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Die Theorie hinter dem Zeitgeist der Beliebigkeit. Eine Buchbesprechung

16. Januar 2017, von Prof. Adorján Kovács Der Philosoph Daniel von Wachter unterschied in einem Vortrag vor drei Jahren zwischen zwei Arten von „Philosophie“: Es gebe einmal die „literarische oder existenzielle Philosophie“, die „oft dunkel, geheimnisvoll, kryptisch, quasireligiös“ sei, sich „oft unklar und unscharf ohne Definitionen“, dafür aber „mit langen Sätzen“ ausdrücke. Diese Art von Philosophie stelle „keine klare Frage“, formuliere „keine klare These“, bringe „keine Argumente“ und „keine Untersuchung der alternativen Positionen“. Von Wachter nennt als Beispiele Sartre und Camus, die vor allem Literatur produziert haben, ferner Nietzsche, der kaum Argumente bringe, sowie Heidegger, dessen „Wortbrei“ kein Mensch lesen könne, aber auch Hegel, der kaum klare Thesen nenne und gegen deren Gegenthesen verteidige.

Diskriminierte Männer klagen an

11. Januar 2017, von Eckhard Kuhla Diskriminierte Männer reichen Klagen ein, Gerichte bestätigen Verfassungswidrigkeit von Frauenförderung, betroffene Verwaltungen betreiben Schadenbegrenzung, eine ungewöhnliche aber überfällige Geschichte – nach fast 20 Jahren Gleichstellungspolitik in Deutschland. Es ist wohl so, Ideologien verlieren ihre „Strahlekraft“, wenn sie politisch überziehen. Hier geht es um ein Frauenförder-Gesetz.

Die Intellektuellen-Idioten: über pseudowissenschaftliches Geschwafel

6. Januar 2017, von Dr. Alexander Ulfig Nicht alles, was kompliziert ist, ist auch intelligent. Gerade in den Geistes- und Sozialwissenschaften tummeln sich allerlei Sprachzauberer. Hinter ihrer Wortakrobatik verbirgt sich oft nur pseudowissenschaftliches Geschwafel. {youtube}lhdcfWSFaEc{/youtube} Auf Youtube ansehen...

Falsche Lehren aus der Silvesternacht

3. Januar 2017, von Prof. Monika Frommel In ihrem Buch „Die Nacht, die Deutschland veränderte" arbeiten Voogt und Wiermer die Kölner Vorgänge vom letzten Silvester auf. Die Probleme liegen nicht bei Islam und Sexualstrafrecht. Ein gerade erschienenes Buch von Gerhard Voogt und Christian Wiermer hilft zu verstehen, was in der Kölner Silvesternacht 2015/16 passiert ist. Nun rüstete Köln für Silvester 2016/17 auf, um nicht noch einmal ein solches Desaster zu produzieren. Aber gelernt hat der Innenminister von NRW aus dem eklatanten Polizeiversagen vor einem Jahr nicht. Noch immer ist die Politik dabei, das Geschehene zu verdunkeln. Berichtet wird weder über Falschaussagen, die es auch gibt, noch zeichnet die Regierung ein realistisches Bild und erklärt, wieso sie routinierten und tatgeneigten Migranten aus den Maghreb-Staaten eine solche Gelegenheit geboten hat.

Der Generalverdacht gegen die Aufklärung

Oder: Wie die Dialektik der Aufklärung die Verbreitung der Aufklärung verhinderte 12. Dezember 2016, von Dr. Alexander Ulfig Die Kritische Theorie, auch "Frankfurter Schule“ genannt, gehört zu den einflussreichsten philosophischen Strömungen des 20. Jahrhunderts. Ihr programmatisches Werk ist die 1947 von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno verfasste Dialektik der Aufklärung. Darin formulieren die beiden Hauptvertreter der Kritischen Theorie ihre folgenreiche Kulturkritik. Ihre Hauptthese lautet: Die Aufklärung schlägt in Gegenaufklärung um; fortschrittliche Ideale werden in ihr Gegenteil verkehrt. Die Aufklärung mündet in Unterordnung, skrupellose Machtausübung und Gewalt – sie mündet letztlich in Faschismus.

Alle Jahre wieder....! Frauen sind genauso gewalttätig wie Männer

04. Dezember 2016, von Prof. Gerhard Amendt Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern in seinem Gefolge auch die Geschichte von den Frauen, denen in Ehe und Familie Gewalt angetan wird. Das Christuskind muss dazu herhalten, eine Weltsicht zu verbreiten, wonach Männer Gewalttäter seien und Frauen deren Opfer. Gewalt in Ehen und Familien ist eine Realität, aber die Zahlen, deren sich Familienpolitik und Presse bedienen, die stimmen nun einmal nicht. Und zwar deshalb nicht, weil sie dem politischen Zweck dienen, die vorwiegend linke Weltsicht zu verbreiten, dass Männer schlecht und Frauen gut seien.