RSS Verzeichnis RSS FEED Kreisvolkshochschule Peine - Aktuelles
BILDUNG / KURSE / Kreisvolkshochschule Peine - Aktuelles
RSS NEWSFEED INFOS

Feed Titel:
Kreisvolkshochschule Peine - Aktuelles
Feed Beschreibung:
Aktuelles aus der Kreisvolkshochschule Peine
Anbieter Webseite:
http://www.kvhs-peine.de
RSS Feed abonnieren:
http://www.kvhs-peine.de/feed.62988.619510413.xml

„Haben Sie noch alle (Neuronen) beisammen??!“

... so lautete der Titel der Veranstaltung des „Netzwerks für gesunde Kinder“ am Mittwoch, den 16.11.2016. Ca. 50 interessierte Netzwerkpartner/innen kamen, die allermeisten aus den Kindertagesstätten im Raum Peine. Der Arzt und Psychotherapeut Dr. Harald Walter referierte zu den Auswirkungen von Smartphone, Tablet & Co. auf die kindliche bzw. menschliche (Gehirn-)Entwicklung. Es gehe keinesfalls darum, die Digitalisierung zu verteufeln, so der Referent, sondern es müsse lediglich nach einer Umgangsweise gesucht werden, die der kindlichen Entwicklung angemessen sei. Heute, in einer technologischen Umbruchphase, sei z.T. ein unreflektierter Umgang mit den Medien zu beobachten. Diese könne jedoch negative Folgen auf die kindliche Entwicklung haben, wie der Psychotherapeut bereits gelegentlich in seiner Praxis feststelle könne. Unkontrollierter bzw. exzessiver Gebrauch der digitalen Medien könne - insbesondere bis zum Alter von 5 Jahren - zur Folge haben, dass Wahrnehmung (innere sowie äußere) nur noch vermindert im Gehirn verankert werde, die Kreativität leide oder Fähigkeiten nicht ausgebildet werden bzw. verkümmern. Daraus können im späteren Alter Probleme erwachsen, wie z.B. eigene Bedürfnisse gar nicht erkennen zu können, Verflachung der Denkprozesse. o.ä. Es können sich sogar Krankheiten entwickeln, beispielsweise eine Gefühlslegasthenie (Alexithymie), nicht zu sprechen von körperlichen Beeinträchtigungen, wie z.B. dem sog. „Handy-Nacken“, Augenschäden sowie chronischen Verspannungen, usw. „Digitale Medien sind wie Medikamente – die Dosis macht die Wirkung“, dies war die wichtigste Botschaft des Arztes und 4-fachen Großvaters Walter. Kleinkinder sollten möglichst viele Sinneserfahrungen machen und digitale Geräte nicht unkontrolliert nutzen dürfen. Eine Leitlinie für Eltern könne z.B. sein, 4-jährigen höchstens bis zu 20 Minuten Tablet-Nutzung pro Tag zu erlauben, um ihre Entwicklung nicht zu gefährden. Die Anwesenden hatten anschließend noch viele Fragen und großen Diskussionsbedarf, bevor der Referent unter Applaus verabschiedet wurde. Im kommenden Jahr feiert das „Netzwerk für gesunde Kinder“, deren Organisation gemeinsam vom Kreissportbund, der Barmer GEK, dem Gesundheitsamt, dem Bildungsbüro und der...

Möchten Sie Kursleiter/in werden?

Die KVHS Peine sucht zur Zeit für den Bereich Gesundheitsbildung:Aquatrainer/innen,QiGong-Lehrer/innen,Yogalehrer/innen.Bei Interesse und entsprechender Qualifikation melden Sie sich bitte bei Andrea Ritthaler, Programmbereichsleitung GesundheitsbildungMail: a.ritthaler@kvhs-peine.de Tel. 05171/401-3340).

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz angehen

Die KVHS bietet im November einen Praxis-Workshop: Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen an, der für Arbeitsschutz- und Personalverantwortliche, Betriebsräte, Firmenvertreter/innen geeignet ist. Und: es gibt noch einige wenige Restplätze! Der Workshop findet im Werkforum Herner Platz in Raum 127 statt, wird von Diplom-Psychologin Antje Juschkat und Diplom-Sozialpädagogin Andrea Ritthaler in der Zeit von 9.30 bis 13.30 Uhr durchgeführt und kostet 99 €/p. Person. Zum Inhalt: Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Arbeitgeber/innen dazu, gesundheitsbelastende Arbeitsbedingungen zu ermitteln, zu beurteilen und erforderliche Maßnahmen zu deren Verbesserung zu ergreifen. Hierbei sind auch psychische Belastungen zu berücksichtigen. Dieser Praxis-Workshop bietet Unternehmensvertreter/innen die Möglichkeit, diese sog. "Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen" praxisnah kennenzulernen und beispielhaft durchzuführen. Neben grundlegenden inhaltlichen Aspekten werden Tipps und Hinweise zum allgemeinen Vorgehen, Maßnahmen, Erfolgsfaktoren und Fallstricken sowie zur individuellen Ausgestaltung je nach Unternehmensart gegeben. Kurzentschlossene melden sich bitte an unter: mail@kvhs-peine.de oder Tel. 05171/401-3041 unter Angabe der Kurs-Nr.: D- 9990Y4. Ansprechpartnerin: Andrea Ritthaler

Patenschaft im Ehrenamt

Lehrgangsabschluss „Patenschaft im Ehrenamt“ der KVHS Peine in Kooperation mit dem Verein Familien für Familien e.V. Ein neu entwickeltes Fortbildungskonzept im Landkreis Peine hat sich bewährt! Acht Monate haben sich 18 Ehrenamtliche, die in der Flüchtlingsarbeit als Paten tätig sind, mit ihrem Auftrag, ihrer Rolle, ihren Möglichkeiten und Grenzen auseinander gesetzt. Neben einem intensiven Austausch und Reflexionen standen auch Fachwissen um Asylverfahren, Gesetzeslage, interkulturelle Kommunikation, Ressourcen und Bindung sowie Arbeit in Netzwerken auf dem Plan. Die inhaltlichen Bausteine hat Frau Prof. Dr. Andrea Friedrich entwickelt und in einem Rahmenkonzept gebündelt, das 32 Unterrichtsstunden umfasst. Ein in der vorliegenden Form bislang einzigartiges Angebot. Im Rahmen des Unterrichts entstand auch Filmmaterial, in dem die Patenteams auf die gemeinsam miteinander verbrachte Zeit zurückblickten: Deutlich wurde, dass alle Beteiligten die Begegnungen als bereichernd einschätzten und gegenseitig von "meiner Familie" sprachen. Die hervorragenden Rückmeldungen und das konstante Interesse der Teilnehmenden veranlassen die Organisatoren, 2017 ein weiteres Lehrgangsangebot in den Blick zu nehmen. Interessierte können sich in der KVHS unter der Kursnummer E-2225P8 melden.

„Das wird mein Thema bleiben“ -großes Interesse bei Veranstaltung zum Thema Burnout

Das Peiner Bündnis gegen Depression, bei dem auch Andrea Ritthaler von der KVHS Peine aktiv mitarbeitet, lud bereits zum 6. Mal zu einer Themenveranstaltung rund um das aktuelle Thema Burnout und Depression am Arbeitsplatz in das KIDZ der Peiner Stadtwerke ein. Knapp 80 Teilnehmende lauschten interessiert dem Impulsreferat von Ärztin Marion Renneberg sowie den persönlichen Erfahrungen von zwei Betroffenen. Renneberg zeigte die verschiedenen Phasen des Burnout-Syndroms sowie den Übergang in Angststörungen und Depression eindrucksvoll auf. Dabei stellte sie heraus, dass es „neben Medikamenten eine Reihe anderer Möglichkeiten gibt, mit den Beschwerden umzugehen“. Eine weibliche Betroffene beschrieb ehrlich und bewegend ihren Weg durch Burnout und Depression. „Für mich habe ich im Verlauf meiner Erkrankung sehr gute Erfahrungen mit Entspannungsverfahren sowie Nahrungsergänzungsmitteln und Vitalstoffen gemacht“, so Wegner-Heinelt. Sie hat ihren Arbeitsplatz gewechselt und nimmt seither ihre Bedürfnisse und Grenzen besser wahr und auch ernst. Bei einem männlichen Betroffenen aus Hildesheim fing die Depression nach jahrelanger Nacht- und Schichtarbeit während der Arbeitslosigkeit an. Er kam durch Rehaklinik und Psychotherapie, jedoch „allen voran durch die unterstützende Familie, aber auch durch Akupunktur und Autogenes Training“ aus der schwierigen Zeit in die Arbeitswelt zurück. Auch er erkannte, dass eine Veränderung nötig sei, um langfristig wieder arbeiten zu können. „Ich machte mein Hobby zum Beruf und habe nun keinen Schichtdienst mehr. Das geht allerdings nur, da meine Kinder erwachsen und aus dem Gröbsten raus sind“, stellte der Mann klar. „Für die jungen Leute, die noch keine Rücklagen bilden konnten, ist das ungleich schwieriger umzusetzen“. Im Anschluss stand eine Expertenrunde für Fragen zur Verfügung. Das Publikum warf unter anderem die Frage auf, wie das Problem der langen Wartezeiten auf Facharzttermine und Therapieplätze bei Psychotherapeuten und in Kliniken zu lösen wäre. Dietmar Kurz von der BARMER GEK empfahl, sich jeweils an seine eigene Krankenkasse zu...

Coach Group entwickelt sich weiter

Nach der Pilotphase in 2014 erlebt das Coach Group Projekt in der Bodenstedt-Wilhelmschule nun bereits die zweite Fortschreibung des Konzeptes.In Kooperation mit dem Rotary Club Peine und einem engagierten Team der Schule führt die KVHS ein innovatives Projekt weiter. Die Coach Group unter der Leitung von Neele Naase besteht in diesem Jahr aus sechs Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Alle haben den Wunsch, sich mit einer aussichtsreichen beruflichen Perspektive intensiv zu beschäftigen. Der Rotary Club unterstützt hier ganz konkret und ermöglicht das Üben von Vorstellungsgesprächen bei diversen Arbeitgebern in der konkreten Alltagssituation an den jeweiligen Arbeitsplätzen. Begleitet werden die Schüler/innen darüber hinaus zum ersten Mal von „Schulpartnern“ in einer 1:1 Betreuung. Das Partnermodell ist neu und erlebte eine grandiose Resonanz! Es bewarben sich 54 Schüler/innen, um als Partner für Migranten in der Schule eingesetzt zu werden. Die Motivation für dieses ehrenamtliche Engagement ließ sich leicht beantworten: Das Projekt bietet die Chance, ein zusätzliches Zertifikat von der Kreisvolkshochschule zu erhalten und für das eigene Bewerbungsverfahren noch mehr zu lernen. Darüber hinaus „belohnt“ der Rotary Club die 12 Schüler/innen mit gemeinsamen Aktionen, die das Gruppengefühl, das Sozialverhalten und die Kommunikationsfähigkeit stärken. Dazu gehört z.B. ein Ausflug zum Klettersteig oder auf die Bowling-Bahn. Das Projektteam begleitet die konzeptionelle Entwicklung mit großer Freude! „Wir orientieren uns hinsichtlich der Entwicklungsschritte immer am Bedarf der Schüler“, so Schulleiter Jürgen Degener. „Das macht den Prozess spannend und erfolgreich“.