innerem manchmal sehr düster...

[Blogtour] Das wirkliche Leben: unendliche Weiten

Seit dem 14.11. läuft eine Blogtour zum Buch „Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums“ von Sarvenaz Tash aus dem Magellan Verlag. 10 Tage lang dreht sich alles um ein wunderbares Jugendbuch, das von einer Clique Geeks erzählt, in deren Leben eine Serie eine zentrale Rolle spielt. Die Themen der Blogtour drehen sich deshalb vorwiegend um Dinge wie Cosplay, Fandoms oder Comic Cons.Immer an seiner Seite und doch so unerreichbar wie ein ferner Planet – das ist seine beste Freundin Roxy für Graham. Seit Monaten sucht er einen Weg, ihr seine grenzenlose, epische, unsterbliche Liebe zu gestehen. Bei ihrem gemeinsamen Wochenende auf der New Yorker Comic-Convention will er seine Chance endlich nutzen. Leider kommen ihm immer wieder ein gut aussehender Engländer, seine Schüchternheit und die geheimen Liebesgesetze des Universums in die Quere …(Foto & Text: © Magellan)Bei mir erfahrt ihr heute was das „Geek sein“ für die Charaktere bedeutet und welchen Stellenwert es in meinem eigenen Leben hat bzw. hatte. Im Mittelpunkt des Romans stehen Graham und Roxy. Sie sind Fans von John Hughes, der ihre Lieblingsserie „Althena“ geschrieben hat, seit langem aber aus dem Rampenlicht verschwunden ist.Näher kennengelernt haben sie sich über Harry Potter. Roxy hat Graham angeboten die Bücher gemeinsam zu lesen, als sie ihn allein im Garten entdeckt hat. Zwei #potterheads, die durch ihre Liebe zu einer Buchreihe zueinander gefunden haben.Einige Jahre später ist es immer noch das Fan sein, das ihre Freundschaft zu etwas besonderem macht. Fanfiction zu schreiben, Comics zu zeichnen und somit ihren Vorbildern nachzueifern, ist das, was sie verbindet.Das Vorurteil, dass Geeks einsam und allein in ihren Zimmern sitzen und in eine fiktive Welt fliehen, trifft auf Roxy und Graham nicht zu. Sie wachsen an ihrer Verbindung, werden geprägt von den Werten ihrer Vorbilder und schaffen eine Brücke zwischen Fiktion und Realität. Ich gestehe,...

Warum ich Jugendbücher lese, obwohl ich nicht zum Zielpublikum gehöre.

Im August 2015 hat Mara auf ihrem Blog Buzzaldrins Bücher einen Beitrag veröffentlicht, in dem sie darüber berichtet, warum sie so lange keine Jugendbücher gelesen hat und warum sie jetzt wieder damit anfängt.Seit ich diesen Post gelesen habe, geistert er mir im Kopf herum. Hier und dort führt das Geständnis Jugendromane Leserin zu sein zu Kopfschütteln. Bücher, die auf Jugendliche zugeschnitten sind, können keinesfalls ernst zunehmende Literatur sein. Welche Themen sind das schon, die Jugendliche mit Begeisterung verschlingen? Liebesgeschichten? Fantasy mit erdachten Wesen fernab jeglicher Realität? Geschichten über Schule, Hobbys und Partys? Auch das sind Themen des Jugendbuchgenres und ich finde es nicht notwendig sich zu rechtfertigen, solche Inhalte gerne zu lesen, denn Eins wird in der farbenfrohen Welt der Geschichten gerne vergessen: niemand muss sich für das, was er liest, rechtfertigen. Die Gedanken sind frei und die Geschmäcker verschieden.Vor allem sollte Jugendliteratur weder verurteilt, noch herabgesetzt werden. Zumeist handelt sie von Themen, die zur Entwicklung einer Persönlichkeit beitragen und die den Lebensweg eingehend betrachten. Begleitet uns die Auseinandersetzung damit nicht ein Leben lang?Wie spannend war die Jugendzeit?Ich möchte nicht wieder dorthin zurück kehren, denn alles hat seine Zeit. Aber ich möchte Jugendliche ernst nehmen und verstehen. Ich möchte ihnen Respekt entgegen bringen und mich für sie interessieren. Ihnen Zuhören, wenn sie von Themen erzählen, die sie bewegen und die für sie wichtig sind.In meinem Kommentar zu Maras Text schreibe ich u.a. Folgendes:"Ich lese sehr gerne Jugendbücher, in denen es um soziale Themen geht. Ich arbeite ja mit schwierigen” oder gern auch “auffällig” genannten Jugendlichen und interessiere mich daher sehr für Themen, die ihnen durch den Kopf gehen bzw. mit denen sie konfrontiert werden.Das sind häufig sehr unschöne Sachen wie häusliche Gewalt, Drogenkonsum oder sexueller Missbrauch. Das ist zum Teil sehr harter Stoff, den ich auch nicht immer ertragen kann....