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Kostenermittlung in drei Schritten

Mit Hilfe von Leistungs- und Kostendaten können aus der Produktionsmenge, der Absatzmenge und den Herstellungskosten lässt sich eine Kostenermittlung durchführen: Es erfolgt eine Erfassung der sogenannten Faktoreinsatzmenge für eine bestimmte Kostenart. Das kann zum Beispiel der Verbrauch von Arbeitsstunden oder Rohstoffen sein. Für die gewählte Kostenart wird ein Faktorpreis zugeordnet, zum Beispiel 50 Euro je Arbeitsstunde Im letzten Schritt erfolgt eine Multiplikation der eingesetzten Faktormenge mit dem Faktorpreis. Merke: Faktorpreise sind Preise für Güter und Dienstleistungen die bezogen wurden Absatzpreise sind die Preise für die verkauften Güter und Dienstleistungen des Unternehmens.Das könnte Sie auch interessieren:Inventur und InventarGeringwertige WirtschaftsgüterMBA Ratgeber: MBA und MasterstudiumKostenartenBetriebswirt

Vollkosten- und Teilkostenrechnung

In der Vollkostenrechnung werden alle Kosten einer Periode erfasst. In der Teilkostenrechnung werden die Kosten in fixe und variable Kosten aufgeteilt. Während bei der Vollkostenrechnung alle Kosten gedeckt werden müssen, sind bei der Teilkostenrechnung nur die variablen Kosten zu decken. Daher rechnet man in der Teilkostenrechnung wie folgt: Verkaufspreis – kvar = variable Kosten = dB (Deckungsbeitrag) – kfix = fixe Kosten = Gewinn/VerlustDas könnte Sie auch interessieren:Klausurentraining Kosten- und LeistungsrechnungDie einzelnen Funktionsbereiche im RechnungswesenGewinn- und VerlustrechnungKostenartenWelche Aufgaben hat das Rechnungswesen und wie grenzt man…

Kostenträgerzeit- und Kostenträgerstückrechnung

Mit Hilfe der Kostenträgerzeitrechnung kann man die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens ermitteln. Gleichzeitig sieht man die einzelnen Unternehmensbereiche. Bei der Kostenträgerstückrechnung werden die Selbstkosten für einen Auftrag (Kostenträgereinheit) ermittelt. Kostenträgerzeitrechnung Die Kostenträgerzeitrechnung lässt sich im folgenden Schema darstellen: Fertigungsmaterial + Materialgemeinkosten = Materialkosten Fertigungslöhne + Fertigungsgemeinkosten = Fertigungskosten  = Herstellkosten der Erzeugung + Bestandsminderung – Bestandsmehrung = Herstellkosten des Umsatzes + Verwaltungsgemeinkosten + Vertriebsgemeinkosten = Selbstkosten des Umsatzes Nettoverkaufserlös – Selbstkosten des Umsatzes = Betriebsergebnis der Periode Kostenträgerstückrechnung Die Kostenträgerstückrechnung dient der Vorkalkulation, also der Berechnung von Angebotspreisen, aber auch die Nachkalkulation durch die Kontrolle der Kosten nach Herstellung. Im Ergebnis ermittelt sie die Entscheidung ob Aufträge zu den angebotenen Marktpreisen angenommen werden können oder nicht. Die Kostenträgerstückrechnung lässt sich im folgenden Schema darstellen: Materialeinzelkosten + Materialgemeinkosten = Materialkosten Fertigungseinzelkosten + Fertigungsgemeinkosten + Sondereinzelkosten der Fertigung = Fertigungskosten + Herstellkosten der Erzeugung + Minderbestand – Mehrbestand = Herstellkosten des Umsatzes + Verwaltungsgemeinkosten + Vertriebsgemeinkosten + Sondereinzelkosten des Vertriebs = SelbstkostenDas könnte Sie auch interessieren:AngebotskalkulationBetriebsabrechnungsbogenWelche Aufgaben hat das Rechnungswesen und wie grenzt man…Die einzelnen Funktionsbereiche im RechnungswesenKostenarten

Kostenarten

Es gibt eine Reihe von Kosten, die in der Buchhaltung nicht direkt einem Produkt gegenüberstehen. Die Miete ist so ein Beispiel. Wir sehen uns einmal die unterschiedlichen Kostenarten an. Einzelkosten Die Einzelkosten lassen sich direkt über Belege einem Kostenträger zuordnen. Beispiele für Einzelkosten sind: Materialeinzelkosten Fertigungseinzelkosten Sondereinzelkosten (in der Fertigung oder im Vertrieb) Anderskosten Den Anderskosten steht in der Finanzbuchhaltung ebenfalls ein Aufwand gegenüber. In der Kostenrechnung werden Sie jedoch mit einem anderen Wert als in der Finanzbuchhaltung angesetzt. Zusatzkosten Es gibt in Unternehmen Kosten, die keinem direkten Aufwand gegenüberstehen. Das sind dann zum Beispiel der kalkulatorische Zins, mit welchem das Eigenkapital verzinst wird oder der kalkulatorische Unternehmerlohn. Diese Zusatzkosten erscheinen nur in der Kostenrechnung, nicht jedoch in der Finanzbuchhaltung. Gemeinkosten Unter Gemeinkosten versteht man Kosten, die nicht direkt einem Kostenträger zugeordnet werden können. Mit Hilfe des Betriebsabrechnungsbogens werden die Kosten auf die Fertigung, das Materialwesen, den Vertrieb und die Verwaltung verteilt. Fixkosten Die Fixkosten fallen immer an. Dabei ist es egal wie hoch die Produktionsmenge ist oder ob überhaupt produziert wird. Fixkosten sind …Das könnte Sie auch interessieren:Die einzelnen Funktionsbereiche im RechnungswesenFachkaufmann HandwerkswirtschaftWelche Aufgaben hat das Rechnungswesen und wie grenzt man…Fachwirt für kaufmännische Betriebsführung im HandwerkWas ist eine Abschreibung?

Angebotskalkulation

Wie kann ein Unternehmen einen Angebotspreis berechnen für ein Produkt, dass noch nicht hergestellt ist, oder für eine noch nicht erbrachte Leistung? Eine Angebotskalkulation macht das möglich. Die Angebotskalkulation ist ein beliebtes Thema in den Prüfungen in Rechnungswesen. Schauen wir uns das einmal näher an. Wie funktioniert das denn nun genau? In der unten folgenden Tabelle erkennt man, dass die jeweiligen Kosten für Material, Lohn und Verwaltung, die sogenannten Selbstkosten, zusammen gerechnet werden. Zusätzlich schlägt man dann noch den Gewinn oben drauf, den man mit dem Produkt oder der Leistung erzielen möchte. Ab dem sogenannten Barverkaufspreis erfolgt eine Rückwärtskalkulation. Der untere Wert (z.B. Zielverkaufspreis) entspricht 100%. In einigen Situationen wird dem Unternehmen ein Preis vorgegeben. Mit Hilfe der Angebotskalkulation kann das Unternehmen nun für sich prüfen, ob man damit noch immer einen Gewinn erzielt, oder lieber auf den Auftrag verzichten sollte. Wie sieht eine Angebotskalkulation aus? Hierfür schauen wir uns das Schema an, welches man im Unterricht erlernt: Fertigungsmaterial + Materialgemeinkosten = Materialkosten Fertigungslöhne + Fertigungsgemeinkosten + Sondereinzelkosten der Fertigung = Fertigungskosten   Herstellkosten der …Das könnte Sie auch interessieren:Die einzelnen Funktionsbereiche im RechnungswesenTextilbetriebswirtGewinn- und VerlustrechnungGesetzliche Anforderungen an das Erstellen von Rechnungen…Was bringt mehr Gehalt? Ausbildung oder Studium?

Die gesetzliche Unfallversicherung

Die Aufgabe der Verhütung von Arbeitsunfällen, arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren und Berufskrankheiten wurde an die gesetzliche Unfallversicherung übertragen. Träger der Unfallversicherung sind in der Regel die Berufsgenossenschaften der jeweiligen Branche und Gebiete. Neben der Unfallverhütung, entschädigen sie die Betroffenen, wenn es zum Beispiel zu einem Arbeitsunfall gekommen ist. Was ist in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert? Die Berufsgenossenschaften übernehmen die Kosten, wenn es sich um einen Arbeitsunfall oder einen Wegeunfall. Arbeitsunfälle sind nach § 8 SGB VII Abs.1. Unfälle von Versicherten infolge einer den Versicherungsschutz nach § 2, 3 oder 6 begründeten Tätigkeit, also einer versicherten Tätigkeit. Die Unfälle sind von außen auf den Körper einwirkende Ereignisse, die zu einem Gesundheitsschaden oder sogar zum Tod führen. Ein Wegeunfall ist im § 8 SGB Abs.2 geregelt. Wegeunfälle liegen vor, wenn zum Beispiel: der zurückgelegte Weg unmittelbar mit der versicherten Tätigkeit und dem Ort der Tätigkeit zusammen hängt. der zurückgelegte Weg zusammen mit anderen Berufstätigen oder Versicherten gemeinsam in einem Fahrzeug erfolgt ist. der zurückgelegte Weg vom unmittelbaren Weg zur Arbeit abweicht, wenn im Haushalt lebende Kinder fremder Obhut anzuvertrauen …Das könnte Sie auch interessieren:Das SozialversicherungsrechtKrankenversicherungDas Delegieren von AufgabenDas ArbeitsschutzrechtBerunfsfähigkeit absichern. Lebensstandard erhalten.