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Uni Würzburg: Neuigkeiten
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Tandem-Tage an der Uni

Auch in den kommenden Herbstferien finden im Zeitraum vom 31. Oktober bis 4. November die Tandem-Tage an der Universität Würzburg statt. Hier haben Studieninteressierte die Möglichkeit, Studierende im Alltag an der Uni zu begleiten. Anmeldungen sind bis zum 3. Oktober möglich.Mit ihrem Tandem-Partner können Studieninteressierte Vorlesungen und Seminare besuchen, mittags in die Mensa gehen und überall dorthin, wo man sich als Studierender der Uni Würzburg so aufhält. Gespräche mit Dozenten und Kommilitonen sind ebenfalls Teil des Programms. Jede Frage bekommt eine Antwort – von einem Studierenden Die Tandem-Tage bieten angehenden Studierenden die Möglichkeit, jede denkbare, vermeintlich spezielle oder abwegige Frage zu stellen. Mit den Antworten erhalten sie Informationen aus erster Hand. Auf diese Weise bekommen Schüler sowohl einen tieferen Einblick in ein Studienfach als auch in den Studienalltag eines Studierenden. Die Schüler können im Vorfeld auf der Homepage der Zentralen Studienberatung aus einem Fächerpool ein Wunschfach und eine Alternative wählen. Nach Anmeldeschluss bekommen die Interessenten einen Studierenden zugeteilt und das Tagesprogramm sowie weitere Infos per E-Mail geschickt. Am Tandem-Tag selbst begleiten die Schüler einen Tag lang in kleinen Gruppen von zwei bis sechs Schülern einen Studierenden. An diesem Tag besucht die Gruppe Veranstaltungen, die extra für den Tag ausgewählt wurden – in der Regel Veranstaltungen aus den ersten Semestern. Ergänzt wird der Tag um Besuche in der Mensa, der Universitätsbibliothek und weiteren Einrichtungen. Anmeldung bis zum 3. Oktober Durchgeführt werden die Tandem-Tage von Studierenden, die im Projekt uni@school der Studienberatung aktiv sind – einem Kooperationsprojekt der Uni mit der Agentur für Arbeit und der Handwerkskammer Service GmbH Würzburg. Insgesamt finden voraussichtlich mehr als 40 Tandem-Einheiten statt. "In einigen Fächern, wie etwa Biologie, Chemie, Humanmedizin, Grundschul- und Gymnasiallehramt, Psychologie und Rechtswissenschaft aufgrund der großen Nachfrage sogar zwei oder drei Tage lang", sagt Koordinator Tim Herrscher. Die Anmeldung für die Tandem-Tage...

Neuer Wirkmechanismus von Antidepressiva entdeckt

Forscher des Instituts für Virologie und Immunbiologie an der Uni Würzburg haben einen neuen Wirkmechanismus von Antidepressiva entdeckt. Die im Fachmagazin "Journal of Immunology" veröffentlichte Arbeit könnte den Weg zum Einsatz auch bei Entzündungen und Autoimmunerkrankungen weisen.Membranen spielen eine wichtige strukturelle und funktionelle Rolle bei allen Zellen eines Organismus. Sie grenzen die Zelle nach außen hin ab, bilden intrazelluläre Kompartimente, die miteinander fusionieren oder sich teilen können, und — je nach eingebauten Komponenten — für mehr oder weniger Flexibilität sorgen. Sphingolipide, zu denen auch die Ceramide gehören, sind die häufigsten Lipidbausteine dieser Membranen. Ceramide und Abbauprodukte wie Sphingosin und Sphingosin-1-Phosphat können auch Signale übertragen, die unter anderem die Zellteilung und Bewegung regulieren. Der Metabolismus der Sphingolipide wird durch eine Reihe von Enzymen reguliert, die sehr schnell auf äußere und innere Reize reagieren können und die Membranzusammensetzung an die Bedürfnisse der Zellen anpassen. Natürliche Defekte in beteiligten Enzymen können zu Erkrankungen führen, wie etwa ein Defekt der sauren Sphingomyelinase (ASM) zur Niemann-Pick-Krankheit, bei der sich Sphingomyelin in Lysosomen von Zellen der Leber, Milz, Knochenmark und Gehirn ablagert und zum Tode führen kann (die lysosomale Speicherkrankheit kann je nach Schwere des Defekts unterschiedliche Verläufe haben). Frühere Arbeiten haben belegt, dass Veränderungen im Sphingolipid-Metabolismus auch Infektionen und das Immunsystem beeinflussen können. Deshalb untersuchten die Arbeitsgruppen von Jürgen Schneider-Schaulies und Niklas Beyersdorf im Rahmen der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschergruppe FOR2123 am Institut für Virologie und Immunbiologie in Würzburg an einem Infektionsmodell des zentralen Nervensystems mit Masernviren in der Maus, ob das Fehlen der ASM (genetische Defizienz) den Infektionsverlauf ändert. Mehr infizierte Nervenzellen in ASM-defizienten Tieren Tatsächlich fanden sie sehr viel mehr infizierte Nervenzellen im Gehirn der ASM-defizienten Tiere. Weiterhin wurde die Rolle der Sphingolipide und Auswirkungen der Hemmung verschiedener Enzyme des Sphingolipidmetabolismus auf die zelluläre Immunantwort untersucht. "Die Ergebnisse zeigten, dass...

Wissenschaft & Forschung: Politiker fragen!

Die Wissenschaft fragt, die Politik antwortet: Wer an seiner Dissertation arbeitet, als Post-Doc forscht oder eine Nachwuchsgruppe leitet, kann bei einer wissenschaftspolitischen Diskussionsveranstaltung seine Fragen loswerden. Die Fragen sollten bis zum 22. September eingereicht werden.Im Wissenschaftsausschuss des Bundestages beantworten hochrangige Vertreter der Wissenschaft die Fragen der Politik, wenn Reformen in der Hochschul- oder Gesellschaftspolitik anstehen. Am Freitag, 14. Oktober 2016, wird an der Universität Würzburg der Spieß umgedreht: In der Diskussionsrunde „Zukunft Wissenschaft?!“ kann der wissenschaftliche Nachwuchs die Themen bestimmen. Veranstaltet wird die Runde vom Rudolf-Virchow-Zentrum (RVZ) für experimentelle Biomedizin und den Würzburger Graduiertenschulen (UWGS). Was hat die Politik mit den Forschungseinrichtungen vor? Welche Punkte sollten auf der Agenda stehen, wenn man als Doktorand oder Nachwuchsgruppenleiterin an die aktuelle Beschäftigungssituation und die weiteren beruflichen Perspektiven denkt? Wem solche oder andere Themen unter den Nägeln brennen, sollte seine Fragen, die er an die politischen Entscheidungsträger richten will, bis spätestens 22. September bei Daniela Diefenbacher vom RVZ einreichen. Website des RVZ zum Einreichen der Fragen Faltblatt mit dem Veranstaltungsprogramm (pdf) Für den Besuch der Diskussion anmelden Die öffentliche Diskussionsveranstaltung „Zukunft Wissenschaft?!“ findet am Freitag, 14. Oktober 2016, von 13:30 bis 17:30 Uhr im RVZ statt – im Rahmen eines Festtages zum 15-jährigen Bestehen des RVZ und zum 10-jährigen Bestehen der UWGS. Sie steht nicht nur Personen offen, die Fragen an die Politik stellen möchten, sondern auch interessierten Zuhörern. Als Zielgruppe hat das RVZ dabei vornehmlich den wissenschaftlichen Nachwuchs im Blick. Wer teilnehmen will, muss sich bis 7. Oktober verbindlich online anmelden. Anmelden auf der RVZ-Website

Der neue einBLICK ist da

Zahnmedizin: Studenten gründen Hilfsprojekt – Ausstellung: Wasser, das man nicht sieht – Der Deutsche Orden: Tagung und Symposium – Auszeichnung: Lorenz-Oken-Medaille für Bert Hölldobler – Tagung: Literaturvermittlung jenseits der Schule – UniZwerge: Volles Programm in den SommerferienZahnmedizin: Studenten gründen Hilfsprojekt – Ausstellung: Wasser, das man nicht sieht – Der Deutsche Orden: Tagung und Symposium – Auszeichnung: Lorenz-Oken-Medaille für Bert Hölldobler – Tagung: Literaturvermittlung jenseits der Schule – UniZwerge: Volles Programm in den Sommerferien

Studienplätze in Biologie frei

Im Bachelor-Studiengang Biologie (180 ECTS) sind fürs Wintersemester noch Studienplätze frei. Sie werden verlost. Die Bewerbungsfrist für das sogenannte zweite Clearingverfahren dauert vom 23. bis einschließlich 28. September 2016.Wer einen der noch freien Studienplätze in Biologie an der Uni Würzburg ergattern will, kann sich über das Portal der Stiftung für Hochschulzulassung bewerben. Die Stiftung verlost die Studienplätze dann unter den Bewerbern im sogenannten zweiten Clearingverfahren. Die Bewerbungsfrist beginnt am 23. September und endet am 28. September 2016. Man kann das Bewerbungsportal hier erreichen: http://www.hochschulstart.de/ Allgemeine Informationen der Uni Würzburg zum Clearing- und Losverfahren

Ein tiefer Einblick in Grenzflächen

Grenzflächen zwischen verschiedenen Materialien und deren physikalische Eigenschaften sind für moderne Technik von zentraler Bedeutung. Ein internationales Physiker-Team hat jetzt ein Verfahren entwickelt, das einen extrem genauen Blick auf diese Grenzflächen und deren Modellierung ermöglicht.Als der deutsche Physiker Herbert Kroemer im Jahr 2000 den Nobelpreis erhielt, prägte er in seiner Nobelvorlesung den Ausspruch „The Interface is the Device“ ("die Grenzfläche ist das Bauelement"). Kroemer bezog sich auf das Feld der Halbleiterfilme, auf welchen alle modernen elektronischen Geräte basieren. Der Ausspruch ist heute aktueller denn je, am Beginn eines Zeitalters neuer, leistungsfähiger Bauelemente, die auf komplexeren und vielseitigeren topologischen und korrelierten Materialien basieren. Solche Materialien bilden den Forschungsschwerpunkt eines Großteils der Fakultät für Physik und Astronomie an der Universität Würzburg: Zur Zeit arbeiten 16 Gruppen auf dem Gebiet; die Entdeckung, Entwicklung und Erforschung dieser Materialien ist ebenfalls Hauptziel eines Sonderforschungsbereichs, der 2015 an den Start gegangen ist und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit rund zehn Millionen Euro ausgestattet wurde. Publikation in Nature Quantum Materials Um wichtige Ladungseigenschaften von korrelierten Oxidgrenzflächen mit atomarer Auflösung zu bestimmen, haben Würzburger Physiker gemeinsam mit Kollegen aus Deutschland, Kanada, den USA und Korea in den vergangenen Jahren eine neue Methode entwickelt. In der aktuellen Ausgabe des Nature-Journals NPJ Quantum Materials beschreibt das Team um Physik-Professor Vladimir Hinkov diese experimentelle Methode. „Herkömmliche elektronische Chips basieren auf Netzwerken aus sogenannten p-n-Übergängen - Grenzflächen zwischen Halbleitern, welche positive beziehungsweise negative Ladungen tragen“, beschreibt Vladimir Hinkov den Hintergrund dieser Forschung. Solche Netzwerke hätten jedoch mehrere Nachteile: Erstens seien die p-n-Übergänge dick, häufig von der Größenordnung von Hunderten von atomaren Lagen. Zweitens erfordere der Betrieb des Netzwerks die Bewegung von Elektronen, was wegen des elektrischen Widerstands viel Energie kostet. Drittens seien Halbleiter von Natur aus nicht magnetisch und ihre Elektronenkonfiguration sei sehr einfach: „Das limitiert dramatisch die Möglichkeiten, funktionelle Grenzflächen...