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Uni Würzburg: Neuigkeiten
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Millionen für die medizinische Forschung

Mit mehr als 4,3 Millionen Euro unterstützt der Europäische Strukturfonds zwei neue Projekte der Universität Würzburg. In enger Kooperation mit dem Universitätsklinikum und mit regionalen Unternehmen wird dort am medizinischen Fortschritt geforscht.„Das Bayerische Wissenschaftsministerium unterstützt zwei zukunftsweisende Projekte, die die Universität Würzburg gemeinsam mit regionalen Unternehmen umsetzt, mit insgesamt über 4,3 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung": Das hat Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle vor wenigen Tagen bekannt gegeben. „Bei den anwendungsorientierten Forschungsprojekten zur Krebstherapie sowie zur Herzinfarkt- und Schlaganfalldiagnose und -behandlung kooperiert die Hochschule eng mit Unternehmen vor Ort. Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten so gemeinsam am medizinischen Fortschritt und an bestmöglichen Behandlungsmethoden für die Patienten“, so Spaenle weiter. Neue Wege der Immuntherapie für Krebspatienten Eines dieser Projekte ist das „Zentrum für Personalisierte Molekulare Immuntherapie“, das der Lehrstuhl für Biotechnologie und Biophysik der Universität Würzburg zusammen mit dem Universitätsklinikum Würzburg einrichten wird. Projektleiter sind der Inhaber des Lehrstuhls, Professor Markus Sauer, und Professor Hermann Einsele, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik II. Das Projekt wird mit über 2,5 Millionen Euro unterstützt. Gemeinsam mit regionalen Unternehmen wollen die beteiligten Wissenschaftler neue Wege der Immuntherapie für Krebspatienten erforschen und entsprechende Verfahren von biomedizinischen und -technischen Unternehmen entwickelt lassen. Der Hintergrund: Jährlich erkranken etwa 14 Millionen Menschen weltweit an Krebs und mehr als die Hälfte verstirbt an den Folgen. Experten gehen davon aus, dass Krebserkrankungen in wenigen Jahren nicht nur in Europa, sondern weltweit Todesursache Nummer 1 sein werden. Gleichzeitig nehmen die therapeutischen Möglichkeiten zur Tumorbekämpfung rasant zu, und neue Immuntherapien erlauben erstmals eine effiziente „personalisierte“ Tumortherapie. Geeignete Patienten für eine Immuntherapie identifizieren Dabei kommt der Diagnostik eine besondere Rolle zu: „Die hohe therapeutische Potenz der neuen Wirkstoffe kann unter bestimmten Umständen dazu führen, dass neue Immuntherapeutika auch gesunde Zellen attackieren“, erklärt Markus Sauer. Umso wichtiger sei es,...

Mache dich auf und werde Licht!

Am kommenden Freitag, 9. Dezember, findet das Weihnachtskonzert der Universität Würzburg in der festlich geschmückten Neubaukirche statt. Der Kartenvorverkauf läuft bereits.„Mache dich auf und werde Licht!“: Unter diesem Titel steht das diesjährige Weihnachtskonzert der Universität am Freitag, 9. Dezember, ab 20 Uhr in der Neubaukirche. Es musizieren die Chöre (Leitung: Hermann Freibott) und das Akademische Orchester der Universität (Leitung: Markus Popp). Eintrittskarten zum Preis von sechs Euro gibt es im Vorverkauf in der Universität am Sanderring 2, Raum 12/13. Restkarten werden an der Abendkasse verkauft. Einlass zum Konzert ist ab 19:15 Uhr. Das Programm (PDF)

Der neue einBLICK

Forschung: Ein Wiki für einen Universalgelehrten – Studium: Typische Besucher des Mainfränkischen Museums – Ausstellung: Die Universität von 1946 bis 1960 – Interview: Ein Pflanzenwissenschaftler auf der Spur von Fleischfressern – Museum: Winckelmann-Feier mit CaravaggioForschung: Ein Wiki für einen Universalgelehrten – Studium: Typische Besucher des Mainfränkischen Museums – Ausstellung: Die Universität von 1946 bis 1960 – Interview: Ein Pflanzenwissenschaftler auf der Spur von Fleischfressern – Museum: Winckelmann-Feier mit Caravaggio

Studierendenzahlen erreichen neues Hoch

Fast 29.000 Studierende werden in diesem Wintersemester an der Julius-Maximilians-Universität studieren. Rund 4.400 von ihnen sind Studienanfänger. Damit haben in diesem Jahr mehr als 5.300 junge Frauen und Männer zum ersten Mal ein Studium an der JMU aufgenommen.Exakt 28.911 Studierende sind zum Statistik-Stichtag am 1. Dezember an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) für ein Studium eingeschrieben. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren es 28.814. Damit weist die Zahl erneut ein weiteres Hoch aus. Exakt 4.416 Studienanfänger haben sich für das aktuelle Wintersemester an der Universität immatrikuliert. (Stand der genannten Zahlen: 1.12.2016)

Was die Flunder platt macht

Flundern haben aufgrund ihres unsymmetrischen Körperbaus Wissenschaftler schon immer vor Rätsel gestellt. Jetzt hat der Vergleich des Erbguts zweier verwandter Fischarten den Mechanismus aufgedeckt, der für die ungewöhnliche Asymmetrie verantwortlich ist.Flundern zählen zu den ungewöhnlichsten Wirbeltieren, die auf der Erde zu finden sind. Sie starten ihren Lebenszyklus, wie alle anderen Fischarten, in völliger Symmetrie, durchlaufen dann allerdings einen spektakulären Wandel: Aus der seitengleichen Larve entwickelt sich ein unsymmetrischer Jungfisch, dessen Augen auf einer Körperhälfte liegen. Mit dem Wechsel vom Leben im offenen Wasser zum Aufenthalt am Meeresboden vollzieht sich ein zweiter Wandel: Die dem Meeresboden zugewandte Körperseite verliert vollständig ihre Pigmentierung. Das alles erfordert radikale Veränderungen im Körper der Flunder – nicht nur im Körperbau und in den physiologischen Prozessen, sondern auch im Verhalten. Schon Darwin hat gerätselt Die Frage, wie es im Laufe der Evolution zu diesen Veränderungen kommen konnte, hat Wissenschaftler schon lange beschäftigt. Selbst Charles Darwin scheiterte daran, die – wie er schrieb – „bemerkenswerte Einzigartigkeit“ der Flunder-Anatomie zu erklären. Jetzt ist es einem internationalen Team von Wissenschaftlern gelungen, die entscheidenden Mechanismen hinter diesem Wandel zu entschlüsseln. In führender Funktion daran beteiligt war der Biochemiker Manfred Schartl, Inhaber des Lehrstuhls für Physiologische Chemie am Biozentrum der Universität – gemeinsam mit einem seiner früheren Würzburger Studenten und Mitarbeiter, Songlin Chen vom Yellow Sea Fisheries Research Institute in China. Die Ergebnisse ihrer Arbeit haben die Forscher in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Genetics veröffentlicht. Zwei Akteure identifiziert „Wir haben vor kurzem sowohl das Erbgut der Japanischen Flunder (Paralichthys olivaceus) als auch das einer entfernten Verwandten, der Chinesischen Seezunge (Cynoglossus semilaevis), entschlüsselt“, erklärt Manfred Schartl. Der Vergleich dieser beiden Genome lieferte dann die entscheidenden Hinweise auf die genetischen Grundlagen des radikalen Körperumbaus. Die Wissenschaftler konzentrierten sich bei ihrer Suche auf die Gene, die während der Metamorphose aktiv waren. Dabei...

Neue Perspektiven dank Rollstuhlseminar

In der Lehrerausbildung an der Universität Würzburg geht das Sportzentrum neue Wege: Gerd Herold ist der erste Querschnittsgelähmte mit einem Lehrauftrag in der Sportlehrerbildung. Er unterrichtet Rollstuhlbasketball. Seine Studierenden sind begeistert.Nach langjähriger Erfahrung in der Ausbildung von Trainern widmet sich der Querschnittsgelähmte Gerd Herold im Wintersemester 2016/17 erstmals der Lehrerausbildung an der Julius-Maximilians-Universität (JMU). Gemeinsam mit Dozent Christoph Will lehrt er in der Veranstaltung "Rollstuhlsport / Rollstuhlbasketball", die Teil des "Freien Bereichs" der Lehrerbildung ist. Olaf Hoos, Leiter des Sportzentrums, und Herold kennen sich vom "No-Limits!"-Sportfestival, welches das Sportzentrum gemeinsam mit der Thomas Lurz und Dieter Schneider Sportstiftung seit 2013 alle zwei Jahre organisiert: "Wir wissen aus zahlreichen internationalen Studien, dass der paralympische Sport großes Potential zur Vermittlung von Akzeptanz und Respekt von Unterschieden und Diversität in schulischen Settings besitzt. Das kann insbesondere dann genutzt werden, wenn ein gelungener Einbezug der spezifischen Expertise von Menschen mit Behinderung stattfindet", sagt Olaf Hoos und freut sich über das Zustandekommen des "Co-Teaching-Seminars". Für Hindernisse und Herausforderungen im Alltag sensibilisieren Der Sport steht beim 50 Jahre alten Herold, der auch die Rollstuhlbasketballer des VdR Würzburg trainiert, nur auf den ersten Blick im Mittelpunkt des Seminars. "Wichtig ist mir auch der Umgang mit dem Alltagsrollstuhl in unterschiedlichen Situationen des täglichen Lebens", sagt Herold und ergänzt: "Gerade in Zeiten der Inklusion hat man als Lehrkraft an Regelschulen ja auch mal Rollstuhlfahrer in seinen Klassen." Dass sich die Lebensrealität von Rollstuhlfahrern von der eigenen unterscheidet, erfuhren die 16 Studierenden am zweiten Termin des Blockseminars hautnah, nachdem beim ersten alle Grundfertigkeiten im Umgang mit dem Rollstuhl erlernt waren. Für die Einheit "Alltagserfahrungen mit dem Rollstuhl" fuhren alle Teilnehmer zu Kursbeginn mit ihren Rollstühlen in die Stadt: natürlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Dann ging es unter anderem zum Bäcker und in verschiedene Geschäfte. "Die Menschen reagieren ganz anders auf einen",...